Roland Dürre
Sonntag, der 23. November 2014

Das Ende von offener Kollaboration

Heute eine fiktive Geschichte, wie sie tatsächlich passiert hätte sein können.

220px-Jekyll-mansfieldDie Geschichte handelt von zwei wichtigen und bekannten Protagonisten, die in derselben Branche tätig sind. Beide arbeiten am selben Thema. Es ist ein neues Thema, mit dem man Geld verdienen kann. Nennen wir die beiden mal Mr. Je und Mr. Hy.

Beide berichten in ihren Blogs ihre Überlegungen und entwickeln dazu allein und gemeinsam mit Anderen neue Ideen im Sinne von „Wissen teilen“ und „gemeinsam Erkenntnis gewinnen“.

Mr. Je findet Gedanken in einem Post im Blog von Mr. Hy spannend. So beginnt ein Dialog zwischen den beiden. Der Dialog findet in Form von Kommentaren zu diesem Post im Blog von Mr. Hy statt.

Es entsteht ein wesentlicher Erkenntnisgewinn, der eine werthaltige Basis für ein Geschäftsmodell umfasst. Großen Anteil daran haben die konstruktiven, kritischen und ergänzenden Kommentare von Mr. Je.

Mr. Hy nutzt die so gewonnenen Erkenntnisse für sein Geschäft und bringt sein Geschäftsmodell erfolgreich voran. Mr. Je erzählt er aber davon nichts, löscht aber ganz schnell den Dialog zwischen ihm und Mr. Je aus seinem Blog.

Mr. Je hat kein Problem damit, dass Mr. Hy aus dem gemeinsamen Dialog ein Geschäft entwickelt. Das ist in Ordnung und der Sinn von „Wissen teilen“ und „offener Kollaboration“. Er hätte sich jedoch gefreut, von Mr. Hy zu hören und vielleicht ein Kooperationsangebot zu bekommen.

Aber dass der Dialog gelöscht wurde, das ärgert ihn!

Die Geschichte ist natürlich von mir frei erfunden. Ähnlichkeiten mit – falls vorhandenen – Gegebenheiten oder lebenden wie schon verstorbenen Personen sind rein zufällig.

RMD

Das Bild ist aus Wikipedia:
en:Henry Van der Weyde (1838-1924; London, England) – http://www.photography-museum.com/jekyll.html / Originally from en.wikipedia;

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