Roland Dürre
Freitag, der 23. März 2012

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2 Kommentare zu “Lebenswissenschaften”

  1. Detlev Six (Sonntag, der 25. März 2012)

    Lieber Roland,

    was dich an den von dir so genannten Lebenswissenschaften so anmacht, ist deine Lust am Werten. Da musst du dich in der Mathematik, die ausgerechnet in einer sich deskriptiv gebärdenden BWL mit ihrer Mathe-Modelleritis ihre größten Erfolge als Hilfswissenschaft feiert, kreuzunglücklich fühlen. Aber langfristig wird sich deine Lust zur Präskription auch in der BWL durchsetzen. Immer mehr erkennen dort, dass der homo oeconimcus nicht nur eine normative, sondern sogar religiöse Figur darstellt. Da ist es gar nicht mehr nötig, dass die mathematischen Modelle der BWL/VWL über den „Umweg Leben“ ihr völliges Versagen nachgewiesen haben.

    Es lebe das Leben!

  2. rd (Sonntag, der 25. März 2012)

    Hi Detlev, danke.

    Nur zur Ergänzung:

    Ich liebe die Mathematik – einfach weil „wertfreie Räume“ sehr einfach zu handhaben sind. Da ist alles ganz logisch. Es gibt immer RICHTIG und FALSCH. Ab und zu liegt sogar die Wahrheit in der Luft. Mathematik ist ideal für faule Menschen, die sich das Leben leicht machen.

    Mathematik als Hilfswissenschaft für BWL/VWL ist so sinnvoll wie ihr Einsatz für die Vorhersage des weiteren Verlaufs des Lebens eines Detlev Six oder Roland Dürre.

    🙂 Obwohl, der Forecast, wie viel Biere wir noch trinken werden, schon eine gewisse intellektuelle Anstrengung darstellen würde. Wie sinnvoll er allerdings ist, darf jeder für sich bewerten.

    Zum Werten:

    Ich glaube nicht, dass Werten meine Lust ist. Ich glaube eher, dass ich mich (wie viele Menschen) daraus definiere „Verantwortung zu übernehmen“. Vielleicht bedeutet das auch „Macht“.

    Und vielleicht macht es mir Spaß, zu versuchen in meiner Umgebung ein wenig Verantwortung (Macht) zu übernehmen.

    Wobei ich meine, dass „Macht haben“ meint, dass man eben so manche Dinge „nicht macht“.

    🙂 Ansonsten bin ich absolut für Geld, Sex und Macht!

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