Roland Dürre
Montag, der 28. Januar 2013

Die Differenzierung unserer Mütter …

Die Geschichte von den Müttern und ihren Arbeitsplätzen vor ein paar Tagen geht mir immer noch durch den Kopf. Besonders weil ich den Begriff mit den „ausländischen Wurzeln“ jetzt noch öfters gelesen und gehört habe.

In offizieller Statistik wurde da von Müttern „mit ausländischen Wurzeln“ berichtet. Das Gegenteil von „ausländischen Wurzeln“ sind doch die „inländischen Wurzeln“? Oder sind es die „deutschem Wurzeln“? Dann müsste das Gegenteil aber „Mütter mit nichtdeutschen Wurzeln“ heißen?

Und haben Mütter wirklich Wurzeln? Und was sind „deutsche Wurzeln“?

Was für ein Blödsinn. Da schlage ich jetzt zurück und differenziere die Mütter mal ganz anders.

Nach „streng katholischen“, „aufgeklärt evangelischen“, „jüdischen“, „islamischen“, „buddhistischen“, „atheistischen“ und sonstigen Müttern.

Nach „Barbie-Puppen-Müttern – und nach „Total-besorgt-Müttern“

Nach „Sagrotan-Müttern“, die ihre Buben für die Sauberkeit beschneiden lassen und „Gammel-Müttern“.

Nach „Bonzenmüttern“ und „Armutsmüttern“.

Nach „Arbeitermüttern„und „Akademikermüttern“.

Nach „3K-Müttern“ (Kirche, Küche, Kinder) und nach „1K-Müttern“ (Karriere).

Nach „sittlich anständigen Müttern“ und „Müttern mit einem unmoralischen Lebenswandel“.

Nach „allein-erziehenden Müttern“ und „gemeinsam-erziehenden Müttern“.

Nach „Null-Kind-Müttern“ und „n-Kind-Müttern“.

Dann könnte man Statistiken machen, wie viel Arbeitsplätze für diese Kategorien da sind. Oder sich mal die Wurzeln der Väter anschauen. Danke, mir reicht es!

RMD

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