Roland Dürre
Freitag, der 28. September 2012

Die ältesten Firmen …

Ein guter Freund hat mir folgenden Scan einer SZ-Grafik mit Quelle Hoppenstedt und Henokiens zu gesendet.

Ich finde die Auflistung recht interessant. So befinden sich unter den deutschen „Top 10“ der ältesten Unternehmen ausschließlich Brauereien. Da drängt sich doch der Schluss auf, dass ein Unternehmen nur dann überdurchschnittlich lange existieren kann, wenn es ein vernünftiges und langfristig wirklich begehrtes Produkt herstellt und/oder anbietet.

Und als Lehre für den Unternehmer:

Man lege zuerst mal die persönlichen und fürs Unternehmen spezifischen Erfolgs-Kriterien fest. Wenn diese wesentlich von der Dimension der „Langlebigkeit“ bestimmt werden, dann sollte der Unternehmer zuerst Mal dafür sorgen, dass das von ihm verantwortete Unternehmen ein Produkt am Markt anbietet, das zeitlos nachgefragt wird.

Und das ist in meiner Bewertung alles andere als einfach. Also hier der negative (und bewußt zynische) Schluss: Da die meisten Unternehmen Dinge auf den Markt bringen, die eigentlich niemand braucht und die in einer sich verändernden Welt schnell zum Ballast werden, macht es für die meisten Unternehmer auch keinen Sinn an Nachhaltigkeit und Langlebigkeit zu denken.

Der Umkehrschluss heißt dann:

Profitmaximierung im Jetzt und Heute! Die Kohle aus dem Unternehmen heraus pressen, solange es irgendwie möglich ist.

Und so wird es ja auch oftmals gelebt. Hoch lebe die Ex- und Hopp-Mentalität (nicht nur bei Unternehmen).

RMD

P.S.
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