Hans Bonfigt
Thursday May 9th, 2019

Ultra posse nemo obligatur ?

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6 Kommentare zu “Ultra posse nemo obligatur ?”

  1. Paul (Friday May 10th, 2019)

    Zu Mathematik gehört nun mal implizit dazu, dass man das Grundwerkzeug (z.B. Äquivalenzumformungen), im Schlaf runterattern kann ohne Fehler zu machen.
    http://tutorial.math.lamar.edu/Extras/StudyMath/HowToStudyMath.aspx

    Es stehen zudem noch Formelsammlung und Graphischer Taschenrechner zur Verfügung (den man natürlich auch beherrschen sollte). Beliebt sind beim Taschenrechner “3 / 4 + 6” statt “3 / (4+6)” oder andere tolle Klammerfehler, oder vergessen mit gespeicherten Werten weiterzurechnen (oder gleich den Bruch des Zwischenergebnisses schnell rauszuschreiben, sofern möglich).

    Aber das sollte im Gymnasium eh sitzen.

    Nach diesem Einteilungsschema ( http://rowicus.ch/Wir/Scripts/Hilfen/Studieren.htm ):

    >Das Niveau der gefestigten Anwendung
    >Der Stoff kann zusätzlich im eigenen Fachbereich auf einschlägige Fälle ohne Referenzbeispiele richtig angewandt und in Zusammenhänge kreativ eingebunden werden.
    >Das Sekundärniveau (Sekundarniveau, Mittelniveau)
    >==> an einer Hochschule gut
    Im Abitur wahrscheinlich Sehr Gut. Von diesem Ansichtspunkt erfüllen die Aufgaben wohl Ihren Zweck.

    Weiterführendes:
    http://schule-mathematik.blogspot.com/ (Franz Lemmermeyer’s Blog über Schulmathematik)
    https://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~hb3/publ/dida.pdf
    http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~hb3/publ/dida3.pdf

  2. Chris Wood (Friday May 10th, 2019)

    Where can I find these problems please?

  3. Hans Bonfigt (Friday May 10th, 2019)

    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/mathematik-abitur-2019-diese-aufgaben-waren-angeblich-zu-schwer-a-1266022.html
    Absolutely boring, by the way.
    -hb

  4. Hans Bonfigt (Friday May 10th, 2019)

    Hallo Paul,
    eine Zeitlang habe ich beruflich jeden Tag komplexe Äquivalenzumformungen machen müssen. Trotz Übung unterliefen mir mit schöner Regelmäßigkeit unangenehme Flüchtigkeitsfehler. Schon beim Ausmultiplizieren zweier Klammern versage ich oft.
    Es ist schon psychopathologisch. Beim Programmieren erwische ich mich, daß ich schreibe:

    i=0;

    for(;;) {
    if () break;


    i++;
    }

    anstatt:

    for(i=0,j=0;
    i<=MAX && (h=str[i])!='0';
    i++
    ) {


    }

    oder gar:

    for(i=0,j=0; i<=MAX && (h=str[i])!='0'; i++) {


    }

    Denn mit dem Quadrat der Anzahl der Schachtelungen und Indirektionen erhöht sich meine Fehleranzahl.

    Trotzdem liebe ich Mathematik heiß und innig. Auch ein gehbehinderter Mensch kann Spaß am Wandern haben.

    Vielen lieben Dank für den "Lemmermeyer". Seit Stunden lese und staune ich. Über das Lachen oder Ärgern ist man nach ein paar Beiträgen hinaus, man kann einfach nur noch staunen.

    "Didaktiker". Nicht zu fassen.

  5. Chris Wood (Saturday May 11th, 2019)

    Thanks Hans!
    I find the problems difficult as regards their form. In my day, for instance, we did not use a special notation to determine the range of variables, or whether they were real or complex. Equations looked like y = f(x).
    The maths involved seems about what I was doing in my early puberty.
    Incidentally, after a career programming in more than a dozen languages, I cannot understand your little programs. The first looks a bit like FORTRAN, but then you lose me with “&&” etc. (I have problems with my PC, that updates make difficulty with new “facilities” that I do not want).

  6. Paul (Monday May 13th, 2019)

    @Chris Wood:
    It looks “C”-ish. So “a && b” (boolean AND) would execute “a” then interpret it as a boolean truth value. If the boolean result of “a” is false, “b” will never execute due to short-circuit evaluation.

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