GRÜNSIX
Dienstag, der 21. September 2010

Radiophilosophie #075 – STAATSFEINDE.

Jeder von uns hat 20 000 Euro Schulden
als Staatsbürger.
Und 60 000 Euro Geldvermögen
als Privatperson.
Wir könnten also die Staatsschulden locker tilgen.
Aber wollen wir das?
Jacques Rousseau sah den Staat als Institution,
die uns edle Wilde böse macht.
Thomas Hobbes als Supernanny,
die uns böse Wilde edel macht.
Beiden gemeinsam.
Der Staat als unser Feind.
Die Chance, dass wir ihn auslösen, ist also gering.
Und unsere berühmten Kinder und Kindeskinder?
Sie werden uns dankbar sein, wenn wir den
Staat pleite gehen lassen.
Diesen Scheiß-Staat.
Mit seinen Scheiß-Schulden.

KJG/SIX

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2 Kommentare zu “Radiophilosophie #075 – STAATSFEINDE.”

  1. kuhn hans-peter (Dienstag, der 21. September 2010)

    Das nenne ich ein logisch wohl durchdachtes Machtwort, doppelbödig und schwarzhumorig.

    Als Philosoph zitierst Du Rousseau und Hobbes, als Bild-Leser zitiere ich Wowereit: “Die Party muss weitergehen!”

    Unterschiedliche Motive, analogue Konsequenzen.

    Bravo!!! Das Ding ist ein Hammer. Wenn das keine Clicks und Kommentare gibt sollten wir uns mitsamt Roland und dem IF-blog auf den Mond schiessen lassen. Ich bin gespannt.

  2. rd (Dienstag, der 21. September 2010)

    Lieber Hans-Peter, da gibt es nichts zu kommentieren, der Detlev hat einfach Recht.

    Allerdings freue mich, dass ich meine, im Detlev auch so eine Art anarchistischen Kern zu entdecken :-)

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