Roland Dürre
Sonntag, der 9. Oktober 2016

Antwort auf Sigis Brief für FRIEDEN

Alles ist richtig!

Vor kurzem durfte ich Sigis Beitrag zu FRIEDEN in IF-Blog veröffentlichen. Hier meine Antwort:

Beide Fotos sind von der Enthüllung eines Denkmals (Erinnerung an 1.Weltkrieg, Schlacht in den Vogesen).

Das Foto zeigt ein Denkmal am Altmannkopf zur Erinnerung an die Schlacht in den Vogesen im 1. Weltkrieg.

Lieber Sigi,

Deine Vorstellung von Hohenlinden 2000 wie Deine Unterstützung dieses Vereins haben mich sehr beeindruckt. Ich glaube so kann es gehen!

Als durchaus sehr kapitalistischer Manager, der durchaus mit Begriffen wie Leistung und Meritokratie, Gewinn und Verlust und vor allem Effizienz und Effektivität „gedealt“, ja sich sogar ab und zu mit „Messbarkeit“ angefreundet hat, könnte ich jetzt natürlich die „Killerfrage“ stellen:

Und was bringt das, was Du machst? Stirbt deshalb auch nur ein Mensch weniger durch Krieg oder andere willkürliche Zerstörung, wie sie z.B. heute morgen im Straßenverkehr in der Nähe von Kempten wieder statt gefunden hat?

Aber das ist die absolut falsche Frage! Auch das habe ich in den letzten für mich so wertvollen Wochen verstanden, genauso wie dass FRIEDEN eben nicht messbar ist und genau nicht mit operativem, strategischem und normativen Denken, genannt „managen“, erreicht werden kann.

Von dem menschlich so verständlichen Irrweg des erfolgreichen „Managers“ und „managen“ habe ich mich übrigens auch jenseits von FRIEDEN verabschiedet, weil es nach meiner Meinung immer nur unter optimale Ergebnisse bringt.

So ist das „Projekt FRIEDEN“ in meinem Kopf durch „HANDELN für FRIEDEN“ ersetzt worden. Im gemeinsamen Bewusstsein für FRIEDEN macht jeder das, was er für richtig und wichtig hält. So wird jeder zu einem Protagonisten für Frieden. Und die, die an das glauben, was ein oder mehrere Protagonisten machen, hilft ihm oder diesen und unterstützt ihn bzw. sie nach Kräften. Das könnte so ein Weg in Richtung „SCHWARM für FRIEDEN“ sein.

Wenn ich aber bedenke, wie große die Fortschritte schon in den wenigen letzten Monaten waren und wie viel ich dabei zu FRIEDEN gelernt habe, dann bin ich mir sicher, dass für uns alle da schon bald noch eine viel größere Klarheit entstehen wird und uns immer bessere Gedanken kommen werden.

Und in einem wichtigen Punkt sind wir uns ja wohl jetzt schon einig:

Wir wollen nicht reden sondern handeln und bei uns selber beginnen.

Ist das nicht wunderschön?

Einen wunderbaren Sonntag!

Roland

RMD

4 Kommentare zu “Antwort auf Sigis Brief für FRIEDEN”

  1. Aebby (Sonntag, der 9. Oktober 2016)

    „Handeln für Frieden“ ist großartig!

  2. rd (Sonntag, der 9. Oktober 2016)

    Hi – kommt ja von uns allen – und auch besonders von Dir 🙂

  3. Aebby (Sonntag, der 9. Oktober 2016)

    ja – zumindest in Teilen, manchmal müssen Worte durch mehrere Köpfe wandern, bis sie wirklich reif sind.

  4. Chris Wood (Dienstag, der 11. Oktober 2016)

    Dear Roland, please clarify what great progress has been made in recent months; or is clarification antagonistic to the whole concept?
    Is there not a danger that „beginning with ourselves“ will limit the whole thing to an inner elite circle?

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