Roland Dürre
Tuesday October 25th, 2016

Winter Time & Summer Time – As Useless as Cancerous Growth

P1070194Now you will read my personal opinion!

On October, 30th, the day will again have come: all clocks will stand still for one hour at 2 a.m.. After that one hour, they can continue ticking away. Or else you just turn them back one hour in the morning. So if it was eight o’clock a minute ago, it will now suddenly be seven o’clock. In the evening it is suddenly dark far too soon…

For me, that will again mean between three and five days of not really being myself. Somehow or other, this “homeopathic” time change by one hour is worse for my system than a proper jet lag of several  hours.

The accident statistics, too – both for traffic and household accidents – peaks around the time of the change. Occasionally, people probably die because of the time change. And on March, 26th, 2017, the reverse process comes again.

They originally said this manoeuvre was introduced to save energy. Except that I have no idea how that is supposed to work. If at all, the only energy that, in theory, could be saved is electric energy for illumination. But how? After all, all activities of humans are just pushed back by one hour? If you turn off the light one hour earlier and then turn it on one hour later, this sounds a lot like a pure zero sum game to me…

As most people I know, I think this entire time change theatre is total nonsense. For me, it is another example for our hopeless political situation: a Bavarian solo would probably cause serious conflict in Berlin. A German solo is not possible because of EU laws. And it sounds more and more unlikely to me that the EU will ever decide something that makes sense.

Consequently, we will probably have to continue living with this nonsense for many years to come. Until this EU will finally break up.

RMD
(Translated by EG)

P.S.
I almost cannot mention that Putin actually ended this nonsense in Russia. After all, he is an autocratic dictator who was never elected by his people. Incidentally, he decided to have winter time all the year round, while I would recommend summer time all the year round. Because this is a better fit for us.

This is where I would like to thank all the Wallonians for countering the growth and efficiency mania of a lobby structure that is totally dominated by late capitalism.
Whenever humaneness and solidarity are discussed, I like thinking globally. But when they try to give huge concerns total freedom, I prefer the local approach. And that means I wish for regional protective mechanisms, rather than a declaration of bankruptcy and the abandonment of all self-determination.

Even if there is a risk of being seen as the evil guy if you have this opinion. Especially by all those people in this world who are named  Gabriel and Schulz.

6 Kommentare zu “Winter Time & Summer Time – As Useless as Cancerous Growth”

  1. Klaus Rabba (Wednesday October 26th, 2016)

    Das hat mir mal wieder aus der Seele gesprochen.
    Die Zeitumstellung stammt aus einer Ära, als noch die Glühbirnen die größten Stromverbraucher im Haushalt waren und 25 W Birnen der Renner waren und 100 W Birnen den Menschen Angst vor dem finanziellen Ruin machten.
    Das ein Bundesland aus der Zeitzone austritt ist ebenso undenkbar, wie es vor 40 Jahren undenkbar war, dass es im geteilten Deutschland zwei Zeiten gab. Damals musste man an der deutschen Grenze die Uhren vor oder zurückstellen, weil die Bundesrepublik keinen Zeitunterschied zur sowjetischen Besatzungszone duldete.
    In Frankreich murrt man schon seit langem gegen diesen Unfug von Sommer- und Winterzeit und würde gerne aussteigen.
    Persönlich wünsche ich mir das lange Bestehen der EU, weil die Idee einfach gut ist und wir Europäer eine Schicksalsgemeinschaft sind.
    Der größte Feind der EU ist nicht die ausufernde Bürokratie und Gefälligkeitsgesetzgebung gegenüber der Industrie, sondern die Alleingänge der deutschen Kanzlerin und französischen Présidenten. Erstere kann zweiteren nicht leiden und versäumt keine Gelegenheit ihn zu brüskieren. Zweiterer liebt wie sein Vorgänger Krieg gegen Despoten und bombt rastlos im Orient. Erstere wiederum öffnet ohne Abstimmung mit der EU die Tür für Kriegsflüchtlinge, die in Folge der französisch- alliierten Eingriffe in Syrien aufbrachen. Da kann die EU nur noch sprachlos zusehen und sich fragen, ob das abgestimmt war.
    Was hat das mit der Uhrzeit zu tun? Nichts oder doch? Zeigt sich nicht deutlich, dass Europa immer noch ein Spielfeld für Einzelgänger ist?
    Zum Schluss möchte ich den Wallonen noch wünschen hart zu bleiben bei ihrem Nein zu CETA. Was alle unsere Petitionen und Protestmärsche nicht erreichten haben diese wackeren Wallonen nun in der Hand. Und wenn sie es auchnur machen, ummodeln Flamen zu ärgern, sei’s drumm.
    Klaus Rabba

  2. Hans Bonfigt (Wednesday October 26th, 2016)

    Hallo Roland !

    Auch mir aus der Seele gesprochen. Irgendwo habe ich sinngemäß gelesen:

    “Auch daran zeit sich, daß die EU ein überflüssiger Schwachsinn ist: Sie tut nichts für ihre Bürger. Denn sonst hätte sie wenigstens die unsägliche ‘Sommerzeit’ wieder abgeschafft – wie es die große Mehrheit der EU-Bürger will.

    Zwei Randbemerkungen:

    1. Auf dem Bild sehen Sie sehr cool aus.

    2. Wo wir doch gerade unter der traumatisierenden Gruselclown-Hysterie leiden, ist es da zielführend, auf https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmar_Gabriel zu verlinken ?

  3. rd (Thursday October 27th, 2016)

    Hallo Hans:

    ad 1) Danke! (Ich bin ja auch cool 😉 )
    ad 2) Ich weiß, dass Ihre Anmerkung lustig bis zynisch gemeint ist. Aber ist es nicht schlimm, dass gerade die SPD mittlerweile die Welt für den Kapitalismus platt macht? (Wer hat uns verraten? …)

  4. Klaus Rabba (Thursday October 27th, 2016)

    Hallo Hans Bonfigt
    Veto zur EU Schelte, die für mich das Beste, was Europa je zustande brachte.
    Leider ist die Führung mangels Persönlichkeiten in die Hände von Bürokraten und Lobbyisten geraten. Dies ist allerdings eine Zeiterscheinung, wenn ich galoppierende Bürokratie in meinem Arbeitsleben sehe.
    Grüße
    Klaus Rabba

  5. Hans Bonfigt (Friday October 28th, 2016)

    Hallo Roland,
    die SPD war doch nie anders:
    Schon Willy Brandt mit seinem populistischen Getue “Ich bin ein Kanzler der Arbeitnehmer”.
    Wehner “der Herr Bundeskanzler badet gerne lau — in so einem Schaumbad” hatte das frühzeitig erkannt.
    Aufgewachsen bin ich im total verfilzten NRW, und da hatte jeder SPD – Lokalpolitiker mindestens eine Grundstücksaffähre am Hintern.

    Wir hatten als Kunden einen Tiefbauunternehmer, der extra einen Maurer fest angestellt hatte, um bei diversen SPD – Stadträten Kamine, Garagen oder Reitställe für die Töchter zu bauen.

    Bei der CDU / CSU weiß man das ja, aber bei der SPD wirkt das ganze einen guten Tick widerlicher.

  6. Klaus Rabba (Friday October 28th, 2016)

    Hallo Hans Bonfigt
    Auch wenn ich nicht angesprochen wurde, erlaube ich mir eine Anmerkung. Die SPD im Land Bremen war noch verfilzter und egal, was man werden oder unternehmen wollte, ein Parteibuch war unerlässlich.
    Baulandskandale waren und sind an der Tagesordnung.
    Ich meine allerdings, dass die schlimmsten Auswüchse, außer Grundstücksaffairen, vorbei sind, ebenso die Zeiten von Persönlichkeiten wie Herbert Wehner.
    Auf der anderen Seite weiß ich wirklich nicht, was ich sonst wählen sollte, da ich mit der sozialen Marktwirtschaft aufwuchs und mich die SPD Persönlichkeiten immer mehr überzeugten, als das rechte Spektrum. Daran ändert auch der unsägliche Gabriel nichts.

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