Roland Dürre
Freitag, der 12. März 2010

Geschichte vom Guru

Ganesha vor der Flachbaugruppe

Im fernen Indien in einem kleinen Dorf weit weg von den großen Megacities des Subkontinents leben zwei „Lausbuben“. Sie wollen den weisen Guru des Dorfes überlisten. Sie entwickeln einen geheimen Plan.

Zu zweit werden sie zum Guru gehen. Vorher einen kleinen Vogel fangen. Der eine wird diesen hinter seinem Rücken verstecken. Der andere die Frage stellen:

Ehrwürdiger weiser Guru! Mein Freund hält einen Vogel hinter seinem Rücken. Sage uns, ob dieser Vogel tot oder lebendig ist!

Sagt der weise Guru „tot“, wird der Freund den Vogel in den Himmel fliegen lassen. Sagt er jedoch „lebendig“, dann wird er dem Vogel schnell den Kopf umdrehen und dem Guru den toten Vogel zeigen. Der Guru hat keine Chance.

Der Plan wird umgesetzt. Die beiden Lausbuben suchen ihn auf gehen wie verabredet vor.

Der weise Guru schaut ihnen tief in die Augen. Nach einer angemessenen Pause sagt er:
„It´s all in your hands“

Ich kann mich nur anschließen. Wir haben alle Möglichkeiten. Wir müssen nur etwas und möglichst das Richtige tun.

P.S.
Diese schöne Geschichte habe ich vor vielen Jahren gehört. Ein Berater hat über die zukünftigen Geschäftsaussichten gesprochen und mit ihr seinen Vortrag beschlossen.

🙂 Das Bild zeigt aber keinen Guru, sondern den Gott Ganesha, der auch in meinem Büro über den Erfolg der Geschäfte wacht. Bezeichnenderweise steht er vor einem „modernen Hintergrund“, einer fast 40 Jahre alten Flachbaugruppe.

1 Kommentar zu “Geschichte vom Guru”

  1. Chris Wood (Freitag, der 12. März 2010)

    If the bird had been a Schrödinger sparrow, it might have been in a superposition of dead and alive states.

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