Hans Bonfigt
Montag, der 15. Mai 2017

Kick it Out …

Das war ein klasse Hardrocktitel der Gruppe ‚Heart‘ in den frühen 80ern.

Und ja: Manche stecken „den Tiger in den Tank“, ich aber lasse gern die Sau heraus. Die Schuld daran trägt mein alter Deutschlehrer Willi Tröster.   Donnerstagmorgens hatten wir in der Mittelstufe immer eine Doppelstunde Deutsch, am Mittwochabend war Willi Tröster mit Kollegen saufen kegeln und daher nicht immer in bester Laune.  Als irgendjemand an einem solchen Donnerstagmorgen das Wort „Reichskristallnacht“ gebrauchte, platzte ihm der Kragen und er polterte los, „Wer mich jetzt nochmal mit so einer apologetischen Scheiße zumüllt, dem hau‘ ich auf sein dummes Maul“.  Und, vielleicht erschrocken über den eigenen Ausbruch, erläuterte er uns:  „Seine Sprache offenbart den Menschen.  Wer Denunziation, Mord, Folter, Raub und Vergewaltigung mit einem Kristallglas assoziiert, das womöglich Schaden genommen hat, der beabsichtigt damit ganz offensichtlich etwas“.  Willi Tröster, großer Verehrer der klaren, konzisen Sprache von Brecht, hielt uns einen Vortrag darüber, daß Sprache wahr und klar sein müsse.

Für mich persönlich war dies eine der wichtigsten Schulstunden meines Lebens, mir wurde schlagartig klar, wie wichtig eine angemessene Sprache ist und wie gefährlich weichgespültes Wischiwaschi.

Ein Mensch mit dauerhaften körperlichen Gebrechen hieß früher „Krüppel“.  Irgendwann war dies einer Gruppe unterbezahlter, unausgelasteter akadementen Bedenkenträger zu direkt und aus dem Krüppel wurde plötzlich ein „Behinderter“.  So ein blühender Blödsinn!  Behindert ist man, wenn man sich den Fuß verstaucht hat.  Keine zehn Jahre später formte sich, vielleicht auf Schulhöfen, die abfällig konnotierte Phrase, „Du bist ja behindert“.   Und schnell mußte eine neue Begrifflichkeit her, die Briten müssen jetzt „Special Friends“ sagen und die grünen Sprachpanscher wollten schon den „Menschen mit speziellen Eigenschaften“ festgeschrieben wissen.

Ich finde, man tut einem Krüppel keinen Gefallen damit, daß man sein körperliches Handicap zu vertuschen sucht.  Ganz im Gegenteil, dies ist eine subtile, aber umso infamere Verhöhnung von Menschen, die weiß der Himmel schon genug Probleme meistern müssen.

Die ‚Porta Nigra‘ in Trier kennt jeder, lateinisch bedeutet dies „schwarzes Tor“.  Ein dunkelhäutiger Mensch wird seit Jahrzehnten als „Neger“ bezeichnet, abgeleitet von ’niger, nigra, nigrum‘, „dunkel, schwarz“.     Ende der Neunziger formierte sich eine selbsternannte „Sprachpolizei“, die, von jeder Sachkenntnis ungetrübt, hinter jeder Autobahn Redewendung einen bösen „Hintergedanken“ vermutete.  „Neger“ und das diffamierende amerikanische „Nigger“ sind aber auch zu ähnlich!

Und so wurde derjenige, der einen Neger „Neger“ nannte, zum Faschisten und vor allen Dingen zum „Rassisten“.   Es weiß zwar bis heute niemand, was „Rassismus“ sein soll, aber wenn ein Begriff von so vielen Dummschwallern immer wieder reflexhaft benutzt wird, daß Dr. Pawlow seine Freude hätte, muß doch wohl etwas dran sein.   Und so drehte sie auf, die Begiffsspirale:  Erst waren es „Massivpigmentierte“, dann „Afrodeutsche“, jetzt sind es „Sonnenverwöhnte“.  Die nicht ganz so Abgedrehten postulierten „Schwarzafrikaner“, als ob es nur in Afrika Neger gäbe.

Ich warte ja darauf, daß der Karneval verboten wird, denn im Bayerischen heißt es ja „Fasching“ und mit Faschismus will man ja nix zu tun haben!  Und überhaupt:  Karneval, „Fleisch, lebe wohl“, das ist ja wohl eine klare Diskriminierung der Veganer*Innen.

Man könnte das jetzt alles als nervigen Mist abtun, aber insbesondere die zwar inflationär gebrauchte, aber dennoch ungeheuerliche Unterstellung eines „Rassismus“ bereitet mir Sorge:  Denn auch hier hat Willi Tröster recht, „seine Sprache offenbart den Menschen“.   Jeder Mensch mit minimaler Schulbildung weiß:  Biologisch unterscheiden sich ein Indianer, ein Chinese, ein Neger oder ein Eskimo so gut wie gar nicht.   Sehen wir uns Hunde an:  Ein Zwergpudel gehört zur Rasse „Hund“ genauso wie ein ausgewachsener Rhodesian Ridgeback.   Von unterschiedlichen „Menschenrassen“ zu schwafeln ist daher schlichtweg blödsinnig.   Im übrigen glaube ich nicht einmal, daß ein Adolf Eichmann oder ein Reinhard Heydrich ernsthaft an „Rassenunterschiede“ geglaubt haben — das war eher der kranke Wahn von Heinrich Himmler, ideologisch verbrämt von Alfred Rosenberg.

Wenn jemand heute von „Rassismus“ spricht, dann allerdings erkennt er implizit die Existenz von „Menschenrassen“ an und bestätigt unmittelbar Himmlers kranken Typisierungswahn.  Und wo es unterschiedliche „Rassen“ gibt, da gibt es, mit allen furchtbaren Konsequenzen, auch unterschiedliche „Wertigkeiten“.   Heinrich Himmler jedenfalls wäre überglücklich, wenn er wüßte, wie dankbar die „Grünen“ seine krude, kranke Rechtfertigung für die Massenvernichtung „unwerten Lebens“ aufgesogen haben.  Und nicht nur aufgesogen:  Sie besudeln jeden Mitmenschen, dessen Meinung ihnen nicht paßt, mit dieser schmierigen braunen Scheiße.  Schlecht ist, wer Schlechtes denkt.

Geht es auch ein bißchen kleiner ?

Derjenige, der nicht ständig seine Sprache mit Wischwaschi-Ausdrücken kompromittiert, ist ein gefühlloser, unsozialer Hund   —  aber wenn jemand einen „Negerkuß“ kauft, dann darf man diesen in die Nähe einer Massenvernichtung bringen ?

Glücklicherweise haben wir hier nicht nur erbärmliche „Comedians“ der Marke Böhmermann, sondern auch Kabarettisten wie Dieter Nuhr.   Der wurde in Osnabrück von einem Moslem-Spinner verklagt, weil er herausgearbeitet hatte, „Im Islam ist die Frau zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu müssen“.  Wegen „Beleidigung einer Religionsgemeinschft“.  Skandal eins ist für mich, daß es überhaupt zur Eröffnung eines Verfahrens kam.  Skandal zwei aber ist das widerlich-devote Geschleime eines Springer-Söldners in der „Welt“:  „Pauschale Diffamierungen anstelle von Differenzierungen schaffen nur neue Schreckensbilder, die dem mehrheitlich liberalen europäischen Islam das Wasser abzugraben versuchen.“   So einem devoten Arschkriecher wünsche ich mindestens sieben Jahre in dem Spezialknast, in dem schon der Kollege „Dennis Yüksel“ einsitzt.

Mit der gleichen Vehemenz, mit der die multikulturelle Sprach-GeStaPo neue und alte Täter sucht, werden ausgerechnet diejenigen verteidigt und entschuldigt, die unsere Demokratie ablehnen, elementare Grundrechte mit Füßen treten und ihren Mitmenschen Schaden zufügen.

Dabei erlaubt sich die gleichgeschaltete „Lügenpresse“ ungeheuerliche Widerwärtigkeiten:   Der Schriftsteller Akif Pirincci höhnte öffentlich und unzweideutig in Richtung der „politischen Klasse“, daß man in diesen Zeiten sein Volk nicht mundtot machen könne, denn, Konzentrationslager stünden den Politikern, leider, leider, nicht mehr zur Verfügung.   Was wird berichtet, in wirklich fast allen Medien ?   „Pirincci fordert Konzentrationslager für Flüchtlinge“.   Läßliche Sünde, möchte man annehmen, denn wie üblich hat es einer fabuliert und alle anderen schrieben ab.

Aber bei einer solch‘ ungeheuerlichen Unterstellung:   Darf man da nicht ein Minimum an Recherche erwarten?   Und welche Schlußfolgerungen muß man zwangsläufig ziehen, wenn diese Recherche unterbleibt?   Etwa die, daß, wie in der „Welt“ und im „Völkischen Beobachter“, nur noch Hetze betrieben werden soll mit einem klaren politischen Ziel?

Wer grob fahrlässig die Existenz eines Autors ruiniert, der ist, ganz nebenbei, nicht mehr gar so weit davon entfernt, einen Menschen in ein Konzentrationslager zu sperren.  Autorenschelte hat ja wieder Tradition:   Herr Yüksel wünschte Herrn Sarazzin, daß der nächste Herzinfarkt sein Werk gründlicher verrichten möge – natürlich öffentlich in der „taz“, der es nicht zu peinlich ist, einen Springer-Lohnschreiber zu veröffentlichen.

Von einer derart heruntergekommenen „journalistischen Klasse“, aber auch nicht von den Abteilungen „Betreutes Denken“ aller möglichen Organisationen und Unorganisationen will ich mir nicht vorschreiben lassen, was ich zu denken und zu sprechen habe.  Und da geht es mir wohl nicht allein so:   Wer keinen Zusammenhang sieht zwischen „Trump“-Wahl und „Brexit“, dem ist nicht mehr zu helfen.  Es wollen sich einfach immer mehr Menschen nicht mehr auf der Nase heruntanzen und mit Lügen verhöhnen lassen.

Was auch den erfreulich überraschenden Ausgang der NRW-Wahl erklärt:

Gestelzte „Analysten“ mühen sich wieder verkrampft ab, auch die absurdesten „Ursachen“ für den erdrutschartigen Verlust der SPD zu finden.  Momentan ist es das Versagen der SPD bei der Herstellung „sozialer Gerechtigkeit“.  Was für ein blühender Blödsinn !   Denn die SED, die mit diesem Unwort zumindest in der DDR nicht ganz erfolglos ist, ist gottseidank ‚rausgeflogen aus dem Landtag.

Die Wahrheit liegt auch hier wieder in der Klarheit!  Wenn der Rattenfänger aus Würselen klare Worte gefunden hätte in Bezug auf Asylmißbrauch, demokratiefreie Zonen in Duisburg und Mißbrauch von EU-Regularien, dann hätten sich vielleicht ein paar Wähler gefunden.  Stattdessen plätschert es, „Die Flüchtlinge bringen uns etwas, das viel wertvoller ist als Gold:  Den Glauben an Europa“.  Das gleiche „Europa“ wohlgemerkt, das es nicht geschafft hat, auch nur die unsäglich alberne, teure und überflüssige Sommerzeit abzuschaffen.

 

Ich vermisse wirklich in diesen Zeiten der gleichgeschalteten, politisch korrekten Larmoyanz solche Menschen wie Bischof Dyba und Franz-Josef Strauß.  Denn die teilten, ebenso wie Helmut Schmidt, die Lebensmaxime von Ludwig Boltzmann:  „Denk‘, was klar ist, sag‘, was wahr ist und verfecht’s, bis es mit Dir gar ist“.   Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, ob man recht hat oder nicht.   Es kommt aber darauf an, daß man seinen Standpunkt vortragen darf.

Und deswegen, Roland, fühle ich mich manchmal verpflichtet, ein paar klare Worte und Wörter zu benutzen.

 

Denn, Roland:  Glauben Sie, daß man heute noch einen Film wie „Das Leben des Brian“ von Monty Python produzieren könnte und würde ?

-hb

Anmerkung des Gastgebers von IF-Blog.de (mir – RMD):
In meinem Kommentar zum letzten Artikel Entartete Kunst von Hans Bonfigt habe ich auf dessen „besondere Sprache“ hingewiesen. Und erwähnt, dass diese doch eine Reihe von Lesern „irritiert“, er- oder sogar abschreckt. Dieser Artikel ist seine Antwort auf diesen Hinweis und wie ich meine eine spannende Erklärung.

2 Kommentare zu “Kick it Out …”

  1. db (Mittwoch, der 17. Mai 2017)

    Was soll ich sagen: sehe ich genauso.

    Es gilt, das herrschende Narrativ und die eigene Deutungshoheit unter allen Umständen zu bewahren, was der herrschenden Klasse immer schwerer gelingt.

    Dazu wird mit Kampfbegriffen gearbeitet, um sich nicht inhaltlich mit politischen Gegnern auseinandersetzen zu müssen, um diese und all ihre Sympathisanten zu stigmatisieren.

    Es geht sogar noch weiter: ihnen wird Anti-Intellektualismus vorgeworfen, es wird suggeriert: jeder, nicht dem herrschenden Narrativ folgt, ist nicht in ausreichendem Maße informiert (und will es auch gar nicht sein) und/oder ist geistig überfordert.

    – Auch WENN es für den Brexit das ein oder andere gute Argument gibt (selbstverständlich auch dagegen),
    – auch WENN die EU mittlerweile zum Laufhaus für Lobbyisten verkommen ist und eine grundlegende Reform längst überfällig wäre,
    – auch WENN es gute ökonomische Gründe GEGEN den Euro in seiner derzeitigen Form gibt,
    – auch WENN gegen Clinton das ein oder andere gesprochen hat (geschätztes Privatvermögen der Clintons lt. Forbes: 220 Mio. USD bei einer Tätigkeit als Staatsdiener – wegen welcher Summe ist Wulff nochmal aus dem Amt geschieden?):

    wer den gegenläufigen Standpunkt – ja noch nicht einmal *vertritt*, inhaltlich Verständnis hierfür zu zeigen genügt –
    1) hat evidentermaßen keine Ahnung
    2) ist bildungsfern
    3) ist xenophob/Rassist/Populist/Sexist/Maskulinist/…
    4) ist leicht manipulierbar/“Rattenfängern“ auf den Leim gegangen
    5) hat keine eigene Meinung

    Ich will nicht behaupten, dass es uninformierte oder dumme Menschen nicht auch gibt – aber quer verteilt über das politische Spektrum: auf einen, der mit seinem Montagabend nichts Besseres als dem Spazierengehen mit gleichgesinnten Glatzen anzufangen weiß und die BRD für eine GmbH hält, kommt einer, der unreflektiert Menschen ohne jede Aussicht auf Asyl mit „Refugees welcome“-Schildern begrüßt.

    (Man denke nur an den peinlichen Auftritt von Claudia Roth im BR: https://www.youtube.com/watch?v=J78MSbnCPqk#t=2m00s).

    Der politische Diskurs – tot. Die Gegner – gebrandmarkt mit Kampfbegriffen. Die Freiheit der Abgeordneten, ohne jeden Fraktionszwang den Worten des Grundgesetzes folgend ihrem Gewissen nach abzustimmen – wo denken Sie hin!

    Was ich mir wünschen würde: gesunde Vorbehalte, Abwägungen, Relativierungen, ein „Ja, aber“ oder „Nein, es sei denn“ statt sinnloser Symbol- und Basta-Politik. Wird aber leider nicht passieren.

  2. Chris Wood (Mittwoch, der 17. Mai 2017)

    Hans, I don’t like this much. It is too polemic for clear speech.
    But firstly, I can agree about the need for clear speech. I would like important politicians to state that the German or European culture requires the truth to be told, and that promises should be kept. This is more important than shaking hands! Why don’t they? Honi soit qui mal y pense. Islam requires “God willing” to be added to a promise, giving a good excuse for not taking it seriously. Christians used to add this too.

    I agree too about cripples. It is sad to mix them with those not right in the head. Perhaps this started with thalidomide/Contergan, when it seemed nasty to confuse these victims with those who had been careless enough to lose a limb or two. (Compare Ernest who lost both parents).

    I agree too about “negro”. This was a useful English word for people who looked like central Africans. In USA, the related word “nigger” was used in connection with slavery, and was extended to cover also people who had mixed African/European ancestry. We should agree, that “Afro-American” is better.
    But the word “black” was often used by themselves. This is awkward in the British Commonwealth, where many Indians are just as black as the Africans. I advise care in this context. In USA and England, a shock insult is sometimes used as an indication of close friendship; but that works badly in Germany. A German satirist on TV said recently that the English choose to be funny, rather than clear. To me, being funny can be the best way to be clear and concise. Few people misunderstand Polt.

    I disagree about racism. We need a word for the common stupid discrimination of people with dark skins, or who otherwise look different. Of course, there are different races of dog. Domesticated dogs constitute a species. Perhaps Germans are less educated than British regarding this distinction. “Species” and “race” can hardly be precisely defined. The distinction concerns the ability to mate. But dogs of widely different size have difficulty mating. Homo Sapiens and Neanderthal could mate, but there may have been problems with Sapiens mother and Neanderthal father. Domestic dogs and wolves may be one species. There Is no clear definition of a race, (except perhaps among animal breeders). But this is true of most words. I do not understand the reference to “Grünen”.

    I too disliked Böhmermann’s “poem”, but it has helped get rid of a silly German law.
    I agree partly about Islam. I read the Koran, and was shocked at the way it repeatedly gloats about unbelievers burning eternally in hell. I have yet to hear a modern Moslem deny that the Koran is the word of God. (A pleasant young Moslem, with whom I did business, a Bayern fan from N. Germany, had little knowledge of it, and was surprised to hear that anybody could be an atheist). But with Turks shopping in PEP, I get the impression that many head-scarved women have their own opinions.

    If Akif Pirincci wants to be understood, he should write and speak more clearly. There are plenty of ways to make people mundtod, (e.g. N. Korea).

    Do you sympathise with Sarazzin? I know him only from TV chat shows, where he avoided answering questions, and fogged the issue.
    You seem to approve of Trump and Brexit, although the voters fell for the lies. In Britain, the newspapers bent over backwards to avoid agreeing with anti-Brexit politicians.

    There was nothing much to be happy about with NRW, unless you are an elitist meritocrat.
    The Greens lost half their votes. I hope it was because they have drifted away from concern for the environment. But I expect it was because few voters now bother about destroying our world.

    The SPD lost even more voters. I hope it was because they are fishing for support everywhere, rather than making clear what they stand for. Yes, they swindle more crudely than the “Christian” Union. But that may be democratically necessary with their part of the electorate. Anyway, we need them, in a globalising world, with widening gaps between rich and poor, with a mad rush to produce all that is needed to make the world uninhabitable. We need them for Christian reasons, (“blessed are the humble”), or at least for self-preservation, against civil violence or even war.

    Yes, I know it was nonsense for Marx to regard the man-hour as having a fixed value across the whole population, but I do not want a desperate minority, or majority.
    I would rather have a muddle, than clearly evil statements. Hitler was clear enough. Have you read his book?

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