Roland Dürre
Montag, der 8. Oktober 2012

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3 Kommentare zu “Es gibt kein richtiges Leben im falschen.”

  1. six (Montag, der 8. Oktober 2012)

    Bin froh, dass Du Dich als bürgerlicher Rebell gegen den linken Fatalismus des Satzes auflehnst. Es gab selbst im genial falsch inszenierten Leben unter den Nazis einige Richtige und es gibt auch heute wieder, beispielsweise im grotesk falsch subventionierten Leben der Unterschicht, immer noch welche, die sich gegen das „Schicksal“ der öffentlich vorgebeteten Unmöglichkeit die Unterschicht je zu verlassen, auflehnen und mit aller Kraft des Richtigen in die Mittelschicht aufrücken. Diese Einzelschicksale reichen dem Verfasser des Satzes natürlich nicht, der damit eine komplette Änderung der politischen Verhältnisse ins Richtige anstrebte. Wer nicht darauf warten möchte, der möge heute mit dem Richtigen anfangen. Auch wenn es im falschen Leben ist und auch wenn es viel Arbeit macht.

  2. Beobachter (Samstag, der 5. Januar 2013)

    Dass es im Falschen nichts Richtiges geben kann, zeigt sich hier schon daran, dass der Satz nicht von Habermas, sondern von Adorno stammt.

  3. rd (Samstag, der 5. Januar 2013)

    @Beobachter: Da habe ich recherchiert und dann passiert mir so ein Verdreher. Wahrscheinlich waren die Gedanken mal wieder weiter als die Finger. Danke für den Hinweis …

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