Hans Bonfigt
Freitag, der 7. Oktober 2016

E-Mail 'DAMIT ICH MICH BESSER FRESSEN KANN' To A Friend

Email a copy of 'DAMIT ICH MICH BESSER FRESSEN KANN' to a friend

* Required Field






Separate multiple entries with a comma. Maximum 5 entries.



Separate multiple entries with a comma. Maximum 5 entries.


E-Mail Image Verification

Loading ... Loading ...

4 Kommentare zu “DAMIT ICH MICH BESSER FRESSEN KANN”

  1. Wolfgang Stief (Montag, der 10. Oktober 2016)

    Lieber Hans!

    Danke für diese Ausführungen. Ich bin noch eine Handvoll Jahre 50- und vermutlich ein paar Jahre weniger in der Branche, die sich IT nennt, tätig, als Du. Mit Blick auf „meine IT-Karriere“ müsste IBM/AIX durch Sun/Solaris ersetzen, kann aber auch so allen von Dir genannten Punkten zustimmen. Es ist wahrlich ein Trauerspiel, aber mit Idealismus können wir die Zeit leider nicht aufhalten. Schon lange entpuppen sich als „neuer heißer Scheiß“ unter die Leute gebrachte Technologien bei genauer Betrachtung als eine Verschlechterung der Gesamtsituation. In Konsequenz mache ich halt jetzt was mit Projektmanagement und kümmere mich um die schönen, alten, großen Rechner in meiner Freizeit: http://www.computermuseum-muenchen.de und http://www.cray-cyber.org existiert 🙂

    Entspannte Grüße
    wolfgang

  2. db (Dienstag, der 25. Oktober 2016)

    Tja, so sieht es aus: die Dilettanten haben die IT übernommen, Preis schlägt Qualität.

    Traurig genug.

  3. rd (Mittwoch, der 26. Oktober 2016)

    Ist das nicht bei fast allen Disziplinen und Branchen so?

  4. Hans Bonfigt (Mittwoch, der 26. Oktober 2016)

    Naja, meine Herren:
    Ich glaube, daß sich speziell in der ‚IT‘ die größten Blender konzentrieren.

    Denn: Keiner kann sie prüfen.

    Wenn ein Pianist, sagen wir, das Rondo im dritten Satz der Waldsteinsonate hinbekommt oder die Oktavenläufe am Ende der Liszt-Sonate in h-moll, dann ist das ein Virtuose.
    Und: Man merkt, wenn er auch nur kleine Fehler macht.

    Der „ITler“ sitzt, um im Bild zu bleiben, vor einer billigen elektronischen Orgel, die vollautomatisch Unterschichtschlager abspielt. Seine (schon der fälschlich benutzte Begriff setzt Maßstäbe) „Expertise“ besteht darin, die Titelauswahl zu „programmieren“.

    Der Zuhörer denkt indes, der „Programmierer“ spielte selbst und ist zunächst ganz angetan.

Kommentar verfassen

*