Roland Dürre
Sonntag, der 15. Februar 2015

ICH = BUSINESS ANGEL?

Komisch.
Die Anfragen bei mir mehren sich. Ob ich nicht in einer Rolle als Business-Angel, Mentor, Berater oder ähnlich das eine oder andere Unternehmen ein wenig unterstützen könnte. Das freut mich.
Also.
Ein paar Gedanken, was ich dazu meine.

Hier mit Klaus Hofeditz bei der Klausur von PM-Camp.org

Gemeinsam mit Klaus Hofeditz bei der Klausur von PM-Camp.org im Januar 2015 in Hamburg.

Ich sehe mich nicht als Business-Angel. Ich bin auch kein Berater oder Coach, den man engagieren kann.

Dagegen unterstütze ich meine Freunde gerne als mit denkender und mit suchender Komplize. Das am besten in homöopathischer Dosierung.

Ich möchte mit möglichst wenig Sitzungen den maximalen Erfolg schaffen. Und freue mich, wenn die konstruktiven Gedanken vielleicht erst ein paar Tage (oder Wochen) später kommen.

Gemeinsam mit den klugen Protagonisten des jungen (oder auch älteren) Unternehmens finde ich gerne die wichtigen (und richtigen) Fragen. Denn die brauchen wir, um die passenden Lösungen zu finden und uns kluge Maßnahmen und Aktionen auszudenken.

Gerne unterstütze ich auch dabei, dass nicht zu viel der Kraft der handelnden Personen in die falsche Richtung fließt und so verloren geht. Und bringe die Menschen zusammen, die zusammen gehören. Sprich: Vernetzen und Brücken bauen!

Ich arbeite gerne mit sympathischen Teams zusammen. Aber nicht gegen ein Honorar auf Zeitbasis. Wenn meine „Kunden“ im Projekt oder nach Abschluss des selbigen den Eindruck haben, dass ich Ihnen helfen konnte, freue ich mich über Anerkennung. Die darf im Falle eines wesentlichen Überschusses auch materiell sein
🙂 und in hässlichen Euros, Yankee-Dollars, Schweizer Franken oder Bitcoins gegen Rechnung ausgezahlt werden.

Also im Sinne eines Wertvertrages – wie Gebhard Borck es vorschlägt (Gebhard ist ein guter Freund von mir und Autor unter anderem des „Affenmärchen“ und auch eines Büchlein mit dem Titel „Dein Preis“ zu „Wertverträgen“).

Vertrauen finde ich etwas wunderschönes – so gehen nach meiner Vorstellung Wertverträge auch ohne Vertrag! Und ganz gleich wie es läuft, mir bleibt immer das neu Gelernte.

Ich mag nur noch mit Menschen zusammenarbeiten, die ich als verantwortlich, konstruktiv und fürs „miteinander“ stehend wahrnehme. Die Mut haben und ihr Thema mit Freude vertreten. Es ist schön, wenn Geist und Haltung wie die Werte des Teams passen. Denn ich will dabei auch Spaß haben.

Die Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie schätze ich. Wobei ich betonen möchte, dass Gemeinwohl und angemessenes Erwirtschaften von Gewinn kein Widerspruch sind. Im Gegenteil, Gemeinwohl und wirtschaftlicher Erfolg ergänzen sich gegenseitig hervorragend.

Apropos Erfolg:
Der Erfolg ist mir wichtig. Deshalb mag und kann ich diese Rolle nur dann ausüben, wenn ich persönlich an die handelnden Menschen und das zu erzielende Ergebnis glaube. Wenn ich überzeugt bin, dass es funktionieren kann, dann bin ich gerne dabei.

Und mein Beitrag darf nicht überschätzt werden. Ich bin auch nur ein Mensch. Und den Erfolg kann man nicht erzwingen. Also wünsche ich mir keine große Erwartungshaltung.

Das wären so meine Vorstellungen, wie man zusammen arbeiten kann.
🙂 Das könnte man ja fast schon meine AGB nennen.

RMD

P.S.
Das Foto hat Franziska Köppe (madiko) auf der PM-Camp-Klausur am 30. Januar in Hamburg-Altona aufgenommen. Neben mir sitzt Klaus Hofeditz, der das erste internationale Projekt Management Camp (PM-Camp) in Barcelona #PMCampBar voranbringt. Und ich habe die Freude, der Pate des #PMCampBar zu sein und so den Klaus zu unterstützen. Auch eine schöne Form von „Engelei“.

Kommentar verfassen

*