Roland Dürre
Mittwoch, der 21. Dezember 2011

Adventskalender – 21. Dezember

Noch 3 Mal schlafen!

Weihnachten, das Fest der Liebe und der Geschenke! Wir müssen aber bedenken, dass wir nur dann andere lieben können, wenn wir uns auch selbst lieben. So ist es auch mit den Geschenken. Nur wer sich selbst beschenkt, kann auch andere beschenken!

Heute im Adventskalender gibt es ein paar wertvolle Tipps, wie man das verbinden kann.

Variante 1

Sie haben doch sicher ein wenig Geld auf einem Ihrer Konto übrig. Vielleicht in EURO. Leihen Sie es doch einfach einem guten Freund, der sich zum Beispiel gerade ein Häuschen baut! Sie kriegen dann mehr Zinsen als auf Ihrem Festgeldkonto. Die Sicherheit ist auch vorhanden. Und Ihr Freund wird sich Ihnen sehr verpflichtet fühlen.

Variante 2

Wenn Sie ein „Unternehmer“ sind, also einen kleinen Handel haben, der ein wenig Geld abwirft (Unternehmer scheint heute ein Synonym für Geld verdienen zu sein, ganz gleich mit was), dann können Sie einen Freund ganz einfach reich beschenken. Falls dieser zum Beispiel ein Buch geschrieben hat oder sonst öffentliche Aufmerksamkeit braucht, dann schalten Sie einfach ein paar Anzeigen für das Buch Ihres Freundes oder seine Aktivitäten. Die Rechnungen können Sie in ihrem Unternehmen völlig unproblematisch als Werbeausgaben auf der Kostenseite und somit Gewinn senkend einbuchen und natürlich auch die Mehrwertsteuer abziehen. So teilen Sie sich Ihre Kosten für Ihren Freund mit dem Finanzamt und können sich für lange Zeit seiner Dankbarkeit sicher sein.

Variante 3

Ich gehe davon aus, dass Sie an einem wundervollen Ort eine schöne Villa haben (oder beides im Plural), in der Sie gerne ein paar Ihrer Urlaubstage verbringen. Sollten Sie wider Erwarten über kein solches Domizil verfügen, so werden Sie doch sicher eine kleine Hütte in den Bergen oder zumindest eine Eigentums-Zweitwohnung in Voralpenland besitzen. Laden Sie doch dorthin ausgewählte Freund zu einem großartigen Erlebnisurlaub an Ihrer Seite ein!

Natürlich sollten Sie nur solche Freunde mit diesen Geschenken versehen, die eine relevante Position in einer wesentlichen Institution inne haben. Denken Sie einfach an den oberen Satz: Nur wer sich selbst beschenkt, kann andere beschenken.

Jetzt sagen Sie, dass Sie weder über freies Geld auf Festgeldkonten und auch über keinen einträglichen Handel verfügen. Nicht einmal eine kleine Ferienwohnung haben Sie?!

Dann ist Ihnen eh nicht mehr zu helfen. Und ich schenke Ihnen zu Weihnachten mein Mitleid.

RMD

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