Roland Dürre
Montag, der 25. April 2016

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1 Kommentar zu “Die Meister der Reformen.”

  1. Rabba (Sonntag, der 1. Mai 2016)

    Seit Erdogan an die Macht kam, ging es mit der Türkei wirtschaftlich aufwärts, was man allenthalben sehen kann. Dies hat ihm große Sympathien eingebracht.
    Die Türkei ist ein mosleminisch gläubiges Land, also hat er der Religion ihren Platz im täglichen Leben zurückgegeben. Das hat ihm wieder große Sympathien eingebracht.
    Darüber sollte sich vor allem in Deutschland niemand aufregen, denn die Gründungsjahre der BRD waren von christlichen Parteien geprägt, die im Kölner Klüngel einen Platz für die Religion an den Geldquellen der Republik schufen. Die BRD war kein laizistischer Staat, wie die Türkei des Atta Türks.
    Aber es ist wie schon Faust bejammerte:
    „Man freut sich, dass das Volk sich mehrt,
    Nach seiner Art behaglich nährt,
    Sogar sich bildet, sich belehrt,
    Und züchtet nur Rebellen.“
    Das muss Erdogan auch gedacht haben, als sich intellektueller Widerstand gegen seine sultanhafte Regierungsform regte.
    Seitdem wurden Journalisten, Richter und Militärs verfolgt und eingekerkert.
    Kritik am Nepotismus und Bereicherung lösten Wutausbrüche aus und zu weiteren Verhaftungen.
    Zwischen der verlorenen Wahl im Juni 2015 und seiner triumphaler Wiederwahl im November gab es 1.000 Tote zu beklagen.
    Nun ist er völlig in den Despotismus abgerutscht und mischt in der Region tüchtig mit. Dabei hat ihm dass harte Vorgehen gegen Kurden in der Türkei und Syrien wieder Sympathien eingebracht.
    Vergleiche mit Hitler oder Nazis sind allerdings völlig daneben und typisch deutsch. Die Türkei hat keine Strukturen wie in der Weimarer Republik, wo eine kaisertreue Beamtenschaft die Republik bekämpfte und kadavergehorsame Militärs, die ihr Handwerk unter dem Kaiser lernten, auf einen starken Mann warteten.
    Erdogan ist ein machtbesessener autokratischer Herrscher, der die Zügel niemals freiwillig abgeben wird. Die Türkei ist so nicht reif für Europa und Erdogan muss genauso geschnitten werden, wie Putin oder die Mullahs.

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