Edwin Ederle
Donnerstag, der 8. Januar 2009

Die Geschichte vom Blumentopf

Wenn die Dinge in Deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden am Tag nicht genug sind, erinnere Dich an die Geschichte vom Blumentopf!

Ein Professor stand vor seiner Philosophieklasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragt die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte, und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „Ja“. Der Professor holte zwei Flaschen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja die leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens. Ihr Leben wäre trotzdem erfüllend, wenn alles verloren ginge und nur noch diese Aspekte blieben.

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben, wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.

Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „ist weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für das Leben. Wenn Sie all Ihre Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, die Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, um das Haus zu reinigen und Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand“.

Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle. Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dazu da Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bierchen“.

In diesem Sinne wünsche ich ein gutes 2009 und, dass wir stets erkennen können, was wirklich wichtig ist.

E2E

2 Kommentare zu “Die Geschichte vom Blumentopf”

  1. Communixx » Blog Archive » Die Geschichte vom Blumentopf … (Montag, der 19. Januar 2009)

    […] Die Geschichte ist zwar nicht neu – ich bin schon mehrfach darüber gestolpert – Edwin Ederle hat sie aber gerade im if-blog schön aufgeschrieben. […]

  2. Wenn 24 Stunden nicht genug sind oder die Geschichte vom Blumentopf « Das Kulturmanagement Blog (Donnerstag, der 12. Februar 2009)

    […] Und was hat das jetzt mit dem Thema Zeitmanagement zu tun? Naja, vielleicht brauchen Sie gar keinen weiteren Ratgeber zu diesem Thema, sondern lesen einfach nur die Geschichte vom Blumentopf. […]

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