Roland Dürre
Sonntag, der 17. März 2013

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6 Kommentare zu “Knigge im 21. Jahrhundert”

  1. Chris Wood (Montag, der 18. März 2013)

    Roland, you do not mention blog comments.
    Your attitude fits your special situation, where you prefer output to input. Myself, I am happy to get friendly messages and calls, except during the night.

  2. six (Montag, der 18. März 2013)

    Lieber Roland, ich schlage Dir ein Tauschgeschäft vor: Du schreibst nie wieder Twitter-Blogger-Weisheiten und im Gegenzug rufe ich Dich nie wieder an, schreibe nie wieder eine email, und, das habe ich in vorauseilender Willfährigkeit immer schon nicht getan – das Gesimse lasse ich auch in Zukunft bleiben. Ist das ein Angebot?

  3. rd (Montag, der 18. März 2013)

    Detlev – ich freue mich, von Dir per Kommentar zu hören 🙂

    Bei den Twitterblog-Weisheiten habe ich einen Trost – bin bald beim Buchstaben „ZET“, dann ist’s aus!
    (Weiß, dass manche die nie mögen – nur die Amerikaner lieben die ins Englische übersetzte. Die Tweets sind sozusagen ein Export-Artikel wie die Wolpertinger).

    Ansonsten:
    Bei Dir würde ich die Kommunikationsform des persönlichen Wiedersehens möglichst bei einem oder mehreren Glas Bier bevorzugen …
    Und auf die Ferne würde ich mit Dir am liebsten über Facebook oder in einer schönen community von Gleichgesinnten in Google+ kommunizieren!

    In Freundschaft – Roland!

  4. Chris Wood (Dienstag, der 19. März 2013)

    I have given up hope of finding a „Gleichgesinnten“. For you, it must be even harder.

  5. Hans Bonfigt (Mittwoch, der 20. März 2013)

    –> Chris Wood:
    Im Gegentum, ich befürchte, daß Roland hier und anderswo jede Menge Gleichgesinnter findet.

    Hätte er die für EDV-Fritzen quasiobligatorische „Raumschiff Enterprise“ – Serie verfolgt, so wie sich das gehört, dann hätte er die Chance gehabt, den Spruch von ‚Scotty‘ hinreichend zu internalisieren:

    „Für jeden Zweck das richtige Werkzeug“

    Wenn jemand von mir eine präzis ausformulierte Antwort haben will, dann schickt er mir eine Mail und weiß, daß mit einer Antwort innerhalb einer Woche zu rechnen ist.

    Wenn jemand schnell eine Telephonnummer oder Adresse von mir haben möchte, dann schickt er eine SMS. Genau so verabredet man sich spontan.

    Ein Problem erörtert man zur Not per Telephon, mit dem unglaublich innovativen Hyperfeature der Gegen- und Einrede.

    Besser, schneller und damit ungleich effektiver macht man das natürlich persönlich, von Mann zu Mann.

    Idealerweise natürlich, ohne sich dabei von IRC, „Twitter“ oder anderem unsozialem Netzwerkmüll ablenken zu lassen.

    Wer mich ärgern will, schickt mir ein Fax.

    Für nervige Berufsgenossenschaften und ähnliche Parasiten schreibt man Briefe, damit haben die am meisten Arbeit.

  6. six (Mittwoch, der 20. März 2013)

    Gleichgesinnt – das erinnert mich spontan an das Betäubungsmittelgesetz von Heiner Geißler: konform, uniform, chloroform. Das erlebe ich zur Zeit als Verwöhnungsgriff von google beispielsweise, nach dem Motto: 6 Treffer unter den ersten 5. Wo ich auch auftauche, lande ich in einem filter bubble und sehe nur noch das, was Maschinen glauben, dass ich sehen möchte. Fremde, unartige (ungleichgesinnte?) Informationen werden fürsorglich von mir ferngehalten. Ergebnis: The Least Objectionable Programm. Da hilft mir auch mein Twitter-Motto nichts: Ich möchte das Gegenteil von mir kennen lernen! Rettet mich vor dem webbasierten Autismus! Und was schlägt mir Twitter daraufhin vor? Gleichgesinnte! Klar, wenn wir nicht ein deutliches Bekenntnis zu einer bestimmten Form des Argumentierens hätten, würden wir hier im Blog nicht miteinander kommunizieren können. Das ist die Schnittmenge, ohne die nichts geht. Aber ansonsten: Mehr Sprengstoff bitte!

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