Hans Bonfigt
Saturday August 27th, 2016

Am Beispiel eines Pioniers

Heinz Sebiger ist tot.

3 Kommentare zu “Am Beispiel eines Pioniers”

  1. rd (Monday August 29th, 2016)

    Meine immer noch, dass der Erfolg von Windows durch Solitär begründet. Das war sozusagen die “App”, dir den Durchbruch von Windows ermöglich hat.

    Und dass mit Solitär wirklich wahnsinnig viel Lebenszeit ruiniert wurde.

    Und um mit Hans Bonfigt’schen Radikal-Rumor und -Zynismus zu sprechen:

    Da fällt mir dann wieder die Nähe von Ruinieren und Urinieren auf ;-(

  2. db (Friday September 23rd, 2016)

    Wie würde denn heutzutage nach Ihrer Vorstellung eine Ideallösung aussehen? (Ernst gemeinte Frage!)

    Ich meine, PCs sind nunmal da, und so schnell werden sie auch nicht wieder gehen. Tendenziell wird es sogar schlimmer, wenn Tablets und Smartphones den Unternehmensbereich noch weiter durchdringen. Wie dann noch produktives Arbeiten möglich sein soll… naja.

    Konsolenbasierte Anwendungen werden von den klickibunti-verzogenen Nutzern nicht mehr akzeptiert.

    Und zu XML: ich finde es auch ekelerregend, viel zu verbose. Wenn ich an Parser denke, kommt mir das kotzen.

    Kleiner Lacher am Rande: eine Java-Servlet-Anwendung auf meiner Schafweide wollte nach einem Update nur noch mit Internetverbindung laufen. Stellt sich heraus, dass der validierende XML-Parser, der die XML-Konfigurationsdatei einliest, einen Fehler wirft, wenn er die Schemadatei nicht von der Seite des Anbieters herunterladen kann und damit den Start der Anwendung verhindert hat.

    Aber: es gibt mW kein Datenaustauschformat, das über vergleichbare Möglichkeiten zur Validierung von Inhalten verfügt wie bspw. XSD (auch wenn ich mir ein solches wirklich sehr wünschen würde). Nichtsdestoweniger wünsche ich mir tief und von ganzem Herzen, dass alle, die an der Spezifikation von SOAP mitgewirkt haben, an ihren Klöten aufgehängt werden (natürlich erst nach Feststellung ihrer Schuldfähigkeit, hier drängt sich der Verdacht einer mentalen Retardierung nämlich geradezu auf).

    Zum Thema Lohnabrechnung auf PCs statt auf Großrechnern: finde ich prinzipiell besser, nicht aus technischer Sicht, aber aus Sicht der Datensicherheit. Ein RZ, in dem von zigtausend Unternehmen personenbezogene Daten gespeichert werden, ist ein viel lohnenderes Angriffsziel als die kleine Steuerberatungskanzlei Naseweis & Collegen in Klein-Wustershausen.

  3. Hans Bonfigt (Saturday September 24th, 2016)

    db: Wie würde denn heutzutage nach Ihrer Vorstellung eine Ideallösung aussehen? (Ernst gemeinte Frage!)
    In Sachen DATEV:
    Datenhaltung und -verarbeitung zentral, Bedienung lokal über graphikfähige Terminals oder halt Graphikterminalemulationen. Siehe http://www.nomachine.com

    db: Konsolenbasierte Anwendungen werden von den klickibunti-verzogenen Nutzern nicht mehr akzeptiert.

    Von den Leistungsträgern schon, denn die sind unglaublich effizient. Und weil sie nicht 1001 Möglichkeiten bieten, um an ein- und dasselbe Ziel zu kommen, können sie auch von Frauen sicher bedient werden. Männer werden nicht unnötig abgelenkt und können sich auf das konzentrieren, wozu sie am Tisch sitzen: Aufs Arbeiten.
    Nebenher: Gerade Programmierer sind um ein Vielfaches produktiver ohne Internetanbindung. Stattdessen sollte man ihnen Papier und Bleistift geben.

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