Hans Bonfigt
Sonntag, der 1. November 2015

Was tun, wenn’s brennt?

Von alten Feindschaften.

Eine Gruppe Hausbesetzer legt in den Achtzigern eine Bombe in einem heruntergekommenen Berliner Feudalbau. Leider funktioniert der Zeitzünder nicht, so daß die spontane Flurbereinigung zunächst ausfällt.

Knapp zwanzig Jahre später öffnen eine Immobilienmaklerin und ein Lobbyist das Gebäude gewaltsam, lösen den Zünder aus und erleben eine explosive Begrüßung.

Der leitende Ermittler ist ein Hardliner der alten Schule, man stelle sich Heinrich Lummer vor und füge Intelligenz und Charakter hinzu. Und der kennt seine Pappenheimer: „Unkraut-Ex und Zucker, die alte Sponti-Mischung“. Seine Kollegen mit ihren neuen Fahndungsmethoden verachtet er abgrundtief. Kurzerhand läßt er illegal flächendeckend Haussuchungen in ganz Berlin bei allen damals Verdächtigen machen und haut bei der Gelegenheit einem Journalisten persönlich in die Fresse.

Der Chefideologe der Bombenlegergruppe wiederum wird von der Razzia kalt erwischt, denn die Büttel haben auch den selbstgedrehten „Dokumentarfilm“ mitgenommen, den die Gruppe vom Bau und von der Plazierung der Bombe gemacht hatte. Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis das Material gesichtet wird.

Nun ist guter Rat teuer:
Der Chefideologe sucht seine ehemaligen Kumpels auf und staunt nicht schlecht: Der eine ist Rechtsanwalt geworden, der andere steinreicher, versnobter Inhaber einer ’new-economy-agentur‘, eine der Frauen hat ihr Lebensziel im Muttersein entdeckt und die andere ist im Begriff, in eine „gehobene Familie“ einzuheiraten.

Schlußendlich steht der Ideologe genau so allein gegen seine ehemaligen Mitstreiter wie der alte Bulle gegen seine Kollegen.

Der Rest ist schnell erzählt:
Beim Versuch, das belastende Material aus der Polizeikaserne schleusen, stehen sich Altsponti und Altbulle im Asservatenkeller wie in alten Zeiten unerbittlich gegenüber, es geht um Leben und Tod, denn der Sponti hat eine zweite Bombe dabei, um die Beweismittel zu vernichten.

Doch plötzlich bricht einer der beiden den Kampf ab und sagt zum anderen:
„Weißt Du, es kommt gar nicht darauf an, auf welcher Seite des Stacheldrahtes man gestanden hat, sondern darauf, ob man sich treu geblieben ist oder nicht.“

Beide verlassen den Keller und der Altbulle, der genau weiß, daß in wenigen Minuten die soeben hinterlegte zweite Bombe hochgehen wird, wünscht seinen Kollegen noch viel Erfolg bei der Fahndung und geht nach Hause.

Was tun, wenn’s brennt“ ist auch deswegen ein genialer Film, weil er in einer einzigen Szene kulminiert. Meine unbedingte Empfehlung.

Nun aus den Achtzigern über die Jahrtausendwende in die unmittelbare Gegenwart, auf daß sich der Kreis schließe:

konservatoriumDiesen Text schreibe ich auf einer IBM-Tastatur aus den späten Achtzigern. Die kostete damals etwa 1.000 Mark (entspricht bald etwa 2.000 Euro) und ich habe nie einen Grund gesehen, dieses präzise Gerät zu tauschen. Und ohne Schmäh: Es sieht immer noch aus wie neu. Vor allem aber:
Es hat keine
„Windows“ – Tasten.

Auf genau dieser Tastatur hämmerte ich in den Neunzigerjahren unentwegt im deutschen USENET gegen den Schlimmsten aller denkbaren Feinde, Felix von Leitner. Es gab einfach kein Thema, zu dem wir nicht extreme diametrale Positionen eingenommen hätten.

Es fing damit an, daß mein Feind ein großer Liebhaber von Linux war – und sicherlich auch ist – während ich Linux als langweiligen, unoriginellen Abklatsch empfand.

Die INTEL – x86 – „Architektur“ sah und sehe ich als infame Zumutung. Aus einem Trabant macht man nun keinen Rennwagen und auch keinen Möbeltransporter. Die „Linux-Community“ will m.E. bis heute nicht wahrhaben, daß es, analog zum Transportwesen, nicht nur VW Polo, sondern auch Omnibusse, Motorräder, Tieflader und Bagger geben muß, sondern auch für den Anwendungszweck angepaßte Computerhardware.

Für Serveranwendungen fehlte Linux seinerzeit eigentlich alles, insbesondere zu nennen wären: LVM, journalisierte Dateisysteme und Multi-CPU-Unterstützung.

Die phantasielose Linux-Schafherde (oh, pardon, „Community“ wollte ich sagen) hörte auf ihre Oberhirten, die dann auch stets Ratschläge erteilte in den der Form:
„Du willst xyz istallieren.“,
„Du möchtest abc lesen“

etc. pp..

Besonders ärgerlich fand ich, daß die „Community“, die man keineswegs als Unix-Liebhaber, sondern eher als „Windows-Hasser“ charakterisieren kann, ganz unfreiwillig ihren selbstauserkorenen Erzfeind ungemein befördert haben, indem sie so einen hanebüchenen Blödsinn wie „SAMBA“ erfand, das dann auch noch, wortwörtlich, unter dem Motto stand, „Opening Windows to a wider world“.

Dessen angesichtig, glaube ich, hat sich Steve Ballmer vor Lachen in die Kutte gepißt – denn genau das gilt es für einen intelligenten Menschen zu verhindern.

Open-Source-Advokaten gab es viele, und es gab auch kompetente. Es wäre unfair, hier nicht Kristian Köhntopp („K=F6„) zu benennen, der viele Menschen mit kompetenten Ratschlägen und interessanten Gedanken weitergebracht hat – sollte jener dies lesen: Vielen Dank dafür.

Während Kristian immer überflüssigere Dinge „innovativ“ fand, beispielsweise „Desktop-Composer“, welche teildurchsichtige Bildschirmfenster nicht nur auf Ebenen, sondern auch auf Kegelschnitte projizieren konnten, gab es auch Leute, die mein persönliches Motto, „small is manageable„, auslebten, freilich im (von mir aus gesehen) Open-Source – Paralleluniversum.

Prominentester Vertreter dieser Gattung war und ist Felix von Leitner, neben ausgesprochen anspruchsvollen „C-“ Programmierkenntnissen hat er dankenswerterweise immer den Finger tief in die Wunde der verfetteten „Bloatware“ gesteckt, indem er nachwies, daß man eine bestimmte Aufgabe mit minimalem Einsatz von Hard- und Software bewältigen konnte.

Ein wirklich gutes Beispiel dafür ist „fefes blog“, welches, zu meiner eigenen Überraschung, mehrere hunderttausend Zugriffe pro Stunde hat und dennoch nur auf einem Miniatur-Mietserver läuft. Und zwar rattenschnell, man sehe selbst:

Fefes Blog

Effizienz muß man, wenn man auch nur einen Funken Ehre im Leib hat, als Feind anerkennen:
Wäre „fefes blog“ mit „IBM Websphere“ realisiert worden, müßte man wohl oder übel einen Großrechner hinstellen und dank des notorisch unsicheren, instabilen, JAVA-verseuchten Ekelipse-Shameworks wäre eine Security- und Maintenance – Mannschaft nötig, um den schwoienden, verfetteten Havaristen über Wasser zu halten. Und wo er schonmal dabei war, verzichtete Felix von Leitner auch noch auf eine weitere Komponente, die jede Linux-Installation befällt wie eine häßliche Akne: „MySQL“, die Küchenschabe unter den Datenbanken. Ganz einfach, weil man sie nicht braucht. Weil sie keiner braucht. Nie!

Ich will nicht weiter auf Feindschaften herumreiten, sondern zu dem Punkt kommen, weshalb diese Ausführungen m.E. des Lesens wert sind:

Durch einen dummen Zufall habe ich nämlich vor ein paar Wochen eine alte Bombe ausgelöst. Weil ich ja weiß, daß er viel gelesen wird, habe ich im einen Link zum IF-Blog geschickt, der sich mit der Perversion deutschen Ingenieurgeistes beschäftigt, dem VW-Konzern.

Normalerweise hätte ich einfach nur ein paar Zeilen kopiert und als Mail geschickt, aber das ist mit dem Mobiltelephon auch heute noch ein mühsames Geschäft und deswegen schickte ich den Link.

Und der IF-Blog explodierte.

Und plötzlich sehe ich mich, wie im Film, mit Felix von Leitner in der Asservatenkammer stehen, einer von uns mit der Bombe in der Hand:

Wo sind denn alle meine Kollegen geblieben? Wir hatten doch alle einmal etwas vor? Tja, wo sind sie: Bei SAP, als leitende Vertriebler bei IBM, wo sie genau den Blödsinn ausposaunen, vor dem sie sich früher geekelt hatten.

Das ganze deutsche USENET, mit Ausnahme von Herrn v. Leitner und mir, ist jetzt bei „Facebook“ oder „google+“ und zeigt damit, daß ihm die persönliche Freiheit genau so am Arsch lang geht wie dem notorischen Äpple-Jünger.

Die gottverdammten Idioten, die nie verstanden hatten, was eine Datenbank überhaupt ist (und das sind 98% aller ‚EDV-Experten‘), bauen jetzt „MySQL“ in IBM-Maschinen, die bereits eine DB2 installiert haben – und setzen, wegen der SICHERHEIT, mit PHP noch einen drauf. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen könnte.

Und wo sind die Kollegen des Herrn v. Leitner?

Menschen mit klarem analytischen Verstand, umfassender Bildung und enzyklopädischem Wissen lassen sich für drei Euro fuffzich einkaufen, um bei „1 x 1“, der Fastfood-Kette unter den Internet-Providern, an so einem Schwachsinn wie „DE-Mail“ zu arbeiten.

Die ganzen Sicherheitsexperten, die sich gegenseitig besoffen und wieder nüchtern quatschen, wenn es um „WLAN-Verschlüsselung“ geht, nerven mich seit zehn Jahren. Denn da gilt nach wie vor der einfache, nachvollziehbare Merksatz meines Erzfeindes:

„Entweder ist ein Dienst sicher – dann brauche ich ihn nicht zu verschlüsseln. Oder er ist unsicher und darf auch im kabelgebundenen Ethernet nicht zu Einsatz kommen“. Mit diesem einfachen Satz kann man tausend Konferenzen sprengen.

Normalerweise sollte man davon ausgehen dürfen, daß in einer aufgeklärten Informationsgesellschaft die Meinungsfreiheit ein ganz hohes Gut ist, und daß dies auch und gerade für Meinungen gilt, die unserer degenerierten Konsensgesellschaft diametral entgegenstehen. Eigentlich sollte auch jedem klar sein, daß Zensurmaßnahmen eine zeitaufwendige Sache sind, die nicht ‚mal eben‘ von einer Gruppe berufsbetroffener Grünentanten „erledigt“ werden kann, ohne daß man eine neue Gesinnungspolizei installieren würde.

Trotzdem entblödete sich die gesamte Presse nicht, aufs vehementeste genau diese Zensur zu fordern! Heinrich Himmler hätte seine helle Freude an dieser freiwilligen Konsensgleichschaltung gehabt.

Die „Open Community“ stört sogar mit „DoS“-Attacken Seiten, die sich kritisch mit unserem vermeintlichen „Flüchtlingskonsens“ auseinandersetzen. Denn Informationsunterdrückung für die GUTEN, verehrter Leser, ist eine Heldentat!

Und wer formuliert und publiziert die einzige mir bekannte fundierte Gegenposition ?

Schon wieder mein Feind Felix v. Leitner.

Nämlich hier.

Ist ja wie bei ‚Hase und Igel‘. Unverschämtheit.

Leider finde ich den sehr lesenswerten Artikel nicht mehr, von dem ich gedacht hätte, daß er in einer Demokratie völlig unnötig sein würde. Naja, nicht gedacht, aber doch gehofft. Und während ich so vor mich hin tippe, kommt mir wieder der Satz in den Sinn

„Es kommt am Ende nicht darauf an, auf welcher Seite des Stacheldrahtzauns man gestanden hat, sondern ob man sich selbst treugeblieben ist oder nicht“.

Eine alte Redewendung lautet:

„Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr“.

Manchmal ist es glatt umgekehrt.

hb

23 Kommentare zu “Was tun, wenn’s brennt?”

  1. Lutz Donnerhacke (Montag, der 2. November 2015)

    Danke. Nein ich bin noch nicht übergelaufen. Es gibt nur ein paar Dinge deren Reichweite für mich G+ notwendig machen. Das betrifft aber nicht das fachliche sondern nur das politische. Usenet ist nur noch für die ganz alten Herren. Praktisch nutzbar ist und bleibt dagegen IRC.

  2. Karl (Montag, der 2. November 2015)

    > Die „Open Community“ stört sogar mit „DoS“-Attacken Seiten, die sich kritisch mit unserem vermeintlichen „Flüchtlingskonsens“ auseinandersetzen.

    Interessant. Wo kann ich mehr darüber erfahren?

    Außerdem: Ich finde es langsam albern, wie du und Fefe sich als Möchtegern-Voltaire-„Ich kann die üble Meinung des anderen aushalten“ aufspielen. Wird meiner meiner Meinung nach langsam lächerlich. Ihr seid nicht die einzigen auf dem Planeten, die das können.

  3. Patrick V. (Montag, der 2. November 2015)

    Rein interessenhalber:

    „Die kostete damals etwa 1.000 Mark (entspricht bald etwa 2.000 Euro)“

    Ist das nur ein Rechenfehler oder ist die Inflation seit damals so stark gestiegen? Man hat doch damals bei der Einführung grob 1€ für 2DM gekriegt und nicht 2€ für 1DM (weswegen in den ersten Monaten doch alle Läden erstmal so getan haben, als wären sie besonders günstig)?

  4. Christian Krause (Montag, der 2. November 2015)

    Ich bin Fefe Leser, aber bei Fefe darf man ja nicht posten. Deshalb mal hier gesagt: Mich erinnert die Geschichte ja an meine Kindergartenzeit. Da hatte man auch Freunde und Feinde, die sich draußen gegenseitig bekriegten. Das brannte sich so feste ein, dass es auch die Grundschule überdauerte. Die Freunde kamen aus der gleichen Gruppe, die Feinde aus den Parallelgruppen. So kommt es dann, dass man rückwirkend betrachtet Feinde hat, die es einzig und alleine zu Feinden geschafft haben, weil sie nach dem Zufallsprinzip einer anderen Kindergartengruppe zugeteilt wurden. Vielleicht weil die Mama die Anmeldung eine Woche später abgegeben hat.

    Ich habe das Gefühl, es war auch bei euch so. Geht doch einfach mal einen Kaffee trinken. Oder etwas anderes, was ihr lieber mögt.

  5. Stefan (Montag, der 2. November 2015)

    Ex Usenet.
    Aber nicht Facebook.
    Und auch nicht G+.

    Du bist also nicht allein 😀

    (Ich kam von Fefe her und ich freue mich über Eure beiden Beiträge. Das gibt ein bisschen von dem wieder, weswegen ich damals in alt.de hängen geblieben bin)

  6. rd (Montag, der 2. November 2015)

    Hi, das hängt davon ab, was man betrachtet – eine Immobilie in München, ein gutes Mittagessen in einem schönen Wirtshaus, die „Mannstunde“ eines guten Handwerkers … Ich persönlich halte den Preis für eine Wiesn-Maß für einen der besten Indikatoren zur (echten, nicht gefühlten) Inflation …

  7. h.g. (Montag, der 2. November 2015)

    auf mysql and php rumhacken aber ein blog mit einem wordpress betreiben. da fällts einem schon schwer dich ernst zu nehmen.

  8. rd (Montag, der 2. November 2015)

    Den Blog betreibe ich (Roland Dürre), den Artikel hat Hans Bonfigt geschrieben.

  9. rama (Montag, der 2. November 2015)

    Schön, Kollegen wie Sie zu treffen. Offensichtlich lügen die alle, denn es gibt uns Dinosaurier ja offenkundig noch. Und unsere Gehirne funktionieren garantiert nicht schlechter als die der anderen.

    Wäre ich modern und cool und hätte also ein blog, dann stünde hier neben ein, zwei Höflichkeitssätzen nur ein link. Bin ich aber nicht und habe ich nicht (Die Frage, wie ich einerseits gerne die sehr wenigen guten blogs lesen und mich über deren Existenz freuen kann, andererseits aber selbst keines betreibe (und nein, es liegt nicht an server Mangel) ersparen Sie mir bitte. Ich bin nicht Mr. Spock und verdammt dazu, immer logisch zu handeln).

    Der Tenor hier gefällt mir. Nicht Freund/Feind ist entscheidend, sondern Qualität. Und dazu kann ich ganz Persönliches beitragen, wenn auch um den Preis, als Idiot dazustehen.

    Erst kurz eines: Vielleicht nicht als Feind, aber allemal als seltsamen Kauz (Dank einem Spiegel kenne ich mich damit aus) hätte ich Sie verortet wegen der Liebe zur IBM Tastatur.
    Ich war mal resident Guru bei einem Riesen Systemhaus und hatte gleich zwei der gerade frisch rausgekommenen PS2/80 unterm Tisch. Zum Glück hatten die auch Compaq im Programm. An den PS2/80 waren Compaq Tastaturen noch vorm ersten Einschalten.

    Zur Sache:

    Vergesst es. Es ist zu spät, wir stecken viel zu tief im Schlammloch. Fefe mag ein C Guru sein, aber auch Fefe (oder Sie) können keine Armadas von gepanzerter und zu allem entschlossener Blödheit aufhalten.

    Und Fefe ganz besonders nicht. Weil der nämlich für die Gazillionen der C-„Programmierer“ das lebende Ausreden-Ehrenmal ist. Weil der nämlich kann, wovon die nur schwafeln und so beweist, dass man mit C sehr wohl Brauchbares und Funktionierendes bauen kann.

    C – und darüber zu reden ist wichtig, weil so ziemlich alles in C (oder viel schlimmer noch, in C++) zusammengeschustert ist – ist nicht die Lösung sondern das Problem.

    Genauer: C ist ein Schwert, das, von einem erfahrenen, blitzgescheiten und besonnenen Meister geführt, ein wunderbares ist. Von den Heerscharen der weitestgehend ahnungslos aus den Universitäten Entlassenen aber geführt, ist es eine Waffe, die willkürlich durch Fußgängerzonen und Büros mäht. Wäre ich ein Kommandeur der Ausserirdischen und wollte ich diesen Planeten übernehmen, dann würde ich nicht mit Plasmakanonen schießen sondern denen da unten C in die Hände geben.

    Nun kommt die Stelle (es geht nur um bescheidene 20 Jahre …), an der ich als Idiot erkennbar werde und zwar als Senior Executive Idiot.

    Vor einem ausgemusterten und mir, dem armen Studenten, überlassenen Compaq „portable“ PC (mit etwa den Ausmaßen eines heutigen 4 HU servers) sitzend und über alle Maßen abgetörnt vom eingebauten Basic, wandte ich mich dem Software Mann im Unternehmen zu und bat ihn, die Disketten eines ordentlichen Compilers für eine ordentliche Sprache „zufällig auf dem Tisch liegen zu lassen“ über Mittag, damit ich sie raubkopieren kann.

    Microsoft C Compiler stand da drauf. Handbücher gab’s, die durfte ich aber nicht kopieren oder ausleihen. Aber die K&R Bibel durfte ich ausleihen.

    Ich war begeistert. Natürlich war das der härteste Weg, C zu lernen (im ständigen Kampf mit einem völlig undokumentierten Compiler) aber der härteste ist oft auch der nachhaltigste Weg.
    Ungefähr ein Jahr später unterrichtete ich C (bei besagtem Systemhaus).

    Ich erinnere mich noch gut, wie ich fast tanzte vor Freude, als Codeview (ein ziemlich brauchbarer Debugger für damals) herauskam. Nun war mein Zyklus komplett, denn dazu gehörte für mich von Tag 1 an (notwendigerweise), jede verdammte Zeile Code aufmerksam zu debuggen.

    Später, als man zu begreifen begann, dass man Bugs killen muss, weil sonst Raketen abstürzen oder, weitaus schlimmer noch (in deren Augen) Versicherungen Verluste riskierten, war ich erstaunt, weil es für mich seit langem unhinterfragbarer Bestandteil von Entwicklung war, alles zu debuggen; grundsätzlich. Präventiv und sowieso und überhaupt: Was ich nicht Schritt für Schritt im Debugger ordentlich funktionieren und bösartig getestet gesehen hatte, war kein fertiger Code, Punkt.

    Um das nicht endlos auszudehnen, überspringe mal äusserlich leidlich glorreiche aber in Wirklichkeit und aus heutiger Sicht bemitleidenswerte 15 Jahre oder so (und Zeug wie C-Builder).

    Für mich war „Buntzeuch“ die Abrisskante. Also alles mit GUI. Auch deshalb, weil der Unterbau (win GDI, X, qt, etc.) mit zum beschissensten und hirnlosesten an Design und Code gehört, das man überhaupt machen kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass das meiste davon insgeheim das Ergebnis eines Experiments ist, bei dem man in Irrenanstalten den böswilligsten Irren Computer und Compiler in die Gummizellen gab.

    Zugleich aber ist Buntzeuch auch super-verkaufbar; das ist genau das, was die verblödeten Massen anspricht. Nur ist damit leider auch die furchtbare Warp-Verwerfung der gandenlosen Kommerzialisierung und deren ultrahässlicher Ausgeburt featuritis entstanden. Diese wiederum bewirkt, dass Qualität auf die Frage eines offensichtlichen Releasebreakers reduziert wird und dass die Sales Abteilungen als Kapitäne auf den Brücken stehen und das Kommando haben.

    Großer Sprung zu einem inzwischen alten schweizer Professor namens Wirth. Nebst einem Geständnis: Ich habe zu den schlimmsten Pascal Hassern, Auslachern und Verteuflern gehört. Es gibt, soweit mir bekannt, kein Ammenmärchen gegen Pascal (und Töchter) und für C, auf das ich nicht hereingefallen und das ich nicht inbrünstig und hämisch mit gepredigt habe (leider hatte meine Stimme auch noch Gewicht).

    Heute weiss ich es besser. Nachdem es einfach nicht mehr plausibel machbar war, irgendetwas jenseits recht begrenzter Aufgabenstellungen mit C zu machen (ich meine damit effizient und in guter Qualität) und nach jahrelanger Suche bin ich heute bei … Trommelwirbel … Freepascal.

    Nicht gerne. Mein Sträuben war ausdauernd. Aber:
    Ada? so um die 1.000 Seiten „Standard“ sind gleichbedeutend mit „ist letztlich Lotto. Für Sicherheit und Qualität unbrauchbar“.
    Java? Die „beste“ mir bekannte Methode, aus C noch dämlicher das Falsche zu lernen als C++.

    Oberon gefiel mir (mittlerweile halbwegs geläutert). Aber ich brauche Lösungen für die existierende (OS) Welt, nicht für irgendeine abstruse wenn auch hübsche A2 oder Bluebottle Insel.
    Modula-2? Großartiger Ansatz, aber leider völlig veraltet.
    Modula-3? Ich war begeistert. Modula-2 pragmatisch und sehr gekonnt weiter entwickelt. Brauchbares Stringhandling („Text“), Exceptions, threads, alles da. Und es gibt sogar eine kleine Berliner Firma, die das weiter pflegt und ein bisschen entwickelt. Gepriesen seien sie!
    Läuft sogar auf ziemlich vielen Architekturen.

    Aber: Nur ein einziger und dazu noch zurecht gebogener gdb debugger. Praktisch nichts an libraries (kann aber sehr komfortabel C einbinden). So gut wie keine Tools verfügbar.
    Und für mich der Killer: nur signed integer. Bei z.B. crypto Zeug ein absoluter Show-Stopper.

    Bleibt: Pascal. Ist hässlich. Hat seltsame Macken (z.B. willkürliche unsinnige Semikolon Regeln in if else Konstrukten). Hat eine seltsame toolchain und, ums noch hässlicher zu machen, eine gcc und make basierte. Iegitt.
    Funktioniert aber irgendwie.

    Und hardcore lowlevel Zeug (und *nur* das) in C. Mit deputy/ivy „guards“. Mit design contracts und ACSL guards und mit Frama-C gecheckt. Und wo möglich mit CompCert compiliert.

    Geschrieben ist dieser Kommentar übrigens mit einem recht brauchbaren Editor, den ich mir mit freepascal und Lazarus selbst gebaut habe. Womit, das nur am Rande, ein weiterer Privatkrieg (Editor) zwischen mir und der Welt ein gedeihliches Ende gefunden hat.

    Nicht Pascal war das Arschloch. Ich war’s.

  10. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    Lieber Lutz, weil Du als Halbvulkanier in einer völlig anderen Liga spielst, hatte ich Dich nicht im ’scope‘ – umsomehr freue ich mich über ein Lebenszeichen.

  11. Mario Leukel (Montag, der 2. November 2015)

    Die gute alte Usenet Zeit. Muss Lutz aber zustimmen. Alles unbrauchbar heutzutage bis auf das IRC. Ist ja ein richtiges Dinosauriertreffen hier 🙂

  12. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    ‚Karl‘:
    | Interessant. Wo kann ich mehr darüber erfahren?
    Es hat schon seine Gründe, warum ich die Seite nicht verlinkt habe. Wegen des menschenverachtenden Vokabulariums. Hat etwas mit ‚political correctness‘ zu tun. Wird, quasi als Volkssport, von Scriptkiddies mit DoS geflutet.
    | Außerdem: Ich finde es langsam albern, wie du und Fefe sich als Möchtegern-Voltaire-„Ich kann die üble Meinung des anderen aushalten“ aufspielen.
    Die ganze Angelegenheit hat sich eher zufällig ergeben, aber jetzt, wo Du es sagst:
    Genau das fehlt in unserer kleingeistigen Konsensgesellschaft – andere Positionen auszuhalten. Wenn ich höre, der Buchhandel plane eine Buchvernichtungsaktion gegen die Tucholskys und Ossietzkys … oh, pardon, Pirinccis und Sarrazins — dann wird mir schlagartig klar, wie notwendig das JETZT ist.
    -hb

  13. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    ‚Christian Krause‘:
    Es ist schon alles gut so, wie es ist.

  14. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    ‚h.g.‘:
    Heinrich Böll läßt in „Ansichten eines Clowns“ seinen Protagonisten äußern, „Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke“. Wenn Du jemanden „ernst nehmen“ willst, such‘ Dir einen Guru.
    Und ich bin Gast hier. Mit Co-Autoren, neben denen ich ein häßliches Entlein bin. Da halte ich mich mit Wertungen auch ‚mal gepflegt zurück.
    -hb

  15. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    ‚rama‘:

    Danke für den Kommentar, schade, daß sowas „im Keller“ vergammelt.

    Eigentlich macht man ja nichts mit Absicht. Wegen der Gnade der frühen Geburt blieb mir lange Zeit nichts anderes übrig, als in Assembler zu schreiben (weshalb ich über das Gerücht, die amd64 – „Architektur“ erlaube es nicht, einen arithmetischen Überlauf per Flag auszuwerten, blank entsetzt bin), als dann C populär wurde, war ich glücklich, einen „portablen Assembler“ gefunden zu haben.
    Außerdem waren UNIX und C gerade hip und die Alternativen, BUSINESS BASIC von Nixdorf oder RPG fand ich unsexy.
    Irgendwann bleibt man halt bei C. Die inkarnierte Vernunft namens Lutz Donnerhacke, welche hier auch schon kommentiert hat, hat vor 15 Jahren nicht nur mich angehalten, es einmal mit ADA zu versuchen.
    Warm geworden bin ich damit nicht, vor allen Dingen aber die Kunden lehnten es partout ab.

    In jedem Fall zeigst Du m.E. richtig auf, daß C eine ganz gefährliche Sache ist.

    Im übrigen kannst Du leicht ein größeres Projekt in COBOL oder FORTRAN machen, gerne mit 20 Mitarbeitern. Man kriegt die Module der 20 Leute später zusammen. Mit C ? No way.

    -hb

  16. rama (Montag, der 2. November 2015)

    Nicht, dass es wichtig wäre, aber das ganze social networking Ding habe ich, sei es aus Dummheit oder aus gutem Instinkt, komplett verschlafen.

    Ich hatte so ein CompuServe Account, aber nur um Firmendaten abzufragen. usenet hat mich nur interessiert, um mir die, äh, „lesenswerten Artikel“ von penthouse runterzuholen.

    Wie man sein Privatleben (inkl. „gerade Suppe gegessen“ und bald sicher auch noch „eben Tampon gewechselt“ oder „meinen Schatz geküsst“) bei faceberg, g+ und Komplizen ausbreiten kann, hat sich mir nie erschlossen.

    Eigentlich egal, nur: Das wird plötzlich insofern erschreckend relevant, als die Menschen im Land, die sich gegen die Grundgesetz verachtende Junta stellen, sich ausgerechtnet bei faceberg organisieren – und das obwohl faceberg eben der Bitte der Junta nach Zensur entsprochen hat.

    Ach und, bitte: Verärgerte Klagen gegen die Junta unbedingt mit dem aktuellsten microsoft office auf windows 10 auf einem tablet mit front-Cam schreiben und über outlook, Exchange und de-mail versenden!

  17. rama (Montag, der 2. November 2015)

    Hans Bonfigt

    Assembler habe ich nicht erwähnt, aber da nun ja aufkam: Danke für die korrekte und einzig sinnvolle Definition von C (und übrigens auch die der Autoren): C ist ein glorioser und äusserst nützlicher Meta Assembler. Und genau als solchen sehe und verwende ich ihn heute auch. Übrigens pflege auch ich, an kritischen Stellen händisch nachzuhelfen.

    Wenn auch „Überblick über Millionen bits pingelig im Auge behalten“ nicht dazu gehört, sondern die Stärke von Chips ist, so git es doch einiges, was wir Menschen allemal besser können. Wieviel besser? Ich will nicht angeben, wirklich nicht, aber ich entsinne mich an Fälle mit Faktor 50 schneller.

    Was Lutz und Ada angeht, so stimme ich ihm insofern zu, als dieser Rat vor 15 Jahren durchaus Sinn machte und man damals glauben durfte, Ada sei eine Lösung.

    Das Problem ist nur Folgendes (was man damals noch übersehen konnte, heute aber nicht): Der Franzose Jean Ichbiah hat Ada sprichwörtlich mit den Augen eines Architekten entworfen (es gibt da im Zusammenhang mit ‚–‚ als Kommentarzeichen wahr Zitate von wegen Ichbiah habe gesagt, gute Architektur sei immer auch schön und elegant). Ein extrem wichtiger und von den amis in Jahrzehnten dümmlich tot geschlagener Ansatz von ichbiah war auch Einfachheit. Die amis haben das mit erst hunderten und später tausende und mehr Seiten erschlagen im klassischen ami Bürokratie Ansatz, dem Aberglauben, viel helfe auch viel.

    Ich sage das übrigens nicht gehässig sondern eher betrübt, denn Ada war in der Tat ein sehr vielversprechender, wenn auch etwas kauziger (z.B. tagged structures) Ansatz. Tatsächlich empfehle ich heute noch Kollegen, ein ordentliches Ada Buch zu lesen; nicht um die Sprache zu erlernen, sondern um mal deutlich über den gewohnten Teller- und Glaubensrand zu schauen und ein bisschen mehr Weisheit zu erlangen.

    Zu Cobol und Fortran will ich nichts sagen ausser, dass das Urtiere sind, wenn auch zweifellos nicht schlechter als C (und, fachlich genauer betrachtet, gar keine Mitbewerber, weil für ganz andere Aufgabenstellungen). Ich weiss zu wenig über diese Sprachen, um den Mund zu mehr als eine kurzen Anmerkung dazu aufzumachen.

    Übrigens: Du solltest (u.a. aus praktischen Gründen), wenn du auf einzelne Beiträge eingehst, den Namen des Angesprochenen erwähnen.

    (Ich habe eine echte email angegeben und erlaube dem blog Betreiber ausdrücklich, Sie einzelnen Interessierten weiterzugeben)

  18. seppl (Montag, der 2. November 2015)

    War früher recht lustig zu lesen im Usenet was da so abging und Hans hat immer wieder was angestossen, hab immer schon auf Posts von Ihm gewartet 😉

    Handy und Computer nach Feierabend aus zu machen ist aber mittlerweile auch bei Jüngeren Kollegen immer häufiger zu beobachten, wird schon.

    Der Fefe Blog ist mir irgendwie zu linksradikal und durcheinander.
    Dieser minimalistische Style war doch ursprünglich der von djb oder nicht? Denke den fanden damals viele cool und haben das irgendwie imitiert.

    Aber schön mal wieder sowas zu lesen.

  19. Ben (Montag, der 2. November 2015)

    Wer ist schlimmer, als ein klugscheißender Besserwisser? Ein alter Programmierer.

    Ich wünsche mir, dass ich später im Leben nie, nie, nie solche Texte verfassen werde und mir einbilde, nur ich und von mir dazu bestimmte Personen seien erleuchtet.

  20. Hans Bonfigt (Montag, der 2. November 2015)

    ->Ben:
    | Wer ist schlimmer, als ein klugscheißender Besserwisser? Ein alter Programmierer.
    Ob das wirklich mit dem Alter zu tun hat ?
    Ich war immer schon so ein besserwisserisches Arschloch.
    Allerdings habe ich immer darauf geachtet, meinen Bemerkungen das eine oder andere Faktoidchen beizulegen – auch wenn man mitunter danach suchen mußte. Woher Du deine exklusiven „Erleuchtungstheorien“ ableitest, erschließt sich mir nicht – aber Deinen Vorsatz, nie solche Texte zu verfassen, begrüße ich. Vom Duktus her bist Du bei „Facebook“ besser aufgehoben – ich hege insgeheim die Hoffnung, daß es irgendwann einmal implodiert.

  21. Sunny (Montag, der 2. November 2015)

    Selten so derbe gespoilert worden wie bei diesem Intro. Wozu sollte ich mir jetzt den Film noch angucken, wenn du bereits die halbe (oder ganze?) Story vorweggenommen hast? Oh man…

  22. rama (Montag, der 2. November 2015)

    Mir scheint, wir alten Programmierer haben einen eminenten Vorteil gegenüber den Jungen: Wir waren selbst mal jung und kennen das, aber Ihr Jungen wart noch nicht alt und kennt das nicht.

    Aus meiner persönlichen Sicht habe ich besseres zu tun, als über junge Kollegen (die so zu nennen ist in den meisten Fällen schon ein Zeichen von Altersmilde) zu schimpfen. Im wesentlichen aus zwei Gründen:

    – Ich weiss, dass es sinnlos ist und an tauben Ohren abprallen würde (siehe oben: Ich war auch mal jung).

    Und, wichtiger noch:

    – Ich habe genug damit zu tun, den aus der Hüfte geschossenen Mist aufzuräumen, den wir Alten damals als Junge (die nicht auf Alte hörten) verbockt haben.

    @Hans

    „Duktus“? Ich fürchte, die Chancen, dass in den 80ern Geborene sowas noch mitgekriegt haben, sind äusserst gering. Ist nicht deren Schuld sondern die der „Geisteswissenschaftler“, insb. der Pädagogen.

    Übrigens, kleine Anekdote dazu: Ich hab mal, so mit ca 40, einem Bildhübschchen die Pädagogik Examensarbeit geschrieben, weil ich wollte, dass sie das nicht von dem ablenkt, was ich von und mit ihr wollte. Ergebnis: 1.3 und – und jetzt kommt’s: Ich habe ihr die Arbeit diktiert. Die Professorin quittierte die Arbeit mit „eigentlich eine 1.0 aber ich musste kräftig abziehen wegen der heftigen Rechtschreibfehler“. Seither warte ich gespannt darauf, wann die ersten Forscher und Abenteuertypen in der Pädagogik den Spellchecker in Word (was sonst? Das sind Pädagogen!) entdecken, Hehe.

    Kleiner Bonus: Die Professorin war bekannt dafür (und ihre Studentinnen machten das begeistert mit), dass sie Arbeiten am liebsten mit einem Deckblatt aus farbigen Tonpapier mit Wellenrand sah. Damals dachte ich, die ist gestört. Heute vermute ich, die hat das eingeführt, damit ihre Studentinnen wenigstens mal *irgendein* Erfolgserlebnis erreichen können.

  23. Patrick Kursawe (Montag, der 2. November 2015)

    Meine Güte, was habe ich auf einmal für einen Nostalgie-Anfall. Wenn das so weiter geht, installiere ich mir noch einen Newsreader.
    Erschreckend, wenn man an die weniger netten Aspekte seines früheren Ichs erinnert wird.

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