Roland Dürre
Montag, der 10. September 2012

„Fish bowl“ am 25. September

Es sind nur noch knapp drei Wochen bis zu unserem fachlichen IF-Forum „Best of PM-Camp“ am Nachmittag des 25. September bei uns in Unterhaching. Wir planen zum Thema „Projekt Coaching“ zwei Vortragsblöcke. Im ersten Block wird die Theorie, im zweiten die Emotion im Mittelpunkt stehen. Beide Blöcke wollen wir mit je einer „Fishbowl“ (einem „Goldfisch-Glas“) abzuschließen.

Jetzt wurde ich gefragt, was denn eine „Fishbowl“ überhaupt sei. So beschreibe ich mal, was das ist und welche Regeln bei einer „Fishbowl“ einzuhalten sind.

Gehen wir mal von 75 Gästen bei unserem IF-Forum aus. Die Bestuhlung wird zweireihig im Kreis sein. Die Gäste sitzen in einem Kreis bestehend aus zwei Stuhlreihen, der in eine Richtung offen ist. Dort stehen leicht im Kreis fünf Stühle, die das „Goldfisch-Glas“ darstellen.

Nach den Vorträgen nehmen die Referenten auf diesen Stühlen Platz. Die freien Stühle stehen allen Zuhörern zur Verfügung. Die Diskussion findet nach besonderen Regeln statt. Reden darf nur, wer sich im „Goldfisch-Glas“ befindet, das heißt, diskutiert wird nur im zwischen den Teilnehmern, die sich auf den fünf besonderen Stühlen befinden.

Strenge Disziplin ist die Voraussetzung fürs Gelingen. So gibt es keine „wilden Diskussions-Beiträge“ und auch keine Wortmeldungen. Wenn ein Teilnehmer aus der Runde einen Beitrag leisten will, steht er auf und setzt sich auf einen freien Stuhl im „Goldfisch-Glas“. Ist kein Stuhl mehr frei, so muss einer der Sitzenden aufstehen und seinen Platz für ihn frei machen. Auch die Referenten dürfen aufstehen. Die Entscheidung wer aufsteht, findet ohne explizite Absprache zügig statt. Das geht so lange, bis Stühle in der Fishbowl leer bleiben (oder die Zeit abgelaufen ist).

Ich habe schon ein paarmal an Fishbowls teilgenommen und war immer vom Niveau der Beiträge und der Diskussion in der Fishbowl beeindruckt. Ich war auch immer überrascht, wie reibungslos und sozialverträglich die Wechsel in und aus der Fishbowl stattgefunden haben. Aber auch wie viele Menschen sich aus der Runde heraus beteiligt haben und welche Dynamik sich dabei entfaltet hat.

Jetzt freue ich mich auf unser fachliches IF-Forum „Projekt Management“ am 25. September und mit zwei lebhaften und konstruktiven „Fishbowls“.

RMD

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