Elwood P. Dowd
Freitag, der 7. Juni 2013

Abschiedsparty

harvey&friend

Jüngst hat der unbeliebteste Oberlehrer der Franzosen, mit seinem inzwischen sprichwörtlich einschläfernden Charisma, zur Nation gesprochen.

Seine Worte hallen noch nach in meinen Ohren: “Frankreich ist nicht das Problem, Frankreich ist die Lösung.”

Als Glanzpapierverpackung diente der Appell für eine europäische, wirtschaftliche Regierung, in der er sicher einen ruhigen Job erwartet.

Die Vorzeichen stehen gut, denn Frankreich ist in vielen Belangen führend:

* 35 Stunden-Woche

* Gähnendes Defizit im Aussenhandel

* Sozialleistungen, die auf Kredit finanziert werden

* Industrie in Ruinen

* Hohe Dichte von Atomkraftwerken

Die Liste könnte noch beliebig verlängert werden.

Liebe Deutsche und Europäer, wenn dieses Frankreich die Lösung ist, dann ist die Endlösung so nah wie noch nie.

 



Mein Freund Harvey sagt:

„Europa ist nicht zu retten.

 Frankreich verkürzt die Leidenszeit.

 Mit einer rauschenden Abschiedsparty.

 Die französische Patientenverfügung lautet:

 Kein Land an den Tropf, alle an den Topf.

 Gelebt wird heute, zum Sterben ist auch noch morgen Zeit.

 Heine hat geschrieben, die Deutschen denken

viel über das Morgen nach und sehen das Heute nicht.

Das hat er in Paris zu Papier gebracht.

 Auf, auf nach Paris, Ihr Europäer!

 Der Seher der Gegenwart erwartet Euch dort mit offenen Armen!

 Überlasst doch die lästige Zukunft den Anderen!“

 


Was sagte Wowereit, als Berlin damals mit 60 Milliarden fast pleite war?

“Die Party geht weiter!!!”

Wie gehts Berlin heute?

Blendend!

Quod erat demonstrandum (Elwood P. Dowd)?

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3 Kommentare zu “Abschiedsparty”

  1. Lutz Wulfestieg (Sonntag, der 9. Juni 2013)

    Ja Hammer, was soll dieser wirre Blog? Frankreich ist nicht das Beispiel für eine soziale Politik und Deutschland sicher auch nicht.
    Ich nehme an, Roland, dass du dies als ein schlechtes Beispiel präsentiert hast?

  2. rd (Sonntag, der 9. Juni 2013)

    Lieber Lutz, hast Du die Kategorie nicht gelesen? Ist Dir die „Magie der Ironie“ aufgefallen?!

  3. kuhn hans-peter (Sonntag, der 9. Juni 2013)

    Verwirrung stiften um Aufmerksamkeit zu erzielen und zu provozieren. Hat wohl funktioniert!?

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