Roland Dürre
Dienstag, der 5. Juli 2011

Mein weiches Frühstücksei

Ab und zu genieße ich gerne ein weiches Ei. Da ich werktags zu Hause immer nur sehr „italienisch“ frühstücke, genieße ich die weichen Eier besonders auf Reisen. Das wird immer schwieriger.

Bei meiner letzten Schiffsreise auf der MS EUROPA sind die weichen Eier vom Frühstücksbuffet verschwunden, kaum dass das Schiff sich der Hoheitszone der USA näherte. Dass die Amis bei dem Thema Nahrungsmittel ein wenig spinnen, weiß ich ja. Und dass die „schönste Yacht der Welt“ aus Hamburg (unter der Flagge Nassaus) nicht riskieren will, keine amerikanischen Häfen mehr anlaufen zu dürfen, verstehe ich auch.

Jetzt habe ich aber in den letzten Monaten in mehreren Hotels in Deutschland und auch Österreich übernachtet. Und immer bin ich morgens auf der Suche nach einem weichen Ei immer nur Schildern mit „Eier – hart gekocht“ begegnet.

Einmal habe ich nachgefragt, ob ich ein weiches Ei bekommen könnte. Da hat mir ein dienstbarer Geist erklärt, dass sie keine weichen Eier mehr anbieten dürften.

Irgendwie kann ich es nicht glauben. Wenn aber das Verschwinden der weichen Eier wirklich die Folge wieder einer neuen EU-Richtlinie wäre, dann meine auch ich, dass die fortgeschrittene EUrisierung wirklich nichts vernünftiges mehr bewirkt.

RMD

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