Roland Dürre
Donnerstag, der 4. Juli 2013

Mein agiles Manifest …

🙂 … könnte so oder so ähnlich aussehen:

Je mehr ich über „AGILES Vorgehen und Handeln“ nach denke, desto mehr glaube ich, dass es sich hierbei um ein Grundprinzip handelt, das die „alte Welt“ von der „neuen Welt“ unterscheidet.

„AGIL“ könnte so die Fortsetzung von „Aufklärung“ und „Benutzen seines Verstandes“ sein. AGIL sein heißt auch, sich immer und ganz bewusst im Spagat zwischen Individualität (was will ich, was kann ich, was darf ich …) und Kollektivität (was wollen wir, was können wir, was dürfen wir …) zu bewegen.

„AGIL“ bezeichnet unseren Willen, unser Leben in Freiheit zu führen – was an dieser Stelle bedeutet „willens und in der Lage sein, unser Leben in eigener Verantwortung zu führen“ und dabei dem Handlungsprinzip zu folgen „eigenes und fremdes Leben eher zu mehren als zu reduzieren“.

„AGIL“ sein, mit Veränderung umzugehen. Für die Veränderung zu sein, die wir brauchen und gegen Veränderung, die uns schadet.

„AGIL“ sein beinhaltet den Willen, Erkenntnisse zu mehren und diese dann auch anwenden zu können. Ein wichtiges Ergebnis von Erkenntnisgewinns sind selbstredend Modelle und Ansätze, Methoden und Vorgehensweisen …

So müssen wir, um „AGIL“ zu werden, bereit sein immer Neues zu lernen, ungewohnte Dinge zu machen, Fremdes auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Wir müssen verstehen und begreifen, wie die Prozesse in unseren sozialen Systemen funktionieren. Das „integrative und systemische Verständnis“ unserer Unternehmen wird so zur Voraussetzung fürs Gelingen von „Führung“.

Soweit in aller Kürze …

Angeregt zu diesem Ausbruch zur Agilität hat mich ein Artikel in openPM von Stefan Hagen.

RMD

Be Sociable, Share!

1 Kommentar zu “Mein agiles Manifest …”

  1. Chris Wood (Freitag, der 5. Juli 2013)

    This „new world / old world“ stuff is too optimistic. For thousands of years, there has been a to and fro between freedom and discipline. In Europe, we have great freedom, despite, or due to, an ever increasing volume of laws! But this is not true of most of the world’s population.

    I admire Roland for his support for freedom. Most top managers want their workers to follow instructions, although the IT world is something of an exception.

    “eigenes und fremdes Leben eher zu mehren als zu reduzieren” needs to be considered more closely. Should we encourage viruses and bacteria too?

    http://if-blog.de/en/cw/ethik-nach-dem-humanismus/#more-215 discusses this and the connection between knowledge and life.

Kommentar verfassen

*