Roland Dürre
Samstag, der 8. September 2012

In Peking angekommen – Kurzbericht

Blick aus dem Hotelzimmer - Sheraton THE GREAT WALL, Peking

Jetzt bin ich da. In Peking. Das erste Mal in meinem Leben. Wirklich sehr beeindruckend …

Am Flughafen sprechen sogar die Laufbänder und die Rolltreppen zu uns. Sie warnen vor Stufen und befehlen mir, mich am Handlauf festzuhalten. Dies auf Chinesisch (vermute ich mal) und in Englisch.

Die Passkontrolle (Immigration) ist traumhaft organisiert. Keine Wartezeiten. Wenn ich an die USA denke …

Trotz strengster Warnungen und Empfehlungen gelingt es nicht, uns am Flughafen zu den offiziellen Grün-Gelben Taxis durchzukämpfen. Nachdem uns ein Abzocker am Haken hat, nehmen uns die „normalen“ Taxis nicht mehr an. Alle Chinesen sind eben wirklich eine große Familie …

Es ist klar, dass wir jetzt das doppelte zahlen werden (500 Yuan). Ärgerlich nur, dass der Fahrer uns dann auch noch zum näheren Sheraton bringt. Das ist das Falsche, denn wir wollen ein wenig weiter zum Sheraton THE GREAT WALL. Diesmal nehmen wir ein richtiges Taxi – und siehe da, das kostet dann (auf der allerdings auch deutlich kürzeren Strecke ohne Mautstraße)  nur noch 19 Yuan. Und der Fahrer freut sich über ein kleines Trinkgeld.

Was gibt es noch zu berichten?

Der Flug war gut, Flugzeit um die 8,5 Stunden, wir hatten wohl einen guten Wind. Deutlich mehr als die Hälfte der Mitreisenden waren Chinesen oder zumindestens asiatischer Abstammung. Wir waren mit Lufthansa unterwegs – und der Flieger hatte gutes Lufthansa-Niveau, eine sympathische Crew und das Essen hat auch geschmeckt.

Und es fällt natürlich sofort auf, dass Peking eine besondere Stadt ist – wie China ein besonderes Land ist. Wie da Europa mithalten soll, ist mir auf den ersten Eindruck überhaupt nicht klar. Andererseits könnte man sich auch vorstellen, dass manches, was da heute so entsteht, den Menschen und dem Land in ein paar Jahrzehnten (oder auch schon früher) auf die Füße fällt.

Aber ich bin ja in China nicht nur um zu verheiraten, sondern möchte auch viel lernen. Um diese „Globalisierung“ ein wenig besser verstehen und bewerten zu können.

Und da habe ich sicher zwei spannende Wochen vor mir.

RMD

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