Hans Bonfigt
Freitag, der 25. Dezember 2015

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5 Kommentare zu “Freislers Enkel”

  1. rd (Samstag, der 26. Dezember 2015)

    Wunderbarer Artikel!

    Meine 5 Pfennige dazu:

    Die Rolle des Unterbewusstsein:
    Im Philosophie-Seminar habe ich verstanden, dass die Menschen oft genau gegen das sind, was sie fühlen, das sie innerlich sind oder sein könnten. Das beste Beispiele ist der amerikanische Musterbürger, siehe zum Beispiel in Orpheus Descending (Orpheus steigt herab) von Tennessee Williams, der feststellt, dass er (mehr oder wenig) schwul sein könnte und deshalb alles was schwul ist hasst und verfolgt. Weil schwul sein eben nicht sein darf.
    Denn das Kleinhirn, das unsere „Vernunft“ realisiert, verzweifelt an der Tatsache, dass man selber eben so nicht ist, wie das eigene Überich es verlangt oder die allgemeine Moral meint, dass man sein sollte und zieht daraus komische und oft auch sehr üble Konsequenzen.

    Fehler:
    Es ist schlimm, dass der Begriff der „Rasse“ in die Sprache der bürgerlichen Gesellschaft Eingang gefunden hat und immer noch akzeptiert wird. Obwohl es gar keine Rassen gibt. Sondern dies ein kranker Begriff eines kranken Weltverständnis ist.

    Meine Unterstellung (Befürchtung):
    Jeder, der sich gegen „Rassismus“ ausspricht, leidet an Xenophobie und ist innerlich ein „Rassist“, der Angst vom „schwarzen Mann“ hat (dies als Metapher für das Andere und so Fremde). Das will er auf keinen Fall zugeben und so eifert er kräftig gegen alles, was irgendwie nach „Rassismus“ klingt …

    Hans bedauert bzw prangert immer wieder an, dass es soviel Dummheit, fehlende Bildung und mangelnde Aufklärung gerade in unserer vermeintlich so modernen Gesellschaft gibt. Wahrscheinlich hat er einfach recht (obwohl es ihm ja gar nicht ums „Recht haben“ geht).

    Und Gunter Dueck dürfte mit seiner These auch richtig liegen, dass wir „schwarm-dumm“ sein müssen, weil einzelne Menschen so dumm gar nicht sein können, wie wir es gemeinsam sind. Deshalb dürften Politiker auch immer besonders dumm agieren und so extrem viel Blödsinn erzählen, weil sie eben so etwas wie die Sprecher des Schwarms sind.

  2. Hans Bonfigt (Samstag, der 26. Dezember 2015)

    Hallo Roland,

    mit Ihrer Bemerkung zum „Bewußtsein“ haben Sie vermutlich ins Schwarze getroffen.
    Ich habe mir im Artikel ganz bewußt die Bemerkung geschenkt,
    „Kann es sein, daß die Autorin des Gutachtens im Unterbewußtsein eine große Zigeunerhasserin ist und nach dem Motto, ‚weil nicht sein kann, was nicht sein darf‘, ein Exempel statuieren wollte ?

  3. rd (Samstag, der 26. Dezember 2015)

    Hallo Hans,

    die Überschrift finde ich übrigens korrekt (auch politisch) 🙂

    Ich selbst bin immer wieder überrascht, wie schon meine kleinen Enkel mir ähneln. Anscheinend spielen da die Gene irgendwie eine Rolle, wie auch das soziale Verhalten schon früh zu wirken scheint. Und leider da nicht nur die besseren Seiten.

    Großväter haben halt Einfluss auf ihre Enkel.

  4. Hans Bonfigt (Samstag, der 26. Dezember 2015)

    Und zu „Befürchtung“:

    Wenn es mit der „Einheitsgesinnung“ so weitergeht, dann werden auch wir bald die „Pegida-Marschierer“ im schönen München haben.

    Warum gibt es denn überhaupt noch Wähler für die total zersplitterte, von Intrigen und Konzeptlosigkeit gekennzeichnete „AFD“?

    Sicher auch, weil sich Bürger von Politik und vor allen Dingen von den Medien verarscht fühlen.

  5. rd (Samstag, der 26. Dezember 2015)

    Lieber Hans,
    bei allem Respekt, aber Ihr letzter Kommentar (Stichwort „Befürchtung“ und hier besonders der letzte Satz) ist alles andere als eine neue Erkenntnis. 🙂
    Ich hätte den letzten Satz nur umgedreht:
    Sicher auch, weil sich Bürger von den Medien und vor allen Dingen von der Politik verarscht fühlen.
    Und ergänzt:
    Und hier vor allem von den handelnden Personen, die von der „Oligarchie der Parteien“ (Jaspers) an die Spitze gespült wurden.

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