Roland Dürre
Freitag, der 31. Dezember 2010

AGORA – Empirismus & Neuland (3)

Was will IF-AGORA?

Kein Heute ohne Gestern, kein Morgen ohne Heute!

Wissen ist etwas Relatives. Es erweitert und verändert sich laufend. In rasantem Tempo. Was gestern unvorstellbar war, ist schon heute ein alter Hut. Wer lernen will, der muss bereit sein, altes mit neuem zu verbinden. Er muss fähig sein, von der Erfahrung anderer zu lernen und offen für Veränderung sein. Und willens, Innovationskraft aufzubringen und Kreativität zu entwickeln.

Auf dem Marktplatz IF-AGORA soll „altes“ und „neues“ Wissen vertreten sein. Wir laden die erfahrene Führungskraft und den jungen Wissens-Pionier ein. Den gereiften Praktiker und den hungrigen Forscher.

Auf unserem Marktplatz wird beides angeboten:

  • Das klassische und zeitlose Wissen, angereichert mit viel Erfahrung und einem Schuss Weisheit!
  • Und ganz frisches und junges Wissen, ganz neu herausgefunden und gerade ausprobiert!

Neben dem klassischen Stand mit althergebrachten und bewährtem Wissen soll sich der Pavillon mit den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung befinden. Und IF-AGORA verbindet beides.

So stützt IF-AGORA den Diskurs zwischen den Vertretern der klassischen Wissenschaften und denen, die ganz „vorne“ sind und verbindet sie mit Führungskräften und Praktikern. Und schafft die Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis.

Zwei Begriffe sind mir für IF-AGORA wichtig:

Empirismus
Dieser Begriff bezeichnet eine Position, in welcher aus Erfahrungen geschlossen wird. Ich nutze den Begriff hier nicht für das wissenschaftliche Gewinnen von Erkenntnissen aus gesammelten Daten, sondern als Metapher für die Nutzung der akkumulierten Erfahrung von Menschen.

Neuland
In der Nordsee vor Frankreich hat sich letztes Jahr ganz von selbst Neuland mitten im Meer gebildet. Die Wissenschaftler waren glücklich, können sie doch jetzt beobachten, wie sich neues Leben entwickelt. Eine schöne Parallele zu unserer Aufgabe, die Veränderungen in unserer Gesellschaft verstehen zu lernen.

Neuland betreten heißt: Kreativität entwickeln, bereit sein für strategische Veränderung und Innovation auch als kreative Zerstörung zu akzeptieren.

Wir wollen Empirismus und Neuland verbinden. Ganz pragmatisch, mit gesundem Menschenverstand und Realitätsnähe. Beides sind Qualitäten, die wir in unserer so komplizierten Welt bestens gebrauchen können. Wir müssen nur den Mut aufbringen, Selbstverständliches zu hinterfragen. Und willens und fähig sein, gleichzeitig von den Alten zu lernen und Neuland zu betreten.

Der Marktplatz IF-AGORA soll das Gestern mit dem Heute, das Heute mit dem Morgen verbinden und so die Brücke zwischen „neuer“ und „alter Welt“ bauen.

RMD

P.S.
Hier geht es zum Startartikel zum Projekt AGORA (1). Und hier zu AGORA (2), AGORA (4), AGORA (5) und AGORA (6).

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