Roland Dürre
Dienstag, der 19. Januar 2016

Ein Grund, warum ich mich nicht mehr ans Lenkrad setze.

 

„AUTO KRACHT IN BÄCKEREI (HAAR)“

Dürre_RolandGestern (am Montag) habe ich diese Meldung in der SZ gefunden. Ich veröffentliche das, weil ich doch regelmäßig von solchen und ähnlichen Unfällen – oft mit schlimmerem Ausgang – auch in unserer Region lese. In diesem Fall war der Autofahrer mit 66 Jahren noch ziemlich jung.

Vor gar nicht langer Zeit ist zum Beispiel ein deutlich älterer Autofahrer in das Schaufenster eines Spielzeug-Geschäfts an der Kufsteiner-/Ottostrasse in Ottobrunn/Riemerling rein geschossen – und dies aus dem Stand!

Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, ob man wirklich Menschen jenseits der Pensionsgrenze so einfach die Fähigkeit zugestehen soll, eine mehrere 100 PS starke, über 1,5 Tonnen schwere und gefährliche Maschine wie z.B. einen SUV zu steuern?

Wenn es schon sein muss und es zu Fuß oder mit Fahrrad und öffentlichem Verkehr wirklich nicht geht, dann könnte doch zum Beispiel ein leichtes und langsames Elektrofahrzeug auch helfen, die ja oft so geliebte individuelle Mobilität bewahren.

Ich selber werde im nächsten Sommer 66. Und fühle mich noch ziemlich fit. Beim genauen Hinein-Hören in den Körper merke ich aber auch, dass das Alter halt da ist und weiter kommt. Und aus guten Gründen spiele ich seit zwei Jahren keinen Fußball mehr.

So steuere ich nur noch sehr selten und mit absolut abnehmender Tendenz ein KFZ, auch weil ich meine glückliche Auto-Bilanz (ich habe in meinem ganzen Leben keinen einzigen Menschen beim Autofahren auch nur leicht verletzt) nicht am Ende noch verpatzen will.

RMD

3 Kommentare zu “Ein Grund, warum ich mich nicht mehr ans Lenkrad setze.”

  1. Bberlina (Dienstag, der 19. Januar 2016)

    Linkverbesserung
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haar-auto-rast-in-baeckerei-drei-verletzte-1.2821893
    (ist irgendwelcher Code drin…)

  2. rd (Dienstag, der 19. Januar 2016)

    Hi Bberlina, danke! Fehler ist jetzt auch im Artikel behoben.

  3. Zebra (Sonntag, der 14. Februar 2016)

    Leider kann ich dem Autor in diesem Fall nicht zustimmen.
    Alte Menschen benötigen Mobilität, diese ist im urbanen Umfeld kein Problem. Überall hat man kurze Wege zum ÖPNV und die täglichen Ziele wie Einkaufsmärkte, Ärzte usw. sind meist nicht allzuweit entfernt vom Wohnort. In diesem Fall schätze ich den Verzicht auf den eigenen PKW als möglich ein.
    Aber bitte denken Sie an den ländlichen Raum. Ältere Menschen sind ohne den eigenen PKW von der Außenwelt abgeschnitten und der ÖPNV ist wenn überhaupt noch vorhanden verkümmert. Das Taxi ist aufgrund der schlechten Verfügbarkeit und nicht zuletzt der hohen Kosten auch keine Alternative.
    Was bleibt den alten Menschen in dieser Situation?
    Ich hoffe auf die baldige Einführung der selbstfahrenden Wagen.

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