Roland Dürre
Donnerstag, der 13. September 2012

Ab in den Süden und „China und das Internet“

Am Morgen des Mittwochs, dem Tage unserer Abreise nach GUILIN, öffne ich den Vorhang.

Und siehe da, plötzlich liegt Peking in der Sonne! Die Luft scheint klar zu sein. Der Blick aus dem Hotelzimmer im Sheraton „THE BIG WALL“ hat sich massiv geändert. Sonne und klare Luft zu unserem Abschied.

Heute ist Reisetag. Am Vormittag geht es zum Flughafen, Terminal 3. Dass dieser Flughafen sehr beindruckend ist, muss wohl nicht erwähnt werden.

Mit Air China kommen wir nach um die drei Stunden Flug ungefähr um 15:30 im 2.000 km südlicher gelegenen GUILIN an. Unser Ziel ist YANGSHUO.

Es ist ein traumhaftes Ziel. Viele hohe „Kegelberge“ stehen wie aufgestellt in einem großen flachen Gebiet. Man hat den Eindruck, dass sich hinter jedem Berg ein Drachen versteckt. Kein Wunder, wir sind ja im Land der Drachen …

Und es ist warm und angenehm tropisch, so wie ich es nur von Afrika kenne. Die ideale Gegend um sich zu erholen. Ein toller Kontrast zu Peking – und trotzdem ein Teil eines „sehr gepflegten Chinas“.

Erholen ist gut, das wollen wir auch tun und unternehmen heute deshalb nichts mehr. Deshalb auch an Stelle eines Reiseberichts ein paar Hinweise zum Internet in China.

Im Prinzip hat man überall – meistens auch sehr kostengünstig – Zugang ins Netz. Auch die Versorgung des E-Mail-Clients mit Imap und/oder Exchange auf meinem Airbook funktioniert ausgezeichnet. Genauso wie die meisten WEB-Adressen erreichbar sind. Mein VPN-Zugang funktioniert – meistens und ab und zu auch nicht. Warum weiß ich nicht. Die Suchmaschinen gehen auch.

Vor allem Social Media Seiten wie Twitter und FB kann ich aber direkt nicht erreichen. So wie auch Youtube. Komischerweise gilt das auch für ein paar ganz harmlose Seiten wie „alle deutsche Sprichworte“ :-). Da hilft dann nur das VPN.

Ich habe mir folgende Lösung überlegt: Ich schalte immer zwischen „normalen“ Zugang zum Internet (für die Versorgung des E-Mail-Clients und der Seiten wie IF-Blog etc., die erreichbar sind) und VPN (für Social Media für die gesperrten Seiten) hin und her.

Zu diesem Zweck habe ich in dem einen Browser (Mozilla) alle WEB-Seiten in Tabs geöffnet, an die ich direkt rankomme. Im Chrome habe ich alle Seiten, die ich nur über unser VPN erreiche, in den Tabs. Funktioniert so ganz gut.

Aber das Problem ist nicht die Technik. Es ist die Zeit. Wir unternehmen viel, die Tage sind voller wichtiger und schöner Begegnungen. Wenn ich dann abends spät ins Hotel komme, habe ich keine große Lust mehr, ins Netz zu gehen. Und am nächsten Morgen heißt es dann immer wieder früh raus, dem nächsten Abenteuer entgegen …

So auch morgen – da geht es um 8:00 ab zu einer Flussfahrt auf den „Li-River“.

So bleibt gar keine Zeit, die vielen Erlebnisse und Anregungen richtig zu verarbeiten. Geschweige denn, sie zu berichten.

RMD

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