Roland Dürre
Dienstag, der 1. Februar 2011

brand eins im Februar (2011) – Ufftata, Ufftata.

Alle mal herhören!

Ganz laut kommt das brand eins für den Februar daher. Mit dem Schwerpunkt Marketing/Event. Und alle sollen mal herhören.

Das passt zur (fünften) Jahreszeit. Fasching ist doch auch Maskerade, und die Ähnlichkeiten zwischen Marketing und Maskerade sind auffällig.

Versucht man im Fasching nicht auch sein wahres Ich zu verstecken und sich so zu zeigen, wie man gerne sein möchte? Wie oft befindet sich hinter der wunderschönen Maske ein ganz profanes Gesicht?

Und freut sich nicht manch Maskierter, wenn es ihm mit gutem Marketing gelungen ist, das begehrte und beeindruckte Opfer ins Kämmerlein zu locken, um es dort ganz in Ruhe und mit oder ohne Maske zu verführen?

Das Heft selbst kommt im passend gestreiften Narrengewand daher. Ich mache mich auf und mische mich mit lautem Helau unter die Artikel.

Drinnen ist allerdings von Fasching nicht mehr so viel zu sehen. Man fühlt eher, wieviel Arbeit notwendig ist, um Maskerade, Marketing und Events erfolgreich zu machen.
🙂 Und auch die Artikel sehen so richtig nach guter Überlegung und intensiver Recherche, sprich nach viel Arbeit aus.

Nach der Lektüre des Editorials von Frau Gabriele Fischer mit ihren empfehlenswerten Leseempfehlungen lande ich in Der Welt in Zahlen (S. 10) und Der guten Frage (S. 12). Wie immer frisch und frech. Weiter geht es zu über ein Haus, das in Flammen steht (da geht es darum wie sich unsere Gesellschaft verändert, wohl mit verursacht durch das Internet) weiter zum Blick in die Zahlen. Die Zahlen sind diesmal von Red Bull! Das Getränk mag ich zwar nicht, aber die Story gefällt mir.

Und dann ab zum Schwerpunkt, zum Prolog von Marketing/Event (S. 41). Auf Seite 66 finde ich Hintergründiges zum Sponsoring (interessant – wir sponsern ja auch diverse soziale Aktivitäten und Sportarten).

Die Bilder von der Expo Hannover berühren mich. Diese Weltausstellung ist auch schon wieder 10 Jahre her. Wir sind damals mit dem ICE mit allen sieben Kindern zur Expo hingefahren und haben zu diesem Zweck zwei Nächte in Hannover geblieben. Das war ein geniales Geschenk zu meinem 50. Geburtstag und ein wunderschöner Familienausflug, über den wir heute noch ab und zu sprechen. Aber leider bin ich jetzt 60 und mit dem Expo-Gelände ist es genauso gekommen, wie ich es damals befürchtet hatte – es ist schlicht verkommen.

Aufgefallen sind mir noch der Edutainer (S. 107) und So bastele ich mir einen Star (S. 127). Da wird gezeigt, wie man auch mit Klassik ein Geschäft machen kann (wie wahrscheinlich mit fast allem).

Aber auch der Sonntag war wieder viel zu kurz, mir bleibt noch einiges zu lesen.

RMD

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