Roland Dürre
Samstag, der 26. Juni 2010

Ein alternativer Bundespräsident?

Eine Idee zum Wochenende!

Irgendwie bin ich immer mehr Edwins (E2E) Meinung, dass man das höchste Amt nicht so einfach verlassen sollte, wie es “unser” Bundespräsident Horst Köhler getan hat. War irgendwie wie Fahnenflucht oder Desertion.

Gerade in schwierigen Zeiten hat ein Bundespräsident eine besonders hohe Verantwortung. Dieser darf man sich eigentlich nur verweigern, wenn es dafür zwingende Gründe gibt. Und die sollte man dann auch ehrlich kund tun.

Mir scheint aber das ganze Amt des Bundespräsident über die Jahre und wegen der politischen Gewohnheiten und des Missbrauchs durch die Oligarchie der Parteien sowieso entgleist.

Deshalb mein Vorschlag:

Warum wählt das Volk nicht einen alternativen Bundespräsidenten?

Der institutionelle Bundespräsident darf nicht von uns gewählt werden. Die Allierten waren (vielleicht zu Recht) in Sorge, dass das Deutsche Volk vielleicht doch wieder mal “traditionell” wählen würde und haben deshalb Wert darauf gelegt, dass auch der Bundespräsident durch “Wahlmänner” und nicht direkt gewählt wird. Und das haben die Parteien in ihrer Oligarchie ausgenutzt und so das Amt verhunzt.

Deswegen wäre es nur folgerichtig, einen alternativen Bundespräsidenten basisdemokratisch zu wählen, und den als Gegenposition zum “offiziellen” zu setzen.

Der könnte dann all das tun, was der “offizielle” Bundespräsident tun sollte, die Parteien aber nicht mehr zu lassen. Und da er demokratisch gewählt worden wäre, hätte er auch eine in nicht Frage zu stellende Legitimation.

Vielleicht wäre die Organisation der Wahl eines alternativen Bundespräsidenten eine treffliche Aktion für die Piraten. Die ÖDP zum Beispiel hat sich durch die Organisation der Volksabstimmung zum “Rauchverbot” in Bayern ja auch  ganz intelligent positioniert.

Und zumindest die Vorauswahl der Kandidaten könnte man trefflich über das Internet organisieren.

RMD

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6 Kommentare zu “Ein alternativer Bundespräsident?”

  1. edwin (Samstag, der 26. Juni 2010)

    Roland for President!!!!!

    wäre wahrscheinlich gut für Deutschland!

    Aber vielleicht ist er einfach nicht bekannt genug? ;-(

    Die Idee aber ist grandios!

  2. Chris Wood (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Endlich wieder ein Fünf-Stern Vorschlag von Roland! Aber als Kandidat ist er noch nicht ausreichend bekannt. Ich schlage seinen Nachbar Uli Hoeneß vor. Ich könnte auch Thomas Gottschalk akzeptieren, aber bitte nicht Gunter Jauch.

  3. rd (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Ich schlage eine Frau vor. Mir fallen da ein: Frau Gabriele Fischer (brand eins) oder Frau Prof. Dr. Kathrin Möslein (FAU – Uni), aber auch noch eine ganze Reihe von weiteren Persönlichkeiten.

  4. Chris Wood (Dienstag, der 29. Juni 2010)

    Bis darauf dass die Frauen sind, sind die zwei zu ähnlich wie den “richtigen” Präsidenten. Damit sind sie kein Alternativ.

  5. rd (Mittwoch, der 30. Juni 2010)

    Lieber Chris, ich wundere mich wieder einmal, woher Du diese Bewertung herholst.

    Du kennst beide Damen weder persönlich noch in ihrem Wirken nicht.

    Frau Fischer ist eine äußerst erfolgreiche Unternehmerin in einem sehr schwierigen Gebiet. Frau Prof. Dr. Kathrin Möslein ist die Hochschullehrerin auf dem Gebiet der Innovation.

    Beide haben enormes geleistet und sind weder Politiker oder Pfarrer.

    Wie die beiden ähnlich sein sollten zu Wulf und Gauk ist mir völlig unklar.

  6. Chris Wood (Mittwoch, der 30. Juni 2010)

    I guess that both are university graduates. I suspect that all German Presidents since the war were too. Perhaps it would be good to have a foreigner as Germaan President, or is this prohibited? Note that many Kings of England were foreigners.

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