Roland Dürre
Montag, der 20. Mai 2013

#barcamp&#pmcamp: Warum ich hingehe!

🙂 Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus:

Mindestens noch vier PM-Camps werden in diesem Jahr stattfinden.

Nach der tollen Veranstaltung in Stuttgart #pmcamp13str vom  3./4. Mai 2013 geht es nach in Wien zum #pmcamp13vie vom 21. / 22. Juni 2013, nach Bad Homburg zum #pmcampRM vom 27. – 29. Juni 2013, nach Berlin zum #pmcamp13ber vom 13.-15. September und am Jahresende findet dann die „Mutter“ aller PM-Camps #pmcamp13 in Dornbirn vom 14. – 16. Nov. 2013 statt.

Zur Definition:
Ein PM-Camp ist nichts anderes als ein Barcamp, auf dem sich Projekt Manager, Unternehmer, Führungskräfte, Studenten und verwandte Geister treffen.

Aus diesem Anlass starte ich in IF-Blog eine kleine Serie zu barcamps und PM-Camp im besonderen.

Heute Teil 1:

Warum ich hingehe!

Ich bin 1950 geboren. Meine Generation hat in einer guten Zeit gelebt. In unserer Heimat in Mitteleuropa haben wir einen in der Geschichte der Menschheit nie erreichten Wohlstand erlebt. Wir durften in einer freien Gesellschaft heranwachsen. Unterdrückung und Zwänge reduzierten sich zumindest auf ein verträgliches Maß; Bildung war für die meisten von uns ein erschwingliches Gut. Und vor allem – wir haben auf unserem Boden keinen aktiven Krieg erlebt!

Sicher war nicht alles gut. Negativ war der Konsumterror, der in der Zeit des Wirtschaftswunders geboren wurde und dem auch wir klammheimlich verfielen. Die einzige unnatürliche Bedrohung für unser Leben war der Straßenverkehr, der viele Opfer, Verletzte und Tote (auch in unseren Reihen forderte). Irrsinnigerweise nahmen wir diese aber billigend als zwangsläufigen Folge unserer vermeintlich neuen Freiheit in Kauf.

Unter dem Strich haben ich und meine mitteleuropäische Generation in einer Zeit gelebt, in der es uns so gut ging wie wohl nie zuvor. Zumindest nehme ich das so wahr. Dafür möchte ich mich bedanken und meine Erfahrung und mein Wissen soweit irgendwie möglich an viele Menschen weitergeben.

Gleichzeitig hat meine Generation diesen Planeten geschädigt wie keine zuvor. Ich meine, dass wir dies zwar nicht vorsätzlich aber zumindest extrem grob fahrlässig begangen haben. Denn das Wissen von heute (siehe Club of Rome und weitere) gab es schon. Da gäbe es einiges wieder gut zu machen, das wir aber nicht schaffen werden. Daraus ergibt sich für mich eine Verpflichtung, auch unsere Fehler zu berichten. Denn auch aus Fehlern kann man lernen.

So halte ich Vorträge besonders gerne für junge Menschen. Aber die beste Möglichkeit, Erfahrungen weiterzugeben und gleichzeitig an seinen Konstrukten arbeiten zu können, sind derzeit barcamps.

Deshalb gehe ich, so die Zeit es zulässt, gerne auf Barcamps und natürlich besonders gerne aufs PM-Camp.

RMD

P.S.
Habe vor, die Folge fortzusetzen mit Themen wie
Was erlebe ich auf einem PM-Camp!
Was bringe ich mit zum PM-Camp!

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1 Kommentar zu “#barcamp&#pmcamp: Warum ich hingehe!”

  1. Chris Wood (Sonntag, der 26. Mai 2013)

    It strikes me that smoking was a much worse unnatural danger for health and life, than road transport! But birth is a much bigger cause of death, since everybody born will die sometime. And of course sex is the cause of birth! Sex is rather strange, but is probably not unnatural.
    Further, disinfection is an even bigger cause of death. It kills billions of bacteria, as well as larger and smaller organisms. Most of these organisms come into existence without birth or sex.

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