A personality development coach I hold in very high esteem has a principle I find fascinating. Whenever he discovers weaknesses and strengths in a person, he only brings forward the strengths. If someone wishes for it, he will help with the weaknesses, but otherwise he just ignores them.

It is a principle I consider wise in more areas than just management and leadership coaching. It is also well suited to be applied in management. To me, it seems that it makes as much sense to apply it in an enterprise: first and foremost, you should strenghten those areas that perform well. Strengthen those persons who are responsible for the growth of the enterprise. Those who are highly motivated and enjoy their work. Bringing these people forwards should have priority.

In an enterprise, there will always be (hopefully only few and small) sectors that contribute little towards the enterprise success. They just do not seem to have the right kind of incentive. Where you find employees who are not motivated or even have already given notice mentally. In situations that are beyond therapy with reasonable cost.

To be sure, those are also sectors you should not totally ignore. But you should not waste all your strength on them. Sooner or later, these sectors will disappear, anyway. They will just vanish. In the ideal case, they might even jump onto the bandwagon of success they see in the strong sectors and actually manage to change. Applying strong measures should probably only happen in “ultima ratio” situations. When the pressure is so great that nothing else can be done, anyway.

To me, it seems that this kind of procedure has little potential for danger. One of them might be that it might happen once in a while that you look on a little too long. Well, you will just have to accept that. To make up for it, you save a lot of strength – which you can put to much more satisfying use elsewhere.

Sometimes, you might also give the impression of not treating all colleagues equally. The only thing that would help there is prudent and transparent communication.

On the whole, this theory is totally new for me. But somehow, it makes sense, too. And I truly hope nobody will now misunderstand what I wrote.

RMD
(Translated by EG)

P.S.
For all the articles of my entrepreneur’s diary, click here: Drehscheibe!

5 Kommentare zu “Entrepreneur’s Diary #56 – “Help the Strong, Ignore the Weak””

  1. Chris Wood (Wednesday November 9th, 2011)

    In the headline it says “ignore the weak. But most of what you write is about what to do with the weak!

  2. hans-peter kuhn (Tuesday November 22nd, 2011)

    “Die Starken fördern, die Schwachen ignorieren”

    Roland überträgts auf das Unternehmen, ein soziales Gebilde, demnächst vielleicht auch auf die Gesellschaft. Na dann “gute Nacht” für alle Randgruppen, Marginalen, Schwachen und Unterprivilegierten.

    Endlich stellt sich der “Ethiker” so da wie er ist: Ein hemmungslos Neoliberaler.

    Nehmts mir nicht scrum Leute…

  3. rd (Tuesday November 22nd, 2011)

    Und jetzt bin ich doch – wie im Artikel angekündigt – missverstanden worden.

    Ich schlage ja gerade vor, die Kraft eben nicht gegen die schwachen Gruppen im Unternehmen aufzubringen, so wie das die letzten Generationen von “alten Managern” gemacht haben – nach der Devise “underperformer raus” oder “wer nichts bringt fliegt”.

    Nein im Gegenteil, ich schlage vor, diese “Randgruppen” einfach zu ignorieren und mit der gesparten Kraft die zu stärken, die eh schon etwas für die Gemeinschaft tun …

    Und das ist genau das Gegenteil von neoliberal, wie es die Hardliner der alten Managementschule fordern.

    Aber ich gebe zu, dass das alles nicht wo weit auseinander liegt. Das ist ja dann wohl auch das Problem beim Management, das fast das gleiche genau dasselbe sein aber auch Lichtjahre auseinander liegen kann. Und meine Hoffnung ist, dass eben genau mit solchen Dingen die Manager-Generation von “Morgen” dann doch ein wenig besser umgehen kann als die von “Gestern”. Zumindest versuche ich, daran zu arbeiten.

  4. hans-peter kuhn (Thursday November 24th, 2011)

    Hatte natürlich verstanden was Du im Grunde meinst.

    Du hast eine Strategie, die unter anderem in Zusammenhang mit der Neurolinguistischen Programmierung oft abgehandelt wird, in etwas unglücklicher abgeänderter Form dargestellt. Es geht z.B. in der Persönlichkeitsentwicklung und Performanceförderung darum sich auf die Förderung der Stärken zu konzentrieren und die Verbesserung von Schwächen etwas in den Hintergrund zu stellen.

    Als Beispiel wird oft Björn Borg angeführt. Da er am Netz eher unbegabt war, konzetrierte sich sein Coach auf die Perfektionierung des Passing Shots, der zur Grundausstattung eines Grundlinienkrokodils gehört. So gewann er Wimbledon ohne am Netz zu Punkten. Das war eine echte Revolution damals.

  5. rd (Thursday November 24th, 2011)

    Danke Hans-Peter!

    Tatsächlich habe ich ein ein Konzept aus der Weiterbildung/Persönlichkeitsförderung (würde es aber nicht NLP zu schreiben) auf Unternehmensführung übertragen.

    Nicht zuletzt weil ich Unternehmen für komplexe Systeme halte, die man durchaus mit biologischen Wesen vergleichen kann.

    Bei den Geschäftsfeldern war der klassische Ansatz z.B. des großen Elektrounternehmen, für das ich mal gearbeitet habe, das Augenmerk vor allem auf die wenigen Bereiche zu richten, die nicht so gut da stehen und diese zu sanieren. Die anderen würden eh gut laufen.

    Mein Gedanke ist, dass man diese Gewichte auch verschieben kann und mehr Kraft auf die starken Bereiche legt.

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