Roland Dürre
Friday July 30th, 2010

Southern Post

Here is another story as an aside …

I am just leaving my house in Riemerling, Waldparkstrasse on this Wednesday morning. As it happens, I notice an old red “Model-Three BMW” going rather fast through Waldparkstrasse. It is the same model as the one I used to drive around 13 years ago. And then the car stops in front of my house.

A not-particularly-happy-and-trustworthy-looking person of female sex and an age group you would not call particularly young gets out of the car, messes around at my letter box, jumps back into the car and drives away at a speed I would call a little high, considering that this is a 30-kmph zone…

I get suspicious and turn around. The letter box lid I left closed is now open. I close it and open the letter box. What I discover is a rather unimportant letter from a mobile phone company. It has been delivered by Südpost.

Now I understand everything. This is one of the so-called success stories accompanying all the privatizations we have had. Low wage labourers – probably camouflaged as entrepreneurs – driving ancient cars with lots of kilometres on their wheels go everywhere in order to deliver perfectly needless letters.

Those are the times when I wonder if it might not be better if there were only one distributor for an entire city or region. Preferably, said one distributor would deliver all letters and packages by bike or electric car.
Like it used to be when I was young.

RMD
(Translated by EG)

P.S.:
I took the picture from Wikipedia. User:Kandschwar published it gave general permission for free usage. Thanks!

3 Kommentare zu “Southern Post”

  1. Enno (Saturday July 31st, 2010)

    Tja, ich habs auch nicht verstanden, warum bei der Uni Nürnberg binnen einer Stunde 3-4 verschiedene Post- und Paketservices auffahren mussten.
    Wirkt mir nach Verschwendung von Fixkosten, aber mit der Theorie kann ichs mir partout nicht erklären. Die plausiblere Erklärung ist wohl deine: Pseudo-Selbstständige, die für einen Hungerlohn arbeiten müssen, damit die jeweiligen Unternehmen noch funktionieren.
    Manche Märkte gehören einfach in staatliche Hand, weil alles andere unwirtschaftlich ist. Es fehlt aber die Möglichkeit, vielleicht auch der Wille, zu erkennen, welche das sind.
    2008 (oder 2007?), die Immobilienkrise war gerade im Rollen und ganz allmählich wurde von einer “Finanzkrise” gesprochen, sagte ein Professor an der Uni Kiel, dass der Finanzmarkt der transparenteste und perfekteste Markt sei. Die gehandelten Produkte wiesen im wesentlichen zwei Eigenschaften auf: Rendite und Risiko, gemessen in dem Rating-Wert. Sollte sich dieser Markt nicht effizient (und damit gemäß den Wohlfahrtssätzen der ökonomischen Theorie) verhalten, dann täte das möglicherweise kein einziger Markt.

    Inzwischen hörte ich an der Uni, der Finanzmarkt sei schrecklich undurchsichtig und kompliziert und nicht mit den gewöhnlichen Märkten, auf die im Regelfalle die Theorie zutreffe, vergleichbar.

  2. rd (Saturday July 31st, 2010)

    Die Aussagen eins darüber finde ich einen Klasse-Kommentar. Kann man die Situation besser beschreiben?

  3. Freddy Meier (Monday September 6th, 2010)

    Hallo,
    mal was zu “Süd Post”!
    Was ist das für ein Saftladen? Anders kann ich es nicht ausdrücken!
    Die Münchner Behörden verschicken ihre Post mit diesem Verein!
    Beispiel: Ein wichtiges amtliches Schreiben ist auf den 2ten eines Monats datiert, der Poststempel ist 5-6 Tage später und im Briefkasten ist es nochmals eine Woche später! Kann ja wohl nicht wahr sein! Da kann man einer Schnecke den Brief auf den Rücken binden und die ist schneller!
    Und das innerhalb Münchens!
    Wer haftet für die während dieser Zeit entstanden Mahngebühren???

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