Hans Bonfigt
Saturday May 26th, 2018

Moderne Zeiten

Sorry, this entry is only available in German.

14 Kommentare zu “Moderne Zeiten”

  1. Chris (Sunday May 27th, 2018)

    As a main designer of an operating system (George 3) that supported 40 interactive users on less than 1MB of main store, I should be happy about your praise of old systems. (We found out rather late that sales of main storage were most profitable for our company. So our efforts to save space were somewhat counterproductive).
    But Hans your stuff is too long and complex. Democracy is still better than the alternatives. It may still avoid destroying civilisation.

  2. rd (Sunday May 27th, 2018)

    Lieber Hans, danke für das schöne Zitat von Rupert. Das habe ich schon lange gesucht und nicht mehr gefunden. Aus welchem seiner Bücher oder Vorträge ist das?

  3. Hans Bonfigt (Sunday May 27th, 2018)

    https://www.rupert-lay.de/download/Lay_Weisheit_f%C3%BCr_Unweise.pdf

    Konzis, anregend, unterhaltsam — und liefert viele Sekundärquellen gleich mit.

    Sollte man vllt. mit Bild und Quelle einbetten.
    Öh – als Maus- und Browserdilettant dachte ich da an Sie.
    Und wenn wir dabei sind, könnten Sie vielleicht in der “Voransicht” einen Hinweis anbringen “Wider die Mittelmäßigkeit?”

  4. rd (Sunday May 27th, 2018)

    Wird zeitnah gemacht!

  5. Hans Bonfigt (Monday May 28th, 2018)

    –> Roland: Vielen Dank !
    Das Lay-Zitat habe ich noch etwas erweitert. Von wegen, “Kompromisse sind das Schönste im Leben”.

  6. Hans Bonfigt (Monday May 28th, 2018)

    –> Chris:
    “(We found out rather late that sales of main storage were most profitable for our company. So our efforts to save space were somewhat counterproductive)”.

    The question is: What is the definition of productivity?
    In German, in order to quote without disambiguation:

    Es wiederholt sich halt alles. Neulich wurde mir gesagt, “Gerne hätten wir Dir den Auftrag xyz vermittelt, aber Du machst ja nie ‘best practice’, so wie das IBM empfiehlt, sondern Du willst immer die Welt retten. Mit anderen Partnern verkaufe ich doppelt so viel Hardware”.

    I’m proud of being ‘somewhat contaproductive’.

  7. Thomas Kleiner (Monday May 28th, 2018)

    Hi Roland, vielleicht könnte der Hinweis an alle mal nützlich sein, dass einige Bücher von Rupert Lay auf seiner Homepage https://www.rupert-lay.de/books.htm
    (also auch das genannte Buch) gratis downloadbar sind und damit auch auf Microsoft-Computern lesbar sind (wir hatten mal im Bella Italia drüber gesprochen, allerdings ist mir die Rechtelage unklar).

  8. Chris (Tuesday May 29th, 2018)

    Dear Hans, sorry to be humourless, but I think one should not be rude about homosexuals, who are still treated badly in most countries. Similarly, one should not half support racism. I am not sure, about severe criticism of the majority of humans. Like all animals, we are just the result of evolution.
    Regarding productivity, I was just sad to see the UK computer industry go downhill.

  9. Hans Bonfigt (Wednesday May 30th, 2018)

    It’s absolutely necessary to be rude about homosexuals.
    For clarity in german:
    Denn das ist das Zeichen wirklicher Gleichberechtigung. Gleiche Rechte für alle. Das schließt auch das Recht mit ein, Häme, Spott und Ablehnung von anderen zu kassieren.

    Natürlich war es auch in Deutschland nicht in Ordnung, Schwule wegzusperren. In den 90er Jahren haben sich Menschen geweigert, beispielsweise eine Haustelephonnummer “175” zu verwenden, wegen des Paragraphen 175 StGB, der praktizierte Homosexualität unter Strafe stellte. Die Bezeichnung “Schwuler” war ein veritables Schimpfwort und eine justiziable Beleidigung.
    Ich bin froh, daß diese schrecklichen Zeiten vorbei sind.

    Andererseits schwingt das Pendel des gesellschaftlichen Unmaßes dann gleich immer gleich viel zu weit in die Gegenrichtung.
    Sehen Sie die peinlichen “Gay Pride” – Affereien. Wie kann man auf eine Veranlagung stolz sein ? Gleichzeitig sind die Aktivisten unglaublich intolerant: Beispielsweise “Drag Queens” (i.e. als Frauen verkleidete Männer, Gender-Nr. 34a/2) werden dort nicht “zugelassen”, denn dadurch fühlen sich die “echten” Transen vielleicht verhöhnt.
    Es wird öffentlich zu Hetzjagden aufgerufen, inclusive der Auslobung von “Kopfgeldern”, wenn jemand es wagt, ein Steinchen in den spiegelglatten Weiher der schwulen Selbstbeweihräucherung zu werfen. Mittlerweile fordert die “Community” überall spezielle “Schutzzonen” mit einem Symbol, das im Wesentlichen aus einem rosa Dreieck besteht, welches an die besondere Kennzeichnung homosexueller KZ-Häftlinge erinnern soll. Und aller-allerspätestens hört für mich der Spaß auf.

    Der Fall Edathy zeigt: Vom “Schwulen” zum “Kinderliebhaber” ist es nur ein kleines Stück hinunter auf der Leiter der Abartigkeiten. Nicht umsonst nannten die “Grünen” einen ihrer Degenerationsausschüsse “SchwuP”, “Schwule und Päderasten”.
    Und das verstehe ich nicht beim deutschen Volk: “Gay is in”, nee, klar, wir wollen doch nicht böse auffallen, aber ein Pädophiler wird auch nach Verbüßung einer Strafe und nach absolvierter Therapie gehetzt und gejagt, indem ihm Wohnrecht in Gemeinden verwehrt wird.
    Dabei sind beide, der Schwule und der Päderast, einfach nur Menschen mit normabweichender Sexualität.
    Wer jeht gegen diese Menschen vorgehen möchte, der würde u.U. mit ähnlichen Motiven gegen Behinderte und Kontergan-Geschädigte vorgehen. Was in den 50er Jahren in Deutschland nicht unüblich war. Aber wir haben, also viele von uns, mittlerweile das Grundgesetz internalisiert, “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt”.
    Um aber beim Kontergan-Geschädigten zu bleiben: Solche Veranstaltungen wie die “Gay Pride”s oder der “CSD” propagieren quasi: “Eßt Kontergan, denn das ist gut für euch”. Und da bin ich der Meinung, hier muß einfach Schluß sein.
    Deswegen finde ich auch die “Schwulen-Witze” von Elmar Hörig absolut notwendig:
    | SWR3-Chef Gerold Hug warf Hörig vor, er habe die
    | unterste Schublade der Schwulenwitze gezogen.
    | Anlaß war eine Meldung der Deutschen Bahn,
    | künftig auch homosexuelle Paare in den Genuß
    | verbilligter Fahrkarten
    | kommen zu lassen. Hörig sagte:
    | “Das läuft unter dem Motto ‘warme Wochen bei der
    | Bundesbahn’, und es hat ja auch einen Vorteil,
    | finde ich, wenn schwule Paare in Zukunft verbilligt
    | fahren können: Man braucht im Winter den Zug nicht
    | mehr so heizen, und der Satz am Ticketschalter
    | ‘Bitte hinten anstellen’ kriegt eine ganz andere
    | Bedeutung.”
    Wer daraus, linguistisch höchst inkompetent, “Homophobie” bastelt, übersieht zwei wichtige Dinge:
    Erstens gibt es noch ganz andere Emotionen als “Angst” gegenüber Schwulen, bei diesen “Gay-Pride”-Gestalten empfinde beispielsweise ich Ekel. Ich kann nichts dafür.
    Zum anderen: Warum soll man sich nicht über das affektierte Gehabe einer bestimmten Gruppe lustig machen dürfen? Das ist Demokratie, das ist praktiziertes Recht auf freie Meinungsäußerung!

    Wenn ich sagen würde, “der fiese Gauland ist ein fieser alter Nazi” (ich weiß nicht, ob das nun stimmt odern nicht), dann ernte ich in unserer verlogenen Gesellschaft einen frenetischen Applaus. Je dümmer, desto lauter. Dabei ist dies ein ganz üble, widerliche Beleidigung. Aber: Sie spiegelt den “richtigen” Zeitgeist wider.
    Wenn ich aber sage, “Mir geht das degenerierte, affektierte Schwulengehabe fürchterlich auf die Nerven”, dann bin ich ein verklagenswerter “Faschist” und “Rassist”.

    Und das geht mir so richtig auf die Nerven — und steuere dagegen, indem ich öfters einmal ausfällig werde.

  10. Thomas Kleiner (Wednesday May 30th, 2018)

    Für Chris und Hans Bonfigt:
    ich habe ein inneres Dilemma, wenn ich eure beiden Meinungen/Kommentare lese: Soviel richtiges hier, gleichzeitig soviel richtiges dort.

    Meine Lösung für mein Dilemma ist ein Witz (zitiert nach dem wunderbaren Buch “Platon und Schnabeltier gehen in eine Bar”):

    Joe: “Was für ein begnadeter Sänger!”
    Mike: “Ha! Wenn ich seine Stimme hätte, wäre ich genauso gut!”

    Daher plädiere ich entschieden für mehr Gleichzeitigkeit der Meinungen (was bitte nicht bedeutet, dass man alles mal sagen dürfe), statt des Wettstreites um die “richtige” Meinung.

    Herzliche Grüße
    Thomas Kleiner

  11. Hans Bonfigt (Wednesday May 30th, 2018)

    Das ist schon fast zu wahr, um wahr zu sein !

  12. Chris (Sunday June 3rd, 2018)

    Dear Thomas,
    Your comments annoy me. It is not just that I am no admirer of Rupert Lay. I also like people who have opinions, especially reasonable ones. It is too easy to say both/all sides are partly correct. This may be particularly common in the German culture, perhaps as a reaction to the earlier ready acceptance of fake facts. (Trump has German ancestry).
    Your attitude is perhaps OK, regarding my rather mild comment. But I think Hans’ long polemic posting should be taken seriously.
    Dear Hans,
    I never understood „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Certainly, „Würde” is not touchable, but in what sense does it exist?
    While homosexuals are executed in Uganda, and lynched in other countries, it is not nice to deride them. (It would be less objectionable to deride people for their religions, where they have more choice). Whether you regard homosexuals as “disgusting” is hardly relevant. Lots of things are disgusting, but you need not think about them. Perhaps you think about them too much. Some of your associations, I would never have thought of.
    Seen objectively, “normal” sex is just as sticky and disgusting. In fact, it is more disgusting, since it is leading to overpopulation, causing hunger and misery. It will probably soon destroy civilisation. Of course, sex spreads disease, which may rescue civilisation, (but rather unpleasantly).
    If 50% of people were homosexual, this would much reduce the birth rate. In common with pederasty, heterosexuality also contributes to sexual discrimination, which is common throughout the World. It is difficult to see how homosexuality could evolve, yet it exists in various animals, e.g. giraffes. Perhaps genes that reduce conflict also encourage homosexuality? There seems to be more dislike of homosexuals on the right of the political spectrum, where people believe in competition more than cooperation. (But there seem to be plenty of right-wing homosexuals.
    At least you refer to your racism as outdated. We are lucky that all surviving humans are homo sapiens, with a few genes from other species, (or races). If you think it unlikely that all races have exactly the same abilities, (whatever that may mean), I can agree. But that is hardly what one believes as a racist.
    I remember Hans that you voted AfD, and you were shocked that they got so many votes. Regarding AfD, racism and homosexuality, you seem ready to act badly, and to rely on the mediocre masses to correct possible bad effects. This is a crass contradiction of your stated opinion of mediocrity.

  13. Hans Bonfigt (Sunday June 3rd, 2018)

    Dear Chris,
    certainly my oppinions about certain aspects of degeneration (or should I preferreably say decay) are completely irrelevant to others.
    But: Within a democracy, everybody ist encouraged to state his opinion.
    That’s what I do.
    You know the joke?
    Karajan, Furtwängler and Harnoncourt are sitting in an airplane, when both engines run out of fuel and the pilot loses control at a height of 15,000 feet.
    Who is going to be rescued?


    Mozart!

    So, if Volker Beck, Dirk Bach, Sebastian Edathy, Rosa von Praunheim and Jens Spahn would have unintentionally been to land in Uruguay, the cultural integrity of Germany would have been saved.
    Though I “feel” that it’s not correct to use the extpression ‘to be to’ in a conditional context.

  14. Thomas Kleiner (Friday June 8th, 2018)

    Hi Chris,
    ich habe zwei Fragen:
    1. Wer bestimmt, was eine “reasonable” Meinung ist?
    2. Warum ist meine Meinung, dass jeweils an anderen Meinungen etwas dran ist, keine “reasonable” Meinung?
    Herzliche Grüße Thomas Kleiner

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