Roland Dürre
Sonntag, der 9. Januar 2011

Ein besonderer Neujahresgruß

Jedes Jahr bekomme ich viele Weihnachts- und Neujahresgrüße in elektronischer Form und per Snail-Mail als Postkarte. Die Karten durch zu sehen, ist für mich immer eine große Freude. Hier finden sich sehr persönlich Grüße an mich, es gibt aber auch ein paar ganz originelle darunter.

So handelt dieser Artikel von einem ganz besonderen Neujahresgruß von Matthias Bodry. Matthias Bodry hat in 1989 die Bytec gegründet, deren Geschäftsführer er bis heute ist.

Vor Bytec war er als Ingenieur bei einem Maschinenbauunternehmen für IT zuständig und einer unserer ersten CLOU/HIT-Nutzer. Wir haben damals oft telefoniert und ich habe viele wertvolle Anregungen von ihm bekommen. Er war einer der wohl kritischen aber sehr konstruktiven Kunden, die uns mit ihren Rückmeldungen bei der Entwicklung von HIT-CLOU enorm geholfen und so erst den großen Erfolg des Produkts möglich gemacht haben.

Matthias Bodry ist sich als Mensch und Unternehmer treu geblieben. Sein Unternehmen hat er durch die Jahre immer erfolgreich auf Kurs und unabhängig gehalten. Für mich ist er ein unternehmerischer Weggefährte, dem ich höchsten Respekt zolle!

So hat er einen festen Platz in meiner persönlichen Ruhmeshalle (hall of fame). Matthias Bodry spricht mir in seiner Weihnachtskarte aus dem Herzen.

RMD

Zum Weihnachtsgruß:

Weihnachts- und Neujahresgruß 2010/2011 von Matthias Bodry, Geschäftsführer von Bytec, an seine Kunden, Partner und Freunde:

Weihnachten ist die Zeit der Besinnung.
Nach vielen Jahren stellt sich heraus, dass in meinem
Maschinenbaustudium der wichtigste Lehrinhalt
von Prof. Dr.-Ing. H.-J. Warnecke kam:
„Es gibt drei Zustände, die man mit einer Bank haben kann.
Man bringt sein Geld hin und wird zum Kunden.
Man leiht sich Geld und wird zum Schuldner.
Indem man sich sehr viel Geld leiht, wird man zum Partner.
Den zweiten Zustand sollte man meiden“.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig
die Befolgung dieser Regel ist. Es gab aber
genügend Kommilitonen, die sich damals fragten,
was diese Aussage mit Maschinenbau zu tun hat.
Dies zeigt eindeutig, dass das Anbieten von
Ausbildungsinhalten nicht automatisch zur Bildung führt.

Die Neuzeit hat einen vierten Zustand hervorgebracht:
„Man leiht sich noch viel mehr, dann gehört einem

irgendwann die Bank“. Die Regierungen dieser Welt
haben gute Erfahrungen mit dieser Taktik gemacht.

Vielleicht haben Sie in der Weihnachtszeit etwas
Muse für eine Idee, wie Sie den zweiten Zustand
überspringen können und zur eigenen Bank kommen.

Matthias Body
Geschäftsführer

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