Roland Dürre
Freitag, der 9. Dezember 2011

Adventskalender – 9. Dezember

Noch 15 mal schlafen!

Weihnacht, das Fest von glücklich und unglücklich sein.

Aber es gibt immer eine Lösung!

Wie auch bei unserem

Lebkuchenherz

Vor der Bude vom Zuckerbäcker stand
ein Opa mit dem Enkelkind an der Hand.
Und Fritzchen wählte nach langem Suchen
ein großes Herz aus Honigkuchen.
Zuckerguss war darüber geglättet,
mit Plätzchen und Perlen eingebettet.
Und für dieses große Kinderglück
zahlte der Opa ein Eurostück.

Nun gingen Opa und Fritzchen die Runde
es dauerte eine gute Stunde.
Vor jeder Bude blieb Fritzchen stehen
überall gab es was Neues zu sehen.
Da sagt er ganz leise: „Opalein,
Opa, ich muss – bloß mal klein!“
Tatkräftig sagte der Opa, der gute:
„Komm, geh hinter diese Bude.
Ich bleibe ganz dicht vor dir stehen,
dann kannste, und keiner wird dich sehen.

Fest in der Hand seinen Honigkuchen
tat Fritzchen nun die Knöpfchen suchen.
Der kalte Wind pfiff um die Ohren,
die Finger waren schon steifgefroren.
Und deshalb traf er auch einige mal
den Honigkuchen mit seinem Strahl.
Der kleine Fritz, der merkte es gleich,
sein Honigkuchen wurde ganz weich,
und er jammerte ohne Unterlass:
„Opa, mein schönes Herz ist nass!“

Da, ging der Opa, der einzig gute
mit Fritzchen zurück zur Zuckerbude
und stillte dessen großen Schmerz
mit einem zweiten Kuchenherz.
Nun hat er zwei Herzen, das war ihm klar,
dass eines davon nicht in Ordnung war.

Da wollt’ er den Opa entscheiden lassen.
„Opa, was machen wir mit dem Nassen?“
Der Opa wusste auch hier in der Tat
gleich wieder einen guten Rat:
„Weißt du mein Junge, das machen wir so:
Das gibst du der Oma, die stippt sowieso.“

Der Opa wusste Rat!

Hinweis der Redaktion: Stippen bedeutet eintunken trockener Nahrungsmittel in Flüssigkeiten – in diesem Fall das Brötchen in den Kaffee.
Die Geschichte kam über Frank aus dem Internet zu mir.

RMD

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2 Kommentare zu “Adventskalender – 9. Dezember”

  1. hans-peter kuhn (Samstag, der 10. Dezember 2011)

    Das ist das schöne am IF-blog. Man guckt hin und wieder rein und ist selten enttäuscht, denn Blödsinn findet man fast immer. Zu Weihnachten wird nun ekelhaft, schlüpfrig, eindeutig zweideutiger Blödsinn serviert und das von der tragenden Kraft Deutschlands, von einem „mittelständischen Unternehmer“.

    Ich glaub ich spinne…

  2. rd (Samstag, der 10. Dezember 2011)

    Toleranz ist mir ein hoher Wert. Gerade bei schwierigen Themen wie Humor stehe ich jedem Leser das Recht, selbst zu entscheiden, wie gut oder schlecht eine Geschichte ist. Und freue mich über jede Meinungsäußerung, auch wenn sie mich angreift und ein wenig beleidigend daher kommt.
    Darauf bin ich ein klein wenig stolz.

    Ich bin aber auch nur ein Mensch (und noch dazu ein schlechter). Deshalb mache ich mir aus solchen Bewertungen von Geschichten ein – sicher völlig falsches – Bild von der bewertenden Person. Das liegt auch daran, dass ich mir einbilde zu wissen, dass jeder Mensch eine Geschichte entsprechend seiner Anlage und Sozialisierung anders und aus seine Art erlebt und interpretiert. Daraus ziehe ich so meine Schlüsse und da oft meine, in Abgründe zu schauen.
    Dies bitte ich, mir zu verzeihen.

    🙂 Uff, waren das schwierige Sätze …

    Im übrigen liebe ich Blödsinn!

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