Klaus-Jürgen Grün
Dienstag, der 24. März 2015

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4 Kommentare zu “Der moralische Buchhalter in uns.”

  1. KH (Dienstag, der 24. März 2015)

    Aus diesem „Buchhalterdilemma“ komme ich nur raus bzw gar nicht rein, wenn ich verzeihen kann und daher gar nicht erst mit dieser kleinlichen Aufrechnerei beginne bzw in mir kultiviere!

  2. six (Mittwoch, der 25. März 2015)

    Wir Deutsche gelten ja weltweit als begnadete Rechthaber. Da ist eine allgemeine, verzeihende Grundhaltung ganz, ganz weit weg. Aber schön, dass Du eine hast.

  3. KH (Mittwoch, der 25. März 2015)

    Diese verzeihende Grundhaltung dient in erster Linie dem Erhalt meiner Autonomie: indem ich die Kränkung verzeihe bringe ich sie schnell aus meinem Kopf und vor allem auch den der mich gekränkt hat – jede Sekunde Rachegedanke ist eigentlich schon viel zu lange! Ich will ja mit diesem Ekel nichts zu tun haben und vor allem möchte ich nicht, dass es mein Handeln bestimmt!

  4. six (Donnerstag, der 26. März 2015)

    Klaus, Deins ist schon eine höhere Form der strategischen Moral, geben um zu nehmen, der dialektische Klassiker. Wenn Du das durchhalten kannst, bewundere ich Dich. Mir ist das bei aller Kopfeinsicht emotional nicht immer möglich. Habe in meinem Leben wohl zu viele Western gesehen, wenn mein Rachbedürfnis wieder einmal nach Duell schreit (Hättest Du nicht Lust, einen post zu Deiner Auffassung in der „Strategischen Moral“ zu schreiben?).

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