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7 Kommentare zu “Autobahn 2.0: Der neugrüne Rassismus – Hully Gully”

  1. rd (Wednesday September 13th, 2017)

    Als irgendwie für IF-Blog verantwortlich hoffe ich, dass der geneigte Leser diesen Artikel nicht als frauenfeindlich bewertet und das hohe Mass an Ironie und Zynismus entdecken und tolerieren kann.
    Persönlich möchte ich darauf hinweisen, dass ich mehr “Krampfhähne” und “Kampfhähne” als “Krampfhennen” kenne und den Eindruck habe, dass das Wirken dieser “MÄN(N)lichen Wesen einen wesentlich größeren Schaden für die Menschheit bewirkt hat und bewirkt als die weiblichen Gegenstücke.
    Dem mir gut bekannten Autor namens Hans möchte ich entgegen halten, dass sich über etwas zu ärgern – sei es still oder öffentlich – eh keinen Sinn macht. Und ich meine, es gäbe wirklich wichtigere Sachen als sich über Menschen zu ärgern, die unseren Vorstellungen nicht genügen (ob männlich oder weiblich).
    Trotzdem würde ich den Hans gerne ermutigen, mal einen richtig “männerfeindlichen” Artikel zu schreiben und sich dann über die “Krampf- und Kampf-Hähne” so richtig zu ärgern. Die mag ich so gar nicht – uns es werden laufend mehr. Ich ärgere mich über sie aber nicht – sondern halte es mit dem Hans Söller – die können mich am A…………. l….. 🙂

  2. Hans Bonfigt (Wednesday September 13th, 2017)

    Hallo Roland !

    Und *schwupp* ist die Meinungsfalle über Ihnen zusammengeschlagen.

    Denn:
    1. Warum dürfte es nicht auch einmal ein “frauenfeindlicher” Artikel sein ?
    2. Es war ersichtlich kein frauenfeindlicher Artikel.
    3. Ist es wirklich notwendig, daß, wenn man über eine bestimmte Gruppe eingebildeter Schnepfen schimpft, auch einen Ausgleich schafft, in dem man auch “Krampfhähne” wie “Sascha Lobo” erwähnt ?

    Im übrigen wollte ich nicht nur meinem Ärger Luft machen.
    Im Gegenteil sehe ich eine schreiende Ungerechtigkeit, und vielleicht schreibe ich einmal einen Artikel darüber:

    Auf der einen Seite kenne ich eine junge Frau, selbständig als Trockenbauerin, schmeißt ihren Ein-Frau – Betrieb richtig gut und findet bei den männlichen Kollegen der Partnerfirmen so richtig Anerkennung.
    Der Job ist rauh, anstrengend und sie ackert wie ein Pferd. Ich habe ihr oft heimlich zugeguckt, wie sie mit Hammer oder Säge umging. Es hört sich jetzt blöde an, aber das war für mich beinahe ein sexuelles stimulans, eine Frau, die sich wirklich “emanzipiert” hatte.
    Wenn diese junge Frau nach einem 10-Stunden-Tag kaputt von der Arbeit ins Bett fällt, dann hat sie ungefähr so viel Geld verdient wie Frau Özoguz in fünf Minuten.

    Aber was bringt uns denn weiter ? Irgendwelches substanzloses, falsches, auf eine unpassende Situation angewendetes Gesabbel oder solide, kompetente Handwerksarbeit, von der alle profitieren ?

    Wir, als Gesellschaft, räubern diese junge Frau aus, damit wir uns “Enquete-Kommissionen”, Stiftungen, Ausschüsse und “Consultants” leisten können.

    Das möchte ich radikal ändern und diese Leute mit Schimpf und Schande aus ihren Pfründen prügeln.

    Weil’s gerade so schön ist: Ich meine SOLCHE EXEMPLARE:

    http://mspr0.de/?p=4801

  3. Hans Bonfigt (Thursday September 14th, 2017)

    NACHTRAG, lieber Roland, frisch aus dem “Süddeutschen Beobachter”, von “Adrian Kreye”:

    “Für einen zukunftsorientierten Digitalkonzern hat Apple mit seinem neuen iPhone kulturgeschichtlich einen erstaunlichen Sprung in die Vergangenheit gemacht. Genauer gesagt, ist es ein Schritt ins späte 19. Jahrhundert, als der Mensch auf seine Physiognomie reduziert wurde. Das war im Kolonialismus und dann in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts die pseudowissenschaftliche Basis für Abscheulichkeiten, Verfolgungen, Völkermorde, nicht für technische Erneuerung. Der Mechanismus ähnelt sich allerdings. Damals wie heute werden Menschen und Gesichter vermessen und Schlüsse daraus gezogen. Und darin liegt eine Gefahr.”

    Aber noch schlimmer ist es mit der “Apple-Watch”, das hat sich der Autor wohl für einen Nachfolgeartikel aufgespart. Denn die “Apple-Watch” zeichnet biometrische Daten auf, in genau der unheiligen Tradition, wie dies beispielsweise durch Dr. Mengele in den Konzentrationslagern des deutschen Kolonialistenvolks gehandhabt wurde. Die “Apple-Watch” steht also in direkter Nachfolge für verabscheuungswürdige Experimente an Gefangenen. Fast genau so schlimm: Mit Zeitmessern synchronisierte Adolf Hitler den Überfall auf Polen “Ab 5:45 wird jetzt zurückgeschossen” — aber Apple bietet dennoch genau diese Zeitmesserfunktionen auch für sein neuestes Produkt an.

    Kolonialisten, Faschisten und Kriegsverbrecher überall !

    Wie gut, daß wir “Adrian Kreye” haben, der uns davor warnt …

  4. rd (Thursday September 14th, 2017)

    Hi Hans, Ihre beiden Kommentare sind für mich sehr hilfreich. Ich empfinde sie auch als nützliche Ergänzungen zum Artikel. Meine Einwände basieren mehr auf der Frage, wie der Leser diese Artikel wahrnimmt und interpretiert. Weil ich ungern “Gefühle” verursache, die Menschen verletzen. Auch wenn solche Gefühle von den Betroffenen zu “unrecht” produziert werden, möchte ich nicht der Anlass sein, der dies bewirkt, weil ich die Realität ignoriere bzw. ich mich über diese hinwegsetze.
    🙂 Jetzt fürchte ich, dass es gerade meinem letzten Satz an Verständlichkeit mangelt …

  5. Hans Bonfigt (Thursday September 14th, 2017)

    Hallo Roland,
    nein, Ihr letzter Satz war verständlich – aber brandgefährlich. Denn wenn man sich an vielen Stellen darum kümmert, Aussagen “glattzuschleifen”, damit sich keiner desavouiert fühlen kann, dann steigert sich die Empfindlichkeit bestimmter Gruppen, die sich besipielsweise einen Spaß daraus machen, andere als “Faschisten” zu diffamieren.
    Da wirbt “Tchibo” mit dem Cicero-Zitat ‘suum cuique’ / ‘Jedem das Seine’, und schon bricht ein “Shitstorm” los – weil dieser Ausdruck auch einmal über dem Tor eines Konzentrationslagers stand.
    Und ‘Tchibo’ entschuldigt sich.

    Man muß eine “Alice Weidel” nicht mögen, nix, aber auch wirklich gar nix in der Bluse, die blöde Brille, die quäkige Stimme, die laaaaaaaangweiweilge Zehntelprozentrhetorik, die Humorlosigkeit (zum Lachen geht sie wahrscheinlich in den Keller), das Fehlen jeder Art von Charme – also: Für mich genauso inakzeptabel wie der Rest der Truppe.
    Aber: Qua Konsens der gleichgeschalteten Presse verfaßt sie “rassistische” und “demokratiefeindliche” Mails, die dann auch noch veröffentlicht werden. Daß schon die Veröffentlichung einer “echten” privaten Mail eine veritable Rechtsverletzung ist, interessiert die opportunistischen Stürmer-Schreiberlinge eher wenig.
    Dumm nur: Die Mail ist vielleicht etwas sperrig, aber die sprachlich ungeschickt und überheblich formulierte Tatsache, daß die Kultur von Zigeunern und die unsere nicht zueinander passen, hat genausowenig mit ‘Rassismus’ zu tun wie die simple Feststellung, daß Frau Merkel eine lupenreine Anitdemokratin ist, eine ‘Demokratiefeindlichkeit’ darstellt.

    Im Gleichschritt marsch im Gänsetrott: Four legs good, two legs bad. Wehe, man sondert nicht zwei mal täglich etwas gegen Trump oder “AfD” ab. Und erst recht wehe, wenn man Homo-Ehe oder Massenmigration nicht vorbehaltlos gut findet.

    Je flauschiger die Wattebäuschchen, in denen Sie Ihre Aussagen verpacken, desto pingeliger werden die Bedenkenträger.

    Das muß aufhören, sonst war’s das mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

  6. Hans Bonfigt (Thursday September 14th, 2017)

    Nachtrag:
    Gestern verstarb Heiner Geißler, dem die Erkenntnis zugeschrieben wird, die Grünen in ihrer ideologischen Borniertheit seien “die neuen Nazis”.
    Wenn man sich heute die grünen Enteignungs- und Reichsermächtigungsvorschläge ansieht und mitbekommt, wie die “Basis” mit Boris Palmer umgeht (“Du hast kein Recht auf Meinungsäußerung, denn was Du sagst, ist Hetze und keine Meinung”), dann merkt man, wie recht Geißler schon damals hatte.

  7. Chris Wood (Thursday September 14th, 2017)

    Dear Hans, I would enjoy your contributions even more if I could begin to understand them. But I am reminded of what Winston said about Attlee, who was a good deputy Prime Minister during WW2, and a good Prime Minister after WW2.
    Churchill called him “a sheep in sheep’s clothing”.
    Churchill also said “An empty taxi stopped outside parliament, and Attlee got out”.

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