Roland Dürre
Sonntag, der 23. September 2012

China-Reise im Rückblick

Ich sitze gerade am Flughafen in Peking, warte auf LH 723 nach Muc und lasse unsere Chinareise noch mal an mir vorbei passieren. Wir hatten intensive zwei Wochen mit vier Etappen voller herrlicher und beeindruckender Erlebnisse.

Teil 1 – Peking

Die ersten vier Tage haben wir uns in China eingelebt und Peking kennen gelernt. Unser Hotel war das Sheraton „The Big Wall“.

Auf dem Programm standen der „Platz des himmlischen Friedens“, die „Verbotene Stadt“ und der „Sommerpalast“ des Kaisers. Und natürlich ganz besonders die „Chinesische Mauer“. Dort sind wir eine besonderen Strecke mit vielen Höhenmetern gewandert.Und natürlich war „Peking erleben“ und „chinesisches Leben“ dran. Der erste Hotpot. Den Nachtmarkt. Die Fake-Shops. Den Trubel. Chinesische Enge.

Wir waren viel zu Fuß unterwegs und sind einiges mit der Metro gefahren. Trotzdem bin ich in meinem ganzen Leben nur ein Bruchteil von dem Taxi gefahren, was in Peking angesagt war. Weiter waren wir mit einer (Fahrrad-)Rikscha unterwegs  und hatten einmal einen schöne Tretbootfahrt auf dem See des Sommerpalasts.

Teil 2 – Yanghsou

Ein längerer Flug mit China Air führte uns weiter nach Builin. Mit dem Taxi geht es nach Yangshou. Untergebracht sind wir im Yangshou Mountain Resort – einem kleinen direkt Urlaubshotel am River Li. haben Vier Tage Erholung von Peking und für die Hochzeitfeier war angesagt.

Die Highlights waren zwei Flussfahrten. Mit einem Motorboot auf dem Yulong und einem kleinen Floß auf dem Li. Wir durften eine monumentale Lightshow erleben und sind häufig durchs „Nachtleben“ des Touristikorts Yangshou gebummelt.

Eine Reihe der Sehenswürdigkeiten haben wir uns mit Fahrrädern vom Hotel erradelt, haben den Moon Mountain „bestiegen“ und weitere lokale Sehenswürdigkeiten besucht (großen Stein, großen Baum …). Und wie immer sind wir viel Taxi gefahren …

Teil 3 – Wuhan

Mit Eastern Airlines ging es von Builin nach Wulan ins „Howard Johnson“ direkt am Jangtsekiang. Nach dem Erholen am schönen Li-River war jetzt „Hochzeit“ angesagt: Einleben in Wulan, Kennenlernen der zukünftigen chinesischen Schwiegereltern unseres Sohnes und deren Familie, Übergabe der Geschenke.

Einen Tag galt es, die Hochzeits-Zeremonie einzuüben und ein Tag war dem Ereignis gewidmet. Dazwischen am Abend eine nächtliche Schifffahrt auf dem „langen Fluss“.

Außerdem gab es einen wunderbaren Besuch des historischen Museums von Wuhan mit einer genauso schönen historischen Musikaufführung, eine Wanderung an einem kleinen und einem großen See mit einer Bootsfahrt. Eine Pagode auf einem Berg (wieder viele Stufen) mit wunderschöner Aussicht haben wir erklommen und dann noch ein sehr tolles Konzert auf historischen Instrumenten anhören dürfen.

;-( Und natürlich waren auch wieder viele Taxifahrten dabei.

Teil 4 – „Road Movie“ über Hangzhou und Shanghai zurück nach Peking

Nach der Hochzeit hatten wir einen Tag „to say good bye“. Dann brachte uns der Spätflieger der Xianmen Airlines nach Hangzhou. Da ging es früh um zwei (wegen einer kräftigen Verspätung des Fliegers) für eine Nacht ins „Four Points“ (weitere Marke von Sheraton).

Die wunderschöne Besichtigung von Teeplantagen und eine Seeumrundung haben wir mit „öffentlichen“ Fahrrädern unternommen. Am Abend dann der Hotelwechsel ins“ Sheration Wetland Park Resort“ und am nächsten Tag Besuch des Wetland Parks mit Museum inklusive einer langen Bootrundfahrt in Etappen und diversen Wanderungen.

Dann mit dem Zug nach Shanghai, dort ins Le Royal Méridien Shanghai im Herzen der Stadt zum Abschluss der Reise in die Suite im 52. Stock.

Am Samstag haben wir Shanghai unsicher gemacht. War wieder ein intensiver Tag mit vielen Eindrücken. Am Abend um 21:18 sind wir dann in den Nachtzug nach Peking/Süd gestiegen. Im Zug den Haching-Sieg gefeiert. Die 1.300 km nach Peking hat der Zug in weniger als 12 Stunden gemacht. Das ist die langsame Variante, der schnelle Zug braucht für diese Strecke nur fünf Stunden. Und dann zum Flughafen (wieder mal mit dem Taxi – gut eine Stunde) – und in 15 Minuten ist Boarding …

Zusammenfassung:

Es war toll. Wir hatten sehr warme bis subtropische Tage. Die Hotels waren alle sehr gut. Gegessen haben wir immer chinesisch und nur einmal koreanisch. Die Mahlzeiten wie die Snacks haben uns mit wenigen Ausnahmen durchweg sehr gemundet. Internet und Mail gingen meistens, der VPN-Client (für FB, Twitter und Google+) nur selten.

Eine zwar ab und zu anstrengende aber trotzdem sehr genussvolle und erholsame Reise.

Meine Empfehlung:

Nachmachen!

RMD

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