Roland Dürre
Montag, der 2. Juni 2014

brand eins im Juni

Im brand eins geht es im Juni um „Das Maß aller Dinge“!

Ich denke mir, dass das doch nur der schnöde Mammon sein kann. Und richtig, auf dem Titellbatt findet sich ein arg zerknitterter 10-EURO-Schein und der Schwerpunkt ist das liebe „Geld“.
brandeinsJUNI2014

Im Heft kommen viele zu Wort, die etwas zum Thema Geld zu sagen haben. Zum Teil weil sie darüber forschen, weil sie es schon immer gehabt oder es sich erarbeitet haben. Oder auch weil sie es vergeben oder einsammeln.

Es geht um „alternatives Geld“ und „gebunkertes“. Natürlich geht es auch um die Boni der Banker, um die Superreichen und die ganz Armen. Um Polarisierung und Umverteilung. Um Einkommensmodelle und soziale Verträglichkeit. Um Rendite und Tipps. Um jemand, der die Börse lieben lernte, um den ganz normalen Wahnsinn im Fußball und Geldgeschichten aus der ganzen Welt.

Ich finde, dass dieses brand eins es ein wunderbares ist, ganz anders als die anderen „Wirtschaftsmagazine“. Das kann ich aktuell besonders gut beurteilen, weil ich im Mai und Juni das Manager Magazin gelesen habe.

Zu dem kam ich so:

Auch in meinem Briefkasten befindet sich viel Spam. Meistens Werbung, die eigentlich nur ärgerlich ist. So auch ein Brief, dem eine völlig sinnlose „Manager-Magazin-Plastikkarte“ im Stil einer Kreditkarte beilag. In einem sehr persönlichen Anschreiben wurde ich als erfahrener Manager (Harrharr!) um die Teilnahme an einer trivialen Umfrage gebeten. Zusätzlich wurde mir ein sehr billiges Probeabonnement bestehend aus zwei Ausgaben des Manager Magazins frei Haus angeboten.

Als Prämie für meine Bestellung wurde mir ein schon lange benötigtes und nicht so billiges Fahrradschloss versprochen. Das habe ich genutzt, weil ich mir eh genau das abgebildete Schloss kaufen wollte und irgendwie nie dazu kam. Und auch, weil mich solche Anmache frei Haus ärgert und ich dann gerne – nicht vorsätzlich aber billig in Kauf nehmend – den Anbieter solcher Werbetricks schädige. Und nehme dann auch die Last der Kündigung der Fortsetzung des Abonnements nach Erhalt der Prämie auf mich. Dafür habe ich ja eine Wiedervorlage.

🙂 Und konnte als Kollateralnutzen zu meinem neuen Fahrradschluss dann mal wieder lesen, was in solchen angeblich für jeden Manager ganz wichtigen Magazinen drinsteht. Das ist dann eine ganz andere (nicht nur journalistische) Welt als mein brand eins. Eher so „Die Bunte“ für „Manager“ und solche, die es sein wollen.

RMD

Kommentar verfassen

*