Roland Dürre
Freitag, der 27. Juni 2014

30 Jahre InterFace AG (Festansprache)

Hier mal vorab meine Begrüßung der Gäste bei der InterFace 30 Jahre Feier. Der Bericht mit Bildern und mehr folgen dann.

Hi, wir sind hier heute um die 350 Menschen und wollen gemeinsam ein tolles Fest feiern. Danke, dass Ihr alle da seid!

Wir feiern die über 30 Jahre, die seit der Gründung der InterFace Connection in 1984 gewesen sind. Es waren gute Jahre – so wie die meisten Jahre meines Lebens!

Zuerst berichte ich von der Gründung, für die es ein gutes Jahr gebraucht hat (1983/1984).

  • Damals hing der Himmel voller Geigen, gerade für Informatiker.
  • Es schien keine Grenzen zu geben.
  • Der Gründungsprozess war zäh und lang.
  • Denn wir wollten den Business-Plan besonders ganz besonders gründlich schreiben.
  • Als wir dann keine Lust mehr zum „Gründen“ hatten, sind wir einfach gestartet.
  • Und das war gut so!

Wolf und ich hatten auch ein paar sehr gemeinsame Thesen.

  • Wir sind anders als normale Firmen – agil, lean, open – obwohl es die Begriff noch gar nicht gab.
  • Menschen sind keine Ressourcen.
  • Wir machen nur neue Technologien – an Mainframes und Cobol dachten wir gar nicht.
  • Unix ist die Zukunft – das hat sich bis heute bewahrheitet.
  • Qualität ist alles.
  • Geld verdient man am einfachsten mit Produkten.
  • Vertrieb brauchen wir nicht (weil wir so gut sind).
  • Vorsicht beim Wachstum, denn das muss verkraftet werden können.

Über folgendes freue ich mich in meinem Leben besonders.

  • Die Zeit bei Siemens (in der ich fachlich viel gelernt habe)
  • Die Zeit bei Softlab (in der ich begann jenseits der Fachlichkeit viel zu lernen)
  • Der Start mit InterFace hat mein Leben dann nochmal in eine neue Dimension geführt.
  • Wir hatten nur eine Krise – und die haben wir gemeistert..
  • Es so viele Freunde und Wegbegleiter gab (von denen viele da sind).
  • Dass Wolf und ich immer noch gute Freunde sind.

Ich persönlich bin besonders dankbar,

  • Dass ich durch InterFace so viele Menschen kennen lernen durfte, die mir so viel gegeben hatten.
  • Dass die Barbara mich immer begleitet hat.
  • Dass ich Familie, Kinder und Job eigentlich ganz gut zusammen bringen konnte.
  • Dass ich so viele Jahre gesund und in Frieden leben durfte.
  • Dass heute so viele Freunde da sind.

Einer davon ist Hans-Strack Zimmermann, dem ich als Mentor, Unterstützer und Freund viel zu verdanken habe. Er wird nun auch ein paar Worte sagen.

🙂 Das war’s dann auch schon.

RMD

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