Roland Dürre
Mittwoch, der 30. Oktober 2013

“A serpant in thy bosom warmed”

 Händels packendes Oratorium SAUL

IF-Blog ist einer der wenigen Münchner ja deutschen Blogs, den es überwiegend in Deutsch und Englisch gibt. Das verdanken wir unserer Evelyn (EG), die die meisten unserer Artikel zeitnah ins Englische übersetzt. Sie macht das aus Freundschaft und aus Freude an der englischen Sprache. Und vielen von uns gefällt ihre englische Übersetzung oft besser als der ursprüngliche deutsche Text.

Ich persönlich kann mich bei Evelyn nur immer wieder ganz herzlich nicht nur dafür bedanken!

Ein zweites und ganz besonderes Interessensgebiet der Evelyn habe ich hier ja schon vorgestellt. Das übt sie mit großer Leidenschaft und hoher Professionalität aus. Gemeinsam mit ihrem Sohn singt sie bei den

arcis vocalisten

unter Leitung von Thomas Gropper.

Da das Bild ein wenig älter ist, findet man unsere Evelyn und ihren Sohn Martin leider nicht.

Die ARCIS-VOCALISTEN realisieren jetzt wieder ein ganz besonderes Projekt als dritte Zusammenarbeit mit Regisseur Dieter Reuscher und Gerrit Jurda (Licht) in der Himmelfahrtskirche München-Sendling, Kidlerstr. 15. Am Samstag, den 9. November und am Sonntag, den 10. November jeweils um 19 h bringen sie

“A serpant in thy bosom warmed” – Händels packendes Oratorium SAUL

zur vollszenischen Aufführung. Es musizieren außergewöhnliche Solisten, das herausragende Originalklangensemble „L arpa festante“ übernimmt den Orchesterpart, die Leitung hat Thomas Gropper.

Zum Stück:

FlyerSaul1739 – noch während seiner Opernkarriere, wandte sich Georg Friedrich Händel dem berühmten Stoff aus den Büchern Samuel im AT zu. Der jüdische König Saul holt den Hirtenjungen David, der sich mit dem Sieg über Goliath als großer Held und Feldherr erweist, an den Hof und versucht, ihn durch Heirat in seine Familie einzubinden.

Mit wachsender Eifersucht erkennt er den Charme und die Beliebtheit Davids beim Volk und seiner Familie. Er versucht, den verhassten Emporkömmling zu töten, auch seinen Sohn Jonathan will er dazu verleiten, doch dessen Freundschaft zu Saul ist größer. Wir werden Zeugen davon, wie der Verstand Sauls sich verwirrt und der Zorn ihn zernagt.

In theatersinnlichen prachtvollen Bildern und rascher musikalischer Folge zeichnet Händel diese Herrschertragödie, den Triumph der Freundschaft und das Schicksal Israels – eines seiner größten Oratorien. Kaum je hat Händel einen solchen musikalischen Reichtum aufgeboten – Pauken, Trompeten, Posaunen, Carillion, Flöten und Oboen treten zum Streichorchester hinzu.

Jetzt heißt es ganz schnell den Terminkalender prüfen und dann Karten bestellen!

RMD

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