Roland Dürre
Montag, der 3. Januar 2011

AGORA – Das Geschäftsmodell (4)

Wie soll IF-AGORA sein Geld verdienen?

Da Unternehmen Kosten haben, brauchen sie auch Einnahmen. Auch ein besonderes Unternehmen wie IF-AGORA kann nur leben, wenn die Einnahmen höher sind als die Ausgaben. So braucht IF-AGORA ein Erlösmodell.

Den Basisumsatz will IF-AGORA im Marktplatz und durch Nutzung des Netzwerkes mit Vermittlungsgebühren erzielen. Darüber hinaus will IF-AGORA Leistungen von Partnern aus dem Netzwerk in selbst organisierte Veranstaltungen integrieren und eine Partner-basierte Wissens-Beratung anbieten.

Zu den vier Erlös-Varianten:

MARKTPLATZ

Auf dem Marktplatz ist IF-AGORA als Vermittler tätig. Jeder Wissensanbieter, der den Bedingungen des IF-AGORA-Netzwerkes genügt (Seriöses Angebot mit belastbarer Referenz aus dem Netzwerk), kann Wissensangebote im Marktplatz IF-AGORA einbringen. Beim Einstellen des Angebots wird die Provision partnerschaftlich vereinbart.

Die Höhe der Provision kann abhängig sein von

  • dem Umfang,
  • der Art des Angebots,
  • dem Erfolg des Angebots und
  • dem Typ des Anbieters.

Beispiel 1:
Ein kleines Bildungsinstitut bietet ein Seminar „Philosophie für Manager“ an.

Beispiel 2:
Ein Freiberufler bietet die Moderation von neuen Konferenzformaten wie OpenSpace oder barcamp an.

Beispiel 3:
Eine bekannte Universität bietet einen Workshop zu Kreativität oder Innovation an.

Beispiel 4:
Eine renommiertes Bildungsinstitut bietet einzelne Seminarplätze zu Kommunikation und Führung an.

Für all diese Beispiele gilt: Bei einem über den Marktplatz von IF-AGORA erfolgten Abschluss ist der Anbieter in der Regel der Lieferant des Kunden und rechnet direkt mit diesem ab. Die Provision wird in der vereinbarten Höhe fällig. Der (Anbieter) Lieferant zahlt sie an IF-AGORA.

NETZWERK

Es gibt viel Wissen im Netzwerk, das auf dem Marktplatz (noch) nicht vorhanden ist. Für solche Nachfragen bietet IF-AGORA an, als „suchender Vermittler“ tätig zu werden. Bei Beauftragung wird eine Gebühr vereinbart, die abhängig von der Aufgabe ist. Die Vermittlungsgebühr wird fällig, wenn IF-AGORA zur Zufriedenheit des Kunden fündig wird. Der gefundene Wissensanbieter kann mit dem Kunden eine direkte Lieferantenbeziehung eingehen. Und wird hoffentlich zum neuen Anbieter im Marktplatz.

Beispiel 1:

Für eine Firmenveranstaltung wird ein besonderer Vortrag zum Thema Nanotechnologie gesucht.

Beispiel 2:
Für einen Betriebsausflug wird eine Rede im Umfeld Teamarbeit gesucht.

Beispiel 3:
Für einen jungen Manager wird ein Mentor mit Führungs- und IT-Erfahrung gesucht.

Beispiel 4:
Für einen erfahrenen CEO oder CIO wird ein Coach für WEB- und „social media“-Themen gesucht.

Vielleicht sind diese Themen auf dem Marktplatz (noch) nicht vorhanden. IF-AGORA findet dann den geeigneten Kandidaten über das Netzwerk, vermittelt ihn und erhält vom Kunden die vereinbarte Vermittlungsprovision.

VERANSTALTUNGEN VON IF-AGORA

IF-AGORA tritt hier in der Regel als Lieferant auf und integriert die Leistungen (Wissen, Organisation, Beherbergung, Event, Video/Fotografie/IT-Org, Design) verschiedener Partner aus dem Netzwerk. Der Kunde bekommt einen Preis angeboten, der die Beiträge der Partner und Kosten von IF-AGORA enthält. Die Partner sind die Lieferanten von IF-AGORA. IF-AGORA macht Veranstaltungen unter eigenem Namen oder im Auftrag und Namen des Kunden.

Beispiel 1:
Durchführung eines individuellen, auf den spezifischen Kundenwunsch zugeschnittenen Seminars an einem speziellen Ort mit besonderer Qualität. An der Durchführung sind verschiedene Partner beteiligt: Reisebüro, Hotel, Event-Agentur, Fotograf/Video, Organisation.

Beispiel 2:
IF-AGORA organisiert serienmäßig ein Seminar „SCRUM und Projekt Management“ in eigenen Seminarräumen gemeinsam mit einem oder mehreren Partner. IF-AGORA verkauft die Seminarplätze auf eigene Rechnung, die Partner sind Lieferanten der IF-AGORA.

Beispiel 3:
IF-AGORA lädt gemeinsam mit einem Partner zu einem Führungs-Seminar „Mensch&Management“ ein. IF-AGORA und der Partner teilen sich den Erlös fair.

Beispiel 4:
IF-AGORA führt gemeinsam mit Partnern ein besonderes Treffen für CIO mit attraktiven Themen durch.

kalkuliert den notwendigen Aufschlag für die Organisation, den Raum und die Bewirtung und bietet das Seminar zu einem Festpreis an.

WISSENS-BERATUNG – UNTERSTÜTZUNG BEI WISSENS-PROJEKTEN

Dies könnte die „Königs-Disziplin“ von IF-AGORA gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern werden. Könnte mir auch gut vorstellen, dass Wissens-Beratung und -projekte sich aus Coaching- oder Mentoringbeziehungen mit Partnern aus unserem Marktplatz/Netzwerk entwickeln.

Hier ein paar Beispiele:

Beispiel 1:
Ein Technologie-Unternehmen lebt von der Kreativität seiner technischen Ingenieure. Seine Wissensarbeiter sind führend  in ihrer technologischen Disziplin, haben aber den Anschluss an ergänzende Schlüsseltheorien wie ITein wenig verloren. Daraus entsteht eine Bedrohung für die Zukunft des Unternehmens.
IF-AGORA entwickelt gemeinsam mit den richtigen Partnern ein Konzept, um in vier Veranstaltungstagen das Bewusstsein für die informationstechnologische Zukunft zu schärfen.

Beispiel 2:
Die Mitarbeiter eines beratenden Dienstleistungsunternehmen sind in Deutschland verteilt. Die Unternehmensleitung möchte der Gefahr des sich Auseinanderlebens der Menschen im Unternehmen durch Einsatz von „social media“ entgegenwirken. Auch hier kann IF-AGORA dank seines Partner-Netzwerkes ein Konzept zum Einsatz von social media im Unternehmen entwickeln und das Bewusstsein für notwendige Veränderung schaffen.

Beispiel 3:
Ein klassisches Handelsunternehmen bemerkt, dass es das Internet gibt. Das Unternehmen möchte sich verändern, es sucht nach neuen Wegen zur Kundenkommunikation. IF-AGORA sucht gemeinsam ein Konzept, um Führung und Mitarbeiter für die neue Welt zu sensibilisieren.

In solchen Fällen gehe ich davon aus, dass eine maßgeschneiderte Beratung im Team durch Menschen eines Netzwerkes wie IF-AGORA sehr viel preiswerter und vor allem wirksamer sein dürfte als eine Beratung durch ein konservatives Beratungsunternehmen.

IF-AGORA wird auf seinem Marktplatz auch eigene Angebote und besonderes Wissen der IF-GROUP anbieten.

Aber wie schon bei IF-AGORA  (2) geschrieben:
Der Plan ist das eine, wie das Geschäft sich dann so entwickelt das andere!

Aber immer gilt: Vertrauen und Diskretion!

RMD

P.S.
Hier geht es zu AGORA (1) AGORA (3), AGORA (5) und AGORA (6).

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