Roland Dürre
Wednesday December 27th, 2017

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19 Kommentare zu “The “Mercedes Benz“ among my E-Bikes!”

  1. Chris Wood (Friday December 29th, 2017)

    What did it cost you?

  2. rd (Friday December 29th, 2017)

    Du kannst Dir so ein Rad im Konfigurator bei Utopia-velo.de zusammenstellen und siehst dann die Preise. Bei einem Fahrrad dieser Klasse musst Du jedoch immer mit einem Kaufpreis größer 5.000 € rechnen. Dabei ist zu bedenken, dass allein die Rohloff-Schaltung zirka 900 € Aufpreis gegenüber einer preiswerten SRAM- oder Shimano-Schaltung kostet. Der zweite Akku dürfte mit zirka 700,- € Mehrpreis zu Buche schlagen. Dann gibt es noch Details wie eine besonders gute Beleuchtungsanlage, die den Preis eines solchen Rades dann auch schnell mal um 150,- erhöhen.

  3. Chris Wood (Saturday December 30th, 2017)

    I asked “what did it cost you”. Please excuse me, if that was/is too personal.

  4. rd (Saturday December 30th, 2017)

    Dear Chris – it was not to personal. But you see, I forget the price. And I don’t want to give a wrong information.
    And you see: Concerning bikes money doesn’t matter. For I love bikes …

  5. Hans Bonfigt (Sunday December 31st, 2017)

    Hallo Roland,
    vergessen Sie die 90%. Die erreicht den Motor ohne vorgeschaltete Elektronik. Aber die brauchen Sie, gerade bergauf: Sonst rutscht Ihnen das deutlich geringer belastete Vorderrad durch. Eine ordentliche Mikroschlupfregelung reduziert den Wirkungsgrad nochmal ganz ordentlich.
    Meine Frau fährt ein “Patria”-Trekkingrad mit Rohloff, und sie schimpft immer über die “unangenehme” Gewichtsverteilung am Berg, zumal sie auch noch das Bügelschloß seitlich im Gepäckträger hat. Ich erzähle ihr schon immer, ein Rohloff-Rad braucht wegen der symmetrischen Einspeichung weniger Speichen und die sind auch kürzer, außerdem ist die Kette kürzer und man braucht auch nicht so einen ekligen abgerenkten Hähnchenschenkel am Hinterrad etc. pp.. Aber Sie kennen die weibliche Logik.
    Jetzt aber noch zwei Akkus dazu und sie haut mir das Rad um die Ohren.

    Aber wenn Sie, als “Referenz-Profi”, sagen, “damit fahre ich ohne Probleme”, dann gucke ich mir das System einmal an. Es wird bloß an der “App” scheitern, mir kommt kein Äppel in die Finger und für Android bin ich mir zu schade. Aber es wird doch auch ohne “App” möglich sein, das Rad zu bedienen?

  6. Hans Bonfigt (Sunday December 31st, 2017)

    p.s.:
    Verblüffend:
    Ansonsten sind alle Ihre Anbauteile identisch mit denen, die wir spazierenfahren, vom Scheinwerfer über das Navi bis hin zu den HS33-Hydraulikbremsen. Sehr schön bei Utopia (und auch beim Patria meiner Frau): Das Differenzdrehmoment wird in das extra hierfür konstruierte Ausfallende eingeleitet.
    Die Idee, und das ist kein Werbeblabla, sondern persönlich von Bernd Rohloff erzählt, kam von Utopia, die sich um die Integration der Rohloff sehr verdient gemacht haben.

    Das bringt mich zu der Preisanfrage von Chris Wood:

    Bloß nicht den Katalogpreis nehmen, es wird immer deutlich teurer.

  7. rd (Monday January 1st, 2018)

    Lieber Hans, immer wenn ich nach einer längeren Fahrt (größer 20 km genügen) mit meinem elektrischen London auf mein nicht elektrisches London oder den Roadster (auch nicht elektrisch) umsteige, dann habe ich die ersten Meter das Gefühl, dass das Rad vorne flattert … Das vergeht dann zwar wieder (wie das Gefühl, dass der Boden schwankt, wenn man länger im Boot war), ist aber eindeutig reproduzierbar.
    Bei Schnee fahre ich wegen dem Streu-Salz ungern und deshalb nur selten elektrisch, aber auch da habe ich den Eindruck, dass das elektrische Rad viel besser “in der Spur bleibt” als die anderen. Wie viel Energie die Elektronik braucht, kann ich nicht bewerten. Aber das System ist total leise und “smooth” … Ich bemerke die Steuerung überhaupt nicht.
    Zur App:
    Die App ist nur notwendig, wenn Sie das Programm wechseln wollen. Ich habe drei der sieben Programme getestet und fahre jetzt eigentlich immer mit dem Energie-sparsamsten (vier). Auch bei dem ich meistens in der Stufe 1. Am Berg nutze ich Stufe 2, wenn ich es eilig habe. Schon in Stufe 2 ist der Vortrieb so beachtlich, dass ich die Stufe 3 eigentlich nie nutze bzw. nur zur Gaudi.
    Es könnte aber sein, dass ich unter besonderen Bedingungen auch mal kurz ein anderes Programm laden möchte (es gibt zurzeit 7).
    Wahrscheinlich können Sie sich auch ein persönliches Programm schreiben 🙂

  8. rd (Monday January 1st, 2018)

    Positiv überrascht an meinem Rad haben mich der Booster zur Bremse (habe ich jetzt auch an meine anderen Räder hin bauen lassen) und die spezielle Trapez-Federung am Sattelrohr. Die ist besonders vorteilhaft für schwere Menschen, gerade bei zügiger Fahrt – Fliegengewichte können auf sie verzichten 🙂
    Zum Preis – ich müsste die gut verräumte Rechnung rausholen – aber er war wohl zwischen 5.000 und 6.000 (inkl. MwSt.)

  9. Hans Bonfigt (Monday January 1st, 2018)

    Zur “App”:
    Sie werden herzlich lachen. Ich muß ja öfters Schnittstellen schreiben, zuletzt war es eine zwischen einer Telephonanlage und einer Hotelsoftware.
    Dabei ist mir aufgefallen, daß die Hotelsoftware aberwitzig viele Möglichkeiten bot, aber das Kerngeschäft nicht effizient managen konnte.
    Nun, wir haben dann statt der Schnittstelle eine eigene Hotelsoftware entwickelt und können Hoteliers jetzt eine konkurrenzlose, einfache, “unamerikanische” Lösung anbieten.
    Wird stürmisch nachgefragt.

    Aber ansonsten:
    Es war schön immer doof, “Apps” einzusetzen, wo es ein Browser auch tut. Denn mit “Apps” schränke ich meine Anwender ein in der Auswahl der Geräte.
    Aber eigentlich schlimmer: Die Mobiltelephone halten die Erschütterungen nicht aus, wenn sie am Fahrradlenker befestigt werden. Von einem Gewitterschauer ganz zu schweigen!

    Deswegen haben Sie ja auch ein richtiges Navi am Lenker und kein Pseudo-“Äppchen” für Pseudo-Sonnenschein-Radwegtorkler.

    Da bin ich doch etwas entsetzt, daß sich der dicke Klagges einen solchen Tand hat andrehen lassen.

    Warum haben Sie Ihr bestehendes London nicht aufrüsten lassen?

  10. rd (Monday January 1st, 2018)

    Glückwunsch zur Hotelsoftware! (oder besser zur guten Nachfrage derselbigen).

    Zu “Mobiltelephone am Fahrradlenker und Navi”:
    Ich kenne immer mehr Leute, die auf Navis verzichten und sich von Maps auf Android den Weg weisen lassen (oder vom Apple-Äquivalent. Die Software ist besser als in meinem GPS von Garmin, die Erschütterungen halten die “Smart phones” offenbar sehr gut aus und gegen Gewitter gibt es ganz praktische geschlossene Halterungen. Ich gehe mal davon aus, dass die klassischen GPS-Systeme wie von Garmin ganz verschwinden werden. Die einzige Frage wäre, ob und wie das einfache Hin- und Herschalten zwischen Utopia-App und Maps-Routing gelöst ist. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Man könnte ja in die Utopia-App ein Click zum Routing integrieren und dann einfach wieder zurück kommen. Werde ich mir mal anschauen. Das Laden der Programme ist in der App tatsächlich gut gelöst. Wie die ganze Handhabung – auch die Verbindung zum “Rahmen” finde ich gut gelungen. Das wird auch weitergehen, dass der Rahmen dann bald durch eine SMS erzählen wir – wo er ist – falls er mal gestohlen sein sollte oder man den Parkplatz vergessen hat 🙂

    Zur Frage:
    Warum haben Sie Ihr bestehendes London nicht aufrüsten lassen?
    Ein Grund war der, dass ich weiter ein nicht elektrisches London haben wollte 🙂
    Weiter ist das London mein “Winterrad”, das zurzeit die Spikes an hat 🙂
    Drittens ist das “alte” London (auch weil als Winterrad eingesetzt) sehr spartanisch (Beleuchtung, Schutzbleche …) ausgestattet. Und das neue gelbe “elektrische” London ist eher spitzenmässig ausgestattet.
    Ich habe auch überlegt, meinen Roadster (auch von Utopia) elektrisch aufzurüsten. Aber der hat schon mehr als 30.000 km auf dem Buckel und ist mein Lustrad im Sommer. In den letzten drei Monaten bin ich überschlagsweise fast soviel im normalen Verkehr ohne Strom wie mit Strom gefahren (wenn ich meine neue Mountainbike-Euphorie dank dem schnellen Conway weglasse).
    Ich habe auch kurz darüber gedacht, meine Sänfte (Sitzrad Phoenix auch von Utopia) aufzurüsten. Aber das ist noch das alte Modell mit dem kleinen Rad vorne, und das wird mir dann elektrisch zu schnell.
    So jetzt habe ich sozusagen einen Striptease meiner Radler-Seele gemacht.

  11. Hans Bonfigt (Tuesday January 2nd, 2018)

    Hallo Roland,
    das will ich aber nicht hoffen, daß meine geliebten Garmins vom Markt verschwinden.
    – Eine Akkuladung reicht für vier Tage
    – Topographische Karten halten Höheninformationen vor
    – wasserfest und STURZFEST (ich lege mich jedes Jahr ein Mal unfreiwillig hin)
    – aber der Clou immer noch: Die “echte” Navigationsanzeige mit Sollkurs, Kurs, Kursabweichung und Peilung — alles auf einem Display graphisch mit einem Blick zu erfassen.
    Dazu noch wahlfreie numerische Werte, mich interessiert neben der Distanz zum Zielpunkt und der Momentangeschwindigkeit immer besonders die “VMG”, die “gutgemachte Geschwindigkeit” in Richtung Ziel.

    Das ermöglicht eine ganz andere Form des Radfahrens; ich gebe zum Start mit “Gummibandtechnik” direkt am Gerät Zielpunkt und ein paar Zwischenziele ein und radle dann los. Vom Bodensee nach Kempten z.B., ein Genuß!
    Ich schätze es auch sehr, Wegpunkte zu markieren und Strecken aufzuzeichnen.

    Eine “automatische Navigation” habe ich nie benutzt.

  12. Peter (Wednesday January 3rd, 2018)

    Hallo Roland, schön, dass du diesen Eingangs-Artikel geschrieben hast: kann ich in allen Punkten bestätigen! Ich fahre mein E-Kranich samt Rohloff mit reiner Wonne, häufig auch ohne Unterstützung(sogar in den Alpen). Das geht bei den Utopia E-Rädern ohne zusätzliche Mühe. So kann ich auch meiner Frau bei erschöpftem Akku auf Radreisen noch weitere Watt abtreten. Einziger Wermutstropfen: das Gewicht des Rades beim Einhängen in die InterCity-Radhalter. Zur App-Diskussion kann ich nichts sagen, habe die konventionelle Ansteuerung und ein Teasi-Navi.

  13. Günter Eckstein (Thursday January 11th, 2018)

    Sie haben in ihrem Bericht einfach Fakten von Utopia übernommen und machen einfach hier nur billige Werbung. Oder ist das gar ein Fake-Bericht von Utopia selbst?

  14. rd (Sunday January 14th, 2018)

    Meine Begeisterung für das Rad ist genauso echt wie für die Fortbewegung mit Fahrrädern allgemein.
    Nebenbemerkung:
    Ich finde es aber immer wieder bestürzend, dass es Menschen gibt, die immer das Negative annehmen und so auch mir unterstellen, ich würde “billige Werbung machen”. Und empfinde den Kommentar als freche und unverschämte Unterstellung.
    Ich habe den Kommentar trotzdem veröffentlicht, weil ich dies dem mir unbekannten Schreiber rückmelden möchte. Und davon ausgehe, dass er (der Schreiber des Kommentars, den ich nicht kenne) kein sehr menschenfreundlicher Mensch sein und eher zu den ein wenig verbitterten Zeitgenossen gehören dürfte. Das tut mir leid.
    Wenn dem nicht so ist, dann bitte ich ihn um Entschuldigung.

  15. Frank (Friday January 19th, 2018)

    Insgesamt kann ich die genannten Vor- und Nachteile bestätigen, jedenfalls was mein Kranich Pedelec betrifft. Noch ein paar Anmerkungen:

    Man kann auch ohne Antrieb mit Beleuchtung fahren, nur nicht ohne den Akku. Wenn man das Licht am Bedienmodul anschaltet, geht der Antrieb aus und man kann mit Licht ohne Motorunterstützung fahren. Wenn der Motor gebraucht wird, einfach die gewünschte Unterstützungsstufe wählen…

    Für den Betrieb braucht man natürlich keine App. Sie ist nur sehr praktisch, weil man Programme umschalten kann und alle

  16. Klaus-dieter (Sunday March 11th, 2018)

    Meine Frau und ich sind 4 Jahre die “Möwe” bzw. das “London” von Utopia gefahren und haben die Räder, die beide eine Roloff-Schaltung haben, vor drei Jahren auf Pedelec bei Utopia nachrüsten lassen. Es ist ein Genuß diese vom Character so unterschiedlichen Räder zu fahren, vor allem aber, weil sich das vertraute Fahrverhalten nicht geändert hat!

  17. Markus Neumann (Thursday August 30th, 2018)

    Lieber Herr Dürre, danke für Ihren schönen Bericht. Ich bin kurz davor, mir ein Utopia Pedelec zu kaufen, am Wochenende fahren wir mal nach Saarbrücken, um die Modelle probezufahren, ich bin noch nicht entschieden, ob London, Silbermöve oder Roadster. Ich befürchte, es muss dann auch die Rohloff werden :-(. Eine Frage habe ich: Ich würde gerne möglichst häufig von Unterschleissheim (wir scheinen ja fast Nachbarn zu sein) nach Sendling touren, entlang der Isar. Das sind für mich einfach 32 km, und abends dann zurück. Ihrer Erfahrung nach: würde da ein Akku reichen oder müssten es zwei sein (wenn ich mir das Nachladen im Büro sparen will)? Viele Grüße!

  18. rd (Friday August 31st, 2018)

    Lieber Herr Neumann,

    Ihre Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, hängt doch der Stromverbrauch von vielen Faktoren wie Steigungen, Gewicht und Fahrweise des Fahrers (Trittfrequenz), Windsituation, Beschaffung des Fahrweges aber auch zum Beispiel vom Reifendruck ab. Im Prinzip sind 64 km in relativ flachem Gelände mit einem (voll geladenen) Akku der neuen Generation gut zu schaffen. Zwei Akkus machen das tägliche Radleben entspannter, das Mehrgewicht spielt keine wesentliche Rolle und gerade auf Touren schätze ich den “Doppelakku” sehr.

  19. André Torres (Saturday July 6th, 2019)

    Hallo Herr Dürre,

    ich kann nur bestätigen, was Sie über das Utopia London geschrieben haben. Nach einer langen Recherche habe ich entschieden (130kg, 1,95m aber noch lange Strecken Fahrradfahrer) mir ein London Pedelec zu gönnen. Das Fahrrad fährt sich leicht und bequem. Die Ballonreifen mit 60mm schonen meinen Rücken mit einer sehr guten Federungswirkung. Meine tägliche Strecke ist 40km lang mit ca. 300Hm, was ich locker mit einem Akku schaffe. Bei einem Test fuhr ich 70km mit 400Hm mit einer Akkuladung problemlos… Der Tipp dafür ist, die elektrische Unterstützung ins Flachland abzuschalten und in aller Ruhe bei 20km/h durch die Gegend mit dem schönen Stuck zu flanieren. Bei Anfahren nach der Ampel oder bei Erhebungen einfach den Motor wieder anschalten und die Fahrt genießen.

    Viele Grüße aus Dresden

    André Torres

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