Roland Dürre
Dienstag, der 26. Juli 2011

brand eins im August

Diesmal war das „brand eins – August“ schon am Freitag, den 22. Juli bei mir im Briefkasten. Aber – die vielen Freizeitaktivitäten waren schuld – auch am Wochenende war keine Zeit zum Reinschauen. So gelang mir der erste gründliche Blick auf das Magazin erst gestern. Immerhin dann noch ein paar paar Tage vor dem August.

Gleich fällt mir auf:

Auch batman hat klein angefangen!

Ist doch ein tröstlicher Titel. Der Schwerpunkt des Hefts dreht sich um Heimliche Helden. Ja, finde ich auch: Besser ein heimlicher als gar kein Held.

Das Editorial von Frau Fischer macht Mut: Nur Mut hat sie als Überschrift gewählt – und das tut gut. Gerade an einem immer noch von Wolken verhangenen und kühlen Montag im August, einem Monat, in dem ja eigentlich die Sonne scheinen sollte.

Frau Fischer will in diesem Magazin zeigen „was alles möglich ist, wenn man sich nicht beirren lässt„. Das gefällt mir, ist es doch auch meine eigene Botschaft. Viel zu oft sehen wir uns in einer „alternativlosen Situation“ (siehe unsere Kanzlerin) oder als Opfer einer uns lähmenden „Multioptionalität“. Und das ist nicht gut.

Das Heft ist aber glücklicherweise nicht auf der Suche nach dem Supermann. Die heimlichen Helden sind auch nur Menschen, die „rennen, sich fürchten oder pleite gehen“. Und eben nicht „einfach nur gut, makellos und heldenhaft“ sind . Sondern nur ein wenig „über etwas hinaus weisen„. (Originalton Frau Fischer)

Ich meine, dass „ein wenig über etwas hinaus weisen“ ein großer Wert ist. Und so nehme ich das brand eins im August als ein „sehr menschliches“ wahr, viel menschlicher als die Gier nach Profit und die Hatz nach Erfolg, wie ich sie heutzutage leider (zu) oft erlebe.

Also:

Dieses brand eins muss unbedingt in den Urlaubskoffer!

RMD

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