Hans Bonfigt
Montag, der 7. Januar 2019

Crisis ? What Crisis ?

Es ist noch nicht lange her, etwa um die Zeit der Eröffnung der letzten CeBIT, da forderten Spitzenpolitiker, namentlich Sickmar Gabriel und Angela Merkel, Menschen also, denen besonders im Osten gehuldigt wird:

Das mit der Statik überdenken wir aber nochmal …

 

Beide hier angesprochenen Sympathieträger hatten eine klare Botschaft, „Wir brauchen keine Datensparsamkeit, sondern Datenreichtum,  denn Daten sind der zukünftige Rohstoff“.

Nun, mit dem neuen „Cyber-Hack“ wurde geliefert wie bestellt !

Aber das scheint ja dann auch wieder nicht das zu sein, was gewünscht war.  Man spricht hochtrabend vom „Verrat an der Demokratie“.   Genau – das sage ich seit Jahren, Merkel und Gabriel sind Verräter der Demokratie.  Nichts Neues also.

Aber auch das ist wohl nicht gemeint.  Offenbar hatte die selbsternannte „Politische Klasse“ nicht die eigenen Daten im Sinn, als es um den „Datenreichtum“ ging, sondern die Daten des „Packs“.

Nun ist das gemeine Volk völlig beratungsresistent, hat überall „Payback-Karten“, „Kundenkarten“, macht jedes Preisausschreiben mit und meldet sich in beliebigen „sozialen Netzwerken“ an, insbesondere auf „Facebook“ oder „Twitter“.  Allein ein Blick in die Visage dieses „Zuckerbergs“ sollte eigentlich einen kultivierten Mitteleuropäer dazu bewegen, diese fiese Proletenschwemme zu meiden wie der Teufel das Weihwasser.   „If the service is free, YOU’re the product being sold“, das ist wohl das mindeste, was heute ein Haupt- oder Gesamtschüler, zumal in Bayern, internalisieren sollte.  Ein Gymnasiast sollte darüber hinaus wissen, daß amerikanische Unternehmen qua Gesetz faktisch gezwungen sind, gegen den bei uns gesetzlich vorgeschriebenen Datenschutz zu verstoßen.  Aber weit gefehlt:   Auch meine ehemalige Lehranstalt prostituiert sich „auf Facebook“.

Das gemeine Volk denkt natürlich nicht daran, sichere Paßwörter zu benutzen.  Und schon gar nicht mehrere.  Es reicht also die Kompromittierung eines einzigen Kundenportals, und schwupp sind alle Konten auf einem rumänischen Server.   In absolut krimineller Manier kauft die Bundesrepublick Deutschland zudem illegale Werkzeuge, die „dem Pack“ selbstverständlich strafbewehrt verboten sind.  Dumm nur:  Kein anständiger „echter“ Hacker gäbe sich für die Mitarbeit beim „BSI“ oder beim „Cyber-Abwehrzentrum“ her.  Auch der „BND“ bekommt keine Leute.   Das hat seine Gründe.  Es wäre für mich sozialer Selbstmord, für dieses korrupte System zu arbeiten – nicht einmal meine Frau würde mich noch anschauen wollen.   In aller Regel vegetieren innerhalb der „Dienste“ charakterschwache Verlierer, denen wirkliche Fachkenntnis fehlt.  Und in der Hand dieses „Personals“ verkehrt sich Sicherheit ins Gegenteil.

Aber bleiben wir beim dummen Volk:   Der Umgang mit den eigenen Daten ist derart fahrlässig, daß man Kevin Müller oder Chantal Meier nicht mehr als „Opfer“ sehen muß, sondern als Täter oder zumindest „Begünstiger“.

Mit „Facebook“, „Twitter“ und „Payback“ bekommen Kevin und Schantalle genau das, was sie verdienen.  Mögen sie daran verrecken.

 

Erkläre Chimäre

Aber diesmal hat es ja eine ganz andere Species getroffen, die eingangs erwähnte „Politische Klasse“.

Was sind das für Menschen?  Nun, vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die  San Franzisko – Reise einer fraktionsübergreifenden Bundestagsdelegation.  Es ging um das amerikanische Gesundheitswesen.  Organisiert wurde dies von einem Mitarbeiter der deutschen Botschaft.   Nun, der schrieb einen geharnischten Brief nach Berlin, denn die Damen und Herren waren allesamt vom Stamme Nimm.  Dreist forderten sie, den Kalender nicht mit zu vielen sachbezogenen Themen zu überfrachten, man wolle sich auf eigene Faust informieren, insbesondere über die Schuhindustrie.  Eine der Teilnehmerinnen ist von Beruf Schuhfabrikantentochter.    Den eigentlichen Termin sagte man kurzerhand ab, weil ein Mitglied der amerikanischen Gastgeber überraschend ausfiel.  Es sei schon sehr wichtig, ließ man die amerikanischen Kollegen wissen, daß man sich „auf Augenhöhe auszutauschen“ gewohnt sei.  Peinlich nur:  Die blasierte Mischpoke befand sich bereits in Freizeitkleidung, bevor sie vom Ausfall der Amerikanerin erfuhr.  Aber schlimmer noch:  Wie müssen sich die amerikanischen Gastgeber gefühlt haben ?   Geht es bornierter, geht es undankbarer, geht es widerlicher ?   Um es vorwegzunehmen:   JA, ES GEHT.  Eine der „Damen“ litt unter einer verletzungsbedingten Gehbehinderung und verlangte am Flughafen forsch nach einem Rollstuhl.  Nun entsprach das auf die Schnelle besorgte Modell nicht den Ansprüchen der Dame und die Delegation forderte „einen Neger an, um den Rollstuhl zu schieben“.  Ja, es sei nicht ausgeschlossen, so ein Delegationsmitglied, daß er in der Hitze des Gefechts diesen Begriff gebraucht habe.  Nun ist gegen den Begriff „Neger“ nun einmal nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, es ist der einzige verwendbare.  „Farbiger“ zielt ja wohl eher auf Punker ab, nicht alle Neger sind „Schwarze“ und „Afrodeutscher“ paßt auch eher selten.  Wenn aber jemand einen „Neger“ anfordert für, aus der Perspektive eines bornierten Möchtegernpolitikers gesehen, „niedere Arbeiten“, dann steckt da eine verräterische, dafür aber umso widerlichere Botschaft dahinter:  „Für niedrige Arbeit ist der Neger vorbestimmt“.   Nun werden Sie fragen:  „Sitzt diese widerliche Mißgeburt immer noch im Bundestag?“.   Aber ja, selbstverständlich.   Aber das beste kommt jetzt:  Die Rollstuhlfahrerin (oder eben Nichtfahrerin) ist jetzt, ganz aktuell, „Die Beauftragte der Bundesregierung für Integration“.    Wer möchte, kann noch mehr Details über diese „Dienstreise“ lesen, aber Vorsicht:  Macht schlechte Laune.

Mit solchen Ersatzmenschen wie hier beschrieben hat man es im Bundestag zuhauf zu tun.  Und wenn sie sich schon in Gastländern so benehmen, daß jedem halbwegs kultiviertem Menschen der Atem stockt, wie sollte man sich dann deren Umgang mit eigenen Mitarbeitern vorstellen ?   Ja, lieber Leser, Sie ahnen es bereits:  Unterirdisch.   Unter IT-Administratoren „kennt man sich“, es gibt da zum Beispiel ein jährliches Treffen auf Schloß Ebersberg, wo man sich in lockerer Atmosphäre austauscht.  Und man bekommt da so einiges zu hören.   Beispielsweise wird IT-Mitarbeitern dreist mit sofortiger Kündigung gedroht, wenn nicht sofort das gewohnte, dreistellige Paßwort für die Frau Abgeordnete wieder eingestellt wird.  Es müssen selbstverständlich auch alle Dinge installiert werden, die sich eigentlich nicht auf den Bundestagssystemen befinden dürfen.  Während die Abgeordneten so technikaffin sind wie ein rosa Pudel, haben sie aber eines begriffen:  Sie lassen sich ein Programm installieren, welches die lokalen Proxyserver des Bundestages umgeht, um so ohne Überwachung Pornographie zu konsumieren oder aber Kanäle zu den Organisationen aufzubauen, von denen sie geschmiert werden.  Wenn Administratoren diesen Nulpen zu erklären versuchen, daß sie damit das gesamte Netz der Bundestagsverwaltung gefährden, gibt es wieder Drohungen und Beschwerden gegen den Mitarbeiter.  Daß ab und zu einmal Politiker-Notebooks als Pfand im Puff landen, ist ja aus der Tagespresse bekannt.

Nun müssen wir festhalten:   Was gibt es Unnützeres als eine Horde gekauftes Stimmvieh, das sich unter gröbster Verletzung unseres Grundgesetzes der Fraktionsdisziplin unterwirft ?  Diese Menschen tun nichts Sinnvolles.  Ergo bräuchten sie auch keinen „Computer“.   Und genau DAS wäre eine effiziente, RADIKALE Lösung eines eklatanten Sicherheitsproblems.  Allen ein „IPad“ zur Bespaßung, das reicht.

Ach, das haben sie schon ?   Na, umso besser !  Dann wäre das ja geklärt:   Genau so, wie man Alkoholikern sinnvollerweise die Fahrerlaubnis entzieht, nehme man den Abgeordneten einfach das restliche elektronische Spielzeug weg.  Man wirft ja auch keine geladene Maschinenpistole in den Schimpansenkäfig.

 

Ein niedliches Frauchen

Es bedarf aber noch anderer Maßnahmen.   Das obige Bild zeigt „Digital – Staatsministerin“ Dorothee Bär.   Bevor ich jetzt wieder lästere:   Ich finde die Dame recht knuffig, mit einem warmen, herzlichen Gemüt, bestimmt ist sie auch fleißig, kann kochen und ist eine gute Mutter.  Und diese leichte Ansatz zur Pummeligkeit steht ihr.  Ich wollte gar keine Frau mit klassischen Model-Maßen haben.   Also, wenn ich mir das Frauchen so angucke, dann komme ich in Versuchung nachzudenken, ob ich vor zwanzig Jahren bei der Frauenauswahl nicht einen gewaltigen Fehler gemacht habe.

Aber diese bayerische Maid, die garantiert wieder so etwas Nutzbringendes gelernt hat wie die Kollegin Sylvana Koch-Mehrin, mit einer wichtigen Aufgabe zu betrauen ?  Wo sie sich, es ist noch keine zwei Wochen her, explizit dafür ausgesprochen hat, bei der „Elektronischen Gesundheitskarte“ den Datenschutz auszuhöhlen ? Was kann da schon schiefgehen ?  Am Arm trägt sie eine „Apple“ – Uhr, das läßt auch auf ein „Apple“ – Mobiltelephon schließen.   Also sind Madames Daten, und natürlich auch die ihrer Kinder, garantiert sicher in der „Apple – Cloud“.  Hätte man da nicht jemanden nehmen können, der sich damit auskennt ?

 

Warum nicht Sie ?

Das ist Constanze Kurz, ist auch nett anzuschauen, benutzt aber zusätzlich ihr Gehirn und zeigt Haltung.  Das will ich der Frau Bär ja gar nicht absprechen, aber die Frau Kurz verfügt über eine fundierte fachliche Ausbildung zum Thema und hat auch hochinteressante Dinge im fachlichen Kontext publiziert.  Desweiteren engagiert sie sich im CCC.

Das wäre einmal eine starke Wahl für eine fachlich kompetente Staatsministerin gewesen.

 

Crisis ?   What Crisis ?

Und so wird sich nichts ändern.  Alle zusammen benutzen weiterhin schön Microsoft und vor allen Dingen „Outlook“, das Haupteinfallstor für Trojaner aller Art.  Obwohl jeder weiß:  Virenscanner helfen nicht !   Das einzige, was hilft (meine Frau hängt seit 1996 breitbandig mit „Windows“ im Internet ab und hatte noch nie einen „Virus“), ist die eigene Intelligenz und Medienkompetenz.  Und die fehlt ganz pauschal bei fast allen Politikern.  „Microsoft Windows“ ist aber ein exzellentes Werkzeug, um den Wirkungskreis von Dummheit dramatisch zu vergrößern.

Und ohne jetzt Roß und, äh, Reiter zu nennen:  Das ist dann wohl auch der Grund dafür, daß ein besonderer Unsympathieträger einer großen deutschen Stadt die Wiedereinführung von „Windows“ betreibt.

-hb

 

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