Roland Dürre
Samstag, der 7. Februar 2015

Mein “Neues Leben” – STORY

Im letzten Artikel hier in IF-Blog habe ich eine Blaupause für mein „Neues Leben“ entwickelt und meine ROADMAP vorgestellt.

Dürre_RolandLese ich diese ROADMAP als äußerer Beobachter, dann wird mir ganz unheimlich. Steht so eine strukturierte Planung nicht im Widerspruch zu meiner Denke als „ALO-Mann„? Denn der ALO-Mensch denkt und handelt „agile, lean und open„. Zu viel Planung passt da irgendwie nicht dazu.

Die ROADMAP ist aber nur ein Teil meiner persönlicher STORY. Eine Story besteht aus Geschichten – im Sinne von „story telling“. Diese beschreiben ein Gedankengebäude und machen es konkret und anfaßbar. Wir kennen dies Vorgehen von modernem „requirement engineering“.

Eine gute Story schafft Klarheit und macht Mut. Der Erfolg braucht eine gute Basis (Bildung, Erfahrung und Wissen), den Mut fürs Vorhaben und die Freude am Tun.

AGIL

Ich werde mein Vorhaben zwar geordnet aber sehr agil angehen. Ab und zu etwas chaotisch, denn das Chaos ist in manchen Fällen notwendig als kreative Steigerung der Agilität.

Das gefällt mir, denn so bin ich halt und anders kann ich gar nicht. Im Leben eines Unternehmers kann eine Woche eine Ewigkeit sein. Da passiert plötzlich so viel. Und schon sieht die Welt ganz anders aus, die alten Träume sind Schäume und Pläne zerfallen in Späne. Und dann geht eine neue Sonne am Horizont auf.

SCHLANK

Eine ROADMAP mit zu präzisen Zielen passt auch nicht immer zu Lean. Wer Meilensteine unbedingt erreichen will, verkrampft leicht oder erliegt der Versuchung, es mit Gewalt schaffen zu wollen. Und schon werden beliebig Konstrukte geschaffen, die es kompliziert machen. Das ist oft der erste Grund fürs Scheitern.

So entsteht oft „BüroCrazy“ – ohne das man selbst merkt. Das ist mir ein Horror. Es wäre schön, wenn jeder Mensch, jedes Team und jede Institution einen Schutzengel hätten, der sie vor „Bürocracy“ schützt. Das gilt natürlich gerade für Unternehmer, Gründungsteams und Unternehmen,

TRANSPARENT

Bleibt noch open. Ich bin der Meinung, dass absolute Transparenz in jedem Fall nützt. So gelingt es, dass alle Beteiligten mitdenken und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Es entsteht wie von selbst ein Frühwarnsystem, das Fehlentwicklungen rechtzeitig anzeigt.

AUFBAUEN

Vielleicht beschreibt der Job  des „compose manager“ am besten diese Aufgabe des Aufbauen, Entwerfen, Komponieren, Gestalten, Zusammensetzen, Dinge voran bringen … dies basierend auf „Stories“ und „Roadmaps“ zu benennen. Auch wenn das mal wieder so ein „buzz word“ ist.
🙂 Dann wäre ich ab sofort „agile, lean and open compose manager“.

RMD

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