Roland Dürre
Freitag, der 29. Oktober 2010

Gut: Ich bin dagegen – Besser: Ich bin dafür

Weisen an Stelle von Wehren. Gebote statt Verbote – Ja statt Nein!

Oder auch:

Gelebte Basisdemokratie!

Vor kurzem ging durch Twitter eine kleine Welle:

Lasst uns nicht nur immer gegen etwas sein. Lass uns doch mal für etwas sein!

Das finde ich eine großartige Idee!

Gerade auch für Großprojekte!

Was meint Ihr?

Eine Website, auf der anstehende Großprojekte gesammelt werden – schon geplante wie auch für die Zukunft notwendige.

Auf der dann die Links zu allen relevanten Informationen vereint sind. Und totale Transparenz herrscht.

Und die Dinge sauber sortiert und beschrieben sind. Und dann gründlich diskutiert und bewertet werden.

So eine Art Spezial-Wiki für Großprojekte.

Als Basis, von der Bewegungen „FÜR EIN KONKRETES GROSSPROJEKT“ gestartet werden!

Ich glaube, dass da verblüffend gute Ergebnisse raus kommen würden!

Also, wenn jemand in diesem Sinne eine „PRO PRO-BEWEGUNG“ kreiert – dann bin ich dabei!

RMD

P.S.
Vermute mal, dass große Projekte, die Voraussetzungen für eine stabile Versorgung mit umweltfreundlich generierter elektrischer Energie (vulgär Strom genannt) schaffen, da eine gute Chance hätten sich durchzusetzen.

Schwarz sehen würde ich dagegen für den Bau von zusätzlichen Flughäfen oder weiteren Landebahnen, neuen Autobahnen oder Projekten, die aus Prestige (national oder personal) motiviert sind.

Könnte aber sein, dass sogar für eine bundesweites Magnetschienenbahnnetz eine PRO-Bewegung entstehen würde. Auf jeden Fall aber ein PRO BAHN wie bei unseren Schweizer Nachbarn.

Und sicher wären auch alle für ein für Deutschland und für Hunderttausend Jahre sicheres Endlager von Atom-Müll. Nur – das dürfte zumindest in Deutschland eine Utopie sein. Da hilft dann auch keine Pro-Bewegung mehr, weil es einfach nicht geht. Wetten?

RMD

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