Roland Dürre
Freitag, der 29. November 2013

brand eins im Dezember

brandeins122013brand eins
gibt es auch als „App“. Nicht nur auf Papier. Deshalb dieses Bild.

Ich bin aber hier noch ausnahmsweise bei der Papierfraktion. Deshalb schleppe ich das brand eins schon seit gut einer Woche mit mir herum. Und kam immer nur dazu, ein wenig hinein zu schnuppern.

Heute am Freitag ist es dann im Büro doch ein wenig ruhiger. Und ich schaue mir das brand eins genauer an. Quasi zur Vorfreude aufs Wochenende.

Diesmal ist der Schwerpunkt Zeitgeist. „Den Zeitgeist verstehen ist das Motto, die Botschaft auf dem Titelblatt heißt „Du bist so neunziger„. Trifft jetzt auf mich nicht so zu, fühle ich mich doch eher als ein „sechziger“ – allerdings nicht im Fußball – oder ein „siebziger“ – vielleicht sogar ein „50iger“ und hoffe da kein falscher. Schon die 80iger sind mir ein wenig suspekt und von den 90igern will ich gar nicht reden – warum auch immer.

Und was sind wir eigentlich aktuell? Die Null-Nuller?

Zum Heft:

Ich mag es wieder. Auch wenn mich die Heft-Mitte mit 10 Seiten Anzeige mal wieder ermahnt, dass ich mich doch ein wenig schicker an ziehen sollte. Fühle mich da an meine Mutter erinnert, die auch immer an mir auszusetzen hatte, „wie ich denn wieder daher kommen würde“. Da musste ich früher durch – und heutzutage hilft dann nur schnelles Überblättern.

Ansonsten haben mir schon die kurzen Artikel, die ich bisher so anschauen konnte, doch auch wieder einiges Neues gebracht. Nicht nur die „Die Welt in Zahlen“. Soviel auch zum Stichwort „Rohstoffverbrauch“.

Bei ein paar Artikeln habe ich auch eigene Assoziationen. Da haben zum Beispiel vor 20 Jahren zwei Brüder angefangen, aus Lastwagen-Planen Taschen herzustellen (Seite 98). Und waren damit erfolgreich. Da fällt mir dann sofort ein, dass ich so ganz tolle Fahrradtaschen habe. Und dass da jemand wohl vor 25 Jahren angefangen hat, ganz tolle Fahrradtaschen aus LKW-Planen herzustellen. Kann aber auch Zufall sein, wie so vieles im Leben.

Für mich bemerkenswert ist auch das „Kulturgut auf vier Rädern“ auf Seite 112. Auch so ein Thema für sich, sehr interpretationswürdig. Ansonsten ist das Heft wie immer sehr üppig an Artikeln. Da habe ich am Wochenende (und danach) noch viel zu lesen.

Und da bald Weihnachten ist: Ich schenke ja nichts mehr her, was irgendein Gebrauchsgut ist (weil ja jeder Mensch schon alles hat). Also: keinen Wohlstands-Müll für meine Freunde. Meine Geschenke sind Theaterkarten, eventuell selbst gemachten Holunder-Sirup, besondere Weine oder auch mittlerweile Biersorten – und wenn es mir zu passen scheint ein Heft brand eins. Und fahre damit eigentlich ganz gut.

RMD

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