Roland Dürre
Donnerstag, der 20. Februar 2014

GEISTESHALTUNG

RogerAuf dem PM-Camp in Dornbirn habe ich Roger Dannenhauer das erste Mal getroffen. Sein Name war mir schon bekannt, hat er doch zu dem tollen Buchprojekt zum Thema Projekt Management des Turnaround-Teams wesentliches beigetragen.

Mit einer faszinierenden Sitzung hat er in Dornbirn alle Teilnehmer inspiriert. Ein guter Grund, dass wir uns einen Nachmittag zu zweit getroffen und sehr lange und intensiv ausgetauscht haben.

Roger Dannenhauer ist auch der Autor von GEISTESHALTUNG. Für mich ein ganz wichtiges Buch mit einer absolut an Zukunft orientierter Botschaft. Klingt der Untertitel „WIRTSCHAFTLICHER ERFOLG IN EINER NEUEN ZEIT“ noch fast konservativ so ist der Inhalt revolutionär.

Geisteshaltung

Und schon die erste Botschaft im Buch ist ganz klar: Es gibt keine Alternative zur Realität!

Oft wundere ich mich bei Podiumsdiskussionen oder ähnlichen Veranstaltungen über Menschen, die das Wachstum als Lösung aller Probleme anpreisen. Die die Problematik der Verwendung fossiler Energien leugnen, trotz Oil Peak und Klimaveränderung.

Über Zeitgenossen, die Menschen immer noch als funktionierende Teile eines mechanistischen Systems sehen. Über Leute, die Begriffe wie „lean“, „agil“ und „open“ nicht verstehen können und dies auch gar nicht wollen.

Und wundere mich über all die, die tatsächlich noch glauben, wir können mit „Business as usual“ weiter durch die Jahrzehnte trampeln und vergessen, dass es vielleicht nur zu bald Generationen geben wird, die unser Treiben als gar nicht lustig empfinden werden.

Und im Buch selbst geht es weiter mit Themen wie

Ignoranz – Manipulation – Ressourcenverschwendung

und dann so richtig los. Das Buch hat mich begeistert, denn es ist ein Dokument von Klugheit, Kompetenz und Zivilcourage! Es regt zum Nachdenken an und lässt mich ahnen, wie wir uns einer Lösung näheren könnten. Mehr verrate ich mal nicht.

RMD

P.S.
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4 Kommentare zu “GEISTESHALTUNG”

  1. Chris Wood (Freitag, der 21. Februar 2014)

    „Menschen immer noch als funktionierende Teile eines mechanistischen Systems sehen“.
    Dear Roland, are you amazed by our recognition of how things are? Or do you object to the word „mechanistisch“ being used in connection with evolution and quantum reality? Or do you consider „Menschen“ as not functioning? Please clarify.

  2. rd (Freitag, der 21. Februar 2014)

    @Chris: Mechanistisches Unternehmensmodell: Das Unternehmen ist ein vom Management gesteuertes Uhrwerk, die Mitarbeiter sind die Zahnräder.

  3. Chris Wood (Sonntag, der 23. Februar 2014)

    Sorry Roland, I thought from the book title, and from your comments, that it was all about the general problems of mankind, not the problems of management. Perhaps you just hope that managers can and will solve the problems of mankind!

  4. rd (Sonntag, der 23. Februar 2014)

    @Chris: Don’t worry! The job of a manager is to solve the problems of mankind 🙂 !

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